FBB 346 Süd-England / Cornwall

FBB 346 Süd-England / Cornwall

Süd-England / Cornwall

Von Dover bis Scilly Island

Kaum eine andere Region Europas ist so vielseitig und sagenumwoben wie die südlichen Grafschaften von England.

Umspült vom Atlantik, Keltischem Meer und Ärmelkanal ist dieser Landstrich einzigartig und unter dem Einfluss des Golfstromes ist hier eine Vegetation entstanden, die vielfältiger kaum sein könnte.

Wir wollen die kleinen malerischen Buchten erkunden, in denen sich schon Piraten und Schmuggler versteckt haben, aber auch an langen Sandstränden im türkisfarbenem Meer baden und über die steilen und rauen Felsen der Küste wandern. Dabei laden uns kleine Fischerdörfer immer wieder zum Bummeln ein. Südengland ist aber auch eine uralte Kulturlandschaft. Hiervon zeugen Relikte aus der Steinzeit wie Stonehenge, mittelalterliche und barocke Herrenhäuser mit ihren englischen Gärten, riesige Kathedralen und königliche Bade- und Kurorte. Wir wollen aber auch an die Zukunft denken und besuchen den größten Indoor Regenwald der Welt, das Eden Projekt.

 

Achtung: Alle Plätze sind belegt!

Ausführliche Beschreibung FBB 345

Süd-England / Cornwall      FBB 346

Von Dover bis Scilly Island

03. September – 13. September 2026                        11 Tage / 890,- €

 

Reiseverlauf

Unsere Reise beginnt in Duisburg. Nachdem alle Taschen, Rucksäcke und Schlafsäcke im Dachzeltbus verstaut sind, fahren wir nach Frankreich. Von dort aus bringt uns die Fähre nach Dover, wo wir unsere erste Nacht verbringen.

Am nächsten Morgen besuchen wir einen alten adligen Landsitz. Unser Weg führt uns in die Grafschaft Kent, mit dem historischen Landsitz „Sissinghurst Castle Gardens“. Die Gartenanlage ist mehrfach als schönster Garten Englands ausgezeichnet worden und wir können uns hier einen guten Eindruck von der englischen Gartenbaukunst verschaffen.

Weiter geht’s in die mittelalterliche Marktstadt Salisbury, wo wir die beeindruckende Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert mit der ältesten noch funktionierenden Uhr Europas aus dem Jahre 1386 besuchen wollen. Mit einer Höhe von 123 Metern besitzt sie außerdem den höchsten Kirchturm Großbritanniens. Am nächsten Morgen ist es nicht weit nach Stonehenge. Diese weltberühmte 5000 Jahre alte Steinformation aus mythischen Riesenfindlingen wirft immer noch Fragen auf. Neben dem Steinkreis ist aber auch das angeschlossene Besucherzentrum interessant, in dem die uns bekannten Hintergründe zur Entstehung der Formation erläutert werden.

Süd-England ist aber auch berühmt für seine Herrenhäuser und ihre Gärten. Wir besichtigen das bekannte mittelalterliche Cotehele House mit den großzügigen Gartenanlagen und seiner Mühle, die direkt am Tamar, dem Grenzfluss zu Cornwall steht. Es wurde seit 1520 kaum verändert und ist bis heute noch immer ohne Stromanschluss.

Am nächsten Morgen steht der Besuch des ehemaligen Schmugglerdorfs Polperro mit seinem malerischen Fischerhafen an der Kanalküste an. Im Schmugglermuseum des Ortes erfährt man viel über die Geschichte des ehemals sehr einträglichen Geschäftes. Danach  fahren wir zum Eden Projekt, wo wir mehrere Stunden verbringen wollen. Beeindruckend wird uns hier ein Beispiel für umweltverträgliches Leben vorgeführt. Dabei sind über eine Millionen Pflanzen in den größten Gewächshäusern der Welt und den umliegenden Außengärten zu bewundern. Die Hauptattraktion ist aber wohl der weltweit größte Indoor-Regenwald.

In Lizard werden wir die nächsten beiden Nächte auf  einem einzigartigen Campingplatz verbringen und lassen unseren Dachzeltbus somit am nächsten Tag  stehen. Wer möchte, kann eine Wanderung zum Leuchtturm am Lizard Point unternehmen. Er markiert nicht nur den südlichsten Punkt Englands, sondern auch die nördliche Einfahrt vom Atlantik in den Ärmelkanal. Über eine kurze Wanderung entlang der zerklüfteten Küste gelangen wir weiter zur Kynance Cove, einem schönen Strand mit guten Bademöglichkeiten und einem ansprechenden Restaurant.

Wir fahren weiter Richtung Penzance. Hier liegt auf einer kleinen vorgelagerten Insel St. Michael´s Mount. Bei Ebbe ist die kleine Gezeiteninsel sogar zu Fuß über einen gepflasterten Weg zu erreichen. Aber keine Angst, wenn die Flut einsetzt, bringen uns Boote sicher zurück. Über eine kurze Wanderung am Strand gelangen wir nach Penzance und können dort auf einen cornischen „Cream Tea“ einkehren. Dieser Imbiss besteht aus ein bis zwei Scones (ein rundliches Gebäck), clotted cream und Erdbeerkonfitüre. Dazu wird Tee mit Milch gereicht.

Und wenn wir schon mal in Penzence sind, machen wir einen Tagesausflug mit dem Schiff zur Hauptinsel der Scilly Islands. Die Hauptstadt von St Mary’s heißt Hugh Town, die 1949 von den Bürgern vom Vereinten Königreich abgekauft wurde, der Rest gehört dem Herzogtum Cornwall. Wir haben ca. 4,5 Stunden Aufenthalt und es gibt eine ganze Menge zu sehen. Auf einer Größe von ca. 4×3 Km gibt es viele archäologische Stätten zu bewundern und drei besonders herrliche Strände. Wander-Highlights in langer und kurzer Variante von leicht bis mittelschwer führen uns entlang der Siedlungen und der Sehenswürdigkeiten.

Land´s End ist der westlichste Punkt der englischen Hauptinsel, von dem wir nochmal die Scilly-Inseln bei klarem Wetter von den Klippen sehen können. Wir fahren zur nahe gelegenen Sennen Cove. Der herrliche Strand und das türkisfarbene Wasser des Atlantiks laden auch hier zum Baden und Verweilen ein. Über die Klippen führt uns eine knapp einstündige Wanderung zum Land´s End, wo der Dachzeltbus auf uns wartet. Das Minack Theatre ist unser nächster Programmpunkt. Diese Freilichtbühne besticht durch ihre einmalige Lage oberhalb der Küste.

Unsere Rundreise führt uns nun weiter nach Falmouth. Hier haben wir genügend Zeit für die Besichtigung der Stadt oder einen Besuch des National Maritime-Museum. Auch das auf einer Landzunge vorgelagerte Pendennis Castle ist schon alleine wegen der exponierten Lage einen Besuch wert.

Mit einem ausgiebigen Strandspaziergang bei Looe verabschieden wir uns von der Küste und fahren nach Exeter, wo wir uns auf jeden Fall die Kathedrale, ein Meisterwerk der gotischen Baukunst, ansehen.

Nun geht es zurück nach Dover, wo die Fähre uns  zurück nach Frankreich bringt. Bei Dünkirchen werden wir ein letztes Mal in den Dachzelten schlafen und am nächsten Tag am frühen Nachmittag unsere Reise in Duisburg beenden.​

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus: Abfahrt / Ankunft Duisburg
  • Fährfahrten: Dünkirchen – Dover / Dover – Dünkirchen
  • Tagesausflug: Scilly Island
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Dachzeltes: 250,- €
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 260,- €  für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBB 346 Süd England - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

10 + 4 =

FBC 344 Südböhmen

FBC 344 Südböhmen

Südböhmen

Diese Region werden Sie lieben.

Südböhmen überrascht jeden Besucher durch seine Schönheit. Die Landschaft bietet eine unendliche Menge von Naturschönheiten, aber auch viele historische Denkmäler, anmutige historische Städte wie Cesky Krumlov (Böhmisch Krumnau) und das malerische Dorf Holasovice (Hollschowitz); beide Ortschaften sind auf der UNESCO- Liste eingetragen. Ein Supertipp für Romantiker ist das neugotische Schloss Hluboka nad Vltavon (Frauenburg).

Der Nationalpark Sumava (Böhmerwald) und das Naturschutzgebiet Trebensko sind ein eimaliges Erlebnis für Wanderfreunde.

Aber auch an Kunst, Kultur und Architektur interessierte, kommen auf dieser Reise voll auf ihre Kosten.

 

Achtung: Es sind alle Plätze belegt!

Ausführliche Beschreibung FBC 344

Südböhmen               FBC 344

Eine Region zum Verlieben

06. September – 11. September 2026      6 Tage / 780,- €

Reiseverlauf

Wir treffen uns in Nürnberg und fahren mit unserem Dachzeltbus über die tschechische Grenze nach Sumova. Der Nationalpark Sumova im Böhmerwald ist der flächengrößte Nationalpark in Tschechien. Seit 1990 ist das Gebiet Biosphärenreservat unter der Schirmherrschaft der UNESCO. In dieser unvergleichli­chen Natur haben wir einen ganzen Tag zur Erholung und zum Wandern.

Am nächsten Tag fahren wir nach Holasovice (Hollschowitz). Das aus Höfen im südböhmischen Bauernbarock bestehende Dorf zählt zum UNESCO- Weltkulturerbe. Dieses Dorf sieht aus, als sei es einem Märchen entsprungen und besticht durch die wunder­schönen Giebel barocker Bauernhöfe, die an einem weitläufigen Dorfplatz angesiedelt sind. Am Nachmit­tag geht es weiter nach Cesky Krumlov (Krumnau an der Moldau). Krumnau wird nicht umsonst „Perle des Böhmerwaldes“ oder „Venedig an der Moldau“ genannt. Die Moldau fließt durch ihre Mitte und über den Häusern ragt das Schloss empor. Die UNESCO 1992 bezeichnete die gesamte Innenstadt als Weltkultur­erbe. Das Ensemble von 300 historischen Häusern mit dem Schloss- und Burgkomplex beeindruckt jeden Besucher auf Anhieb. Die verwinkelten Gassen mit den Strassencafes und Biergärten hauchen dem Städtchen jeden Tag aufs Neue pulsierendes Leben ein.

Unsere Reise führt uns weiter zu einem der schönsten Schlösser in Böhmen: Hluboka nad Vltavou (Frauenburg). Die Geschichte des Bau-werks geht auf eine frühgotische Burg aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die heutige Gestalt verdankt das Schloss dem Geschlecht der Schwarzenbergs. Ein Muss für Liebhaber der Geschichte und unbelehrbare Romantiker.

Wir fahren weiter nach Budweis, in die Hauptstadt der Südböhmischen Region am Zusammenfluss der Flüsse Moldau und Maltsch. Die Stadt ist in beliebtes Reiseziel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Sehr attraktiv ist der denkmalgeschützte Stadtkern, der Marktplatz mit dem Rathaus im Barockstil wahrscheinlich schönstes Rathaus Tschechiens. Aus dem Schwarzen Turm, dem Wahrzeichen von Budweis, bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf den ganzen malerischen Hauptplatz. In Budweis reicht die Tradition des Bierbrauens bis ins 13. Jahrhundert zurück. Es heißt: es genügt nicht, Budvar zu probieren. Sie müssen es erleben. Wir machen eine Führung durch die Brauerei Budvar und freuen uns auf das frisch gezapfte.

Unser nächstes Ziel ist die kleine Stadt Trebon. Sie war lange Zeit im Besitz der Südböhmischen Adelsfamilien von Rosenberg und von Schwa-rzenberg, die auch im Schloss Trebon residiert haben. Heute ist die Stadt Trebon dank ihrer Lage inmitten des Naturschutzgebietes, durch ihren historischen Stadtkern wie auch Kurprozeduren zu einer der belieb­testen Destinationen im Inland.

Das Landschaftsschutzgebiet Trebensko gehört übrigens zu den UNESCO- Biosphärenreservaten. In dieser bezaubernden Region nehmen wir uns Zeit für eine ausgedehnte Wanderung.

Es geht weiter nach Tabor. Auch die mittelalterliche Stadt gehört dank ihrer langen Geschichte, ihren architektonischen Sehens-würdigkeiten und der interes­santen Lage zu den touristisch sehr attraktiven Orten in Südböhmen. Es ist am besten direkt zum Zizka- Platz zu gehen, der vom Monument des berühmten Heer­führers Jan Zizka dominiert wird. Auch ein Besuch des Hussitenmuseums und die vielen unterirdischen Gänge sollte nicht versäumt werden.

Am letzten Tag unserer Reise besichtigen wir noch die am Fluss Otava liegende Burg Strakonice (Strakonitz). Die im 13. Jahrhundert errichtete romanische Anlage beherbergte eine Adelsburg und eine Johanniterkommende.

Zurück in Nürnberg nehmen wir Abschied von einander.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht eine angenehme und erholsame Reise.

  

Unsere Leistungen:

  • Rundreise mit dem kleinen Dachzeltbus „Clara“ :  ab/an Nürnberg
  • Übernachtungen in 2-Personen-Dachzelten (Separierung durch Stoffwand möglich)
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 190,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindesteilnehmerzahl: 6

FBC 344 Südböhmen - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

2 + 5 =

FBB 347 Albanien

FBB 347 Albanien

Albanien

Grenzraum alter Kulturen

Unsere Rundreise durch das kleine südosteuropäische Albanien ist eine Aktivreise in ein weitgehend touristisch unerschlossenes Land. Es erwartet uns eine bergige Landschaft mit sehenswerten Festungen, Burgen und kulturellen Stätten. In den Orten besuchen wir Basare und lernen die Lebensweisen der Bevölkerung kennen. In den albanischen Nationalparks mit ihren herausragenden landschaftlichen Reizen wandern und erleben wir die schützenswerte Natur.

Achtung: Es sind alle Plätze belegt!

Ausführliche Beschreibung FBB 347

Albanien              FBB 347

Grenzraum alter Kulturen

20. September – 06. Oktober 2026             17 Tage / 1.490,- €

 

Reiseverlauf

Wir treffen uns um 10 Uhr an der Allianz-Arena in München und fahren über Österreich nach Italien. Auf unserem Weg zum Fährhafen Ancona werden wir an geeigneter Stelle eine Zwischenübernachtung einlegen. Beim Abendessen nutzen wir dann die Gelegenheit uns näher kennenzulernen und über unseren Reiseverlauf zu sprechen.

Am nächsten Morgen nach unserem Frühstück fahren wir die restliche Wegstrecke zum Fähranleger nach Ancona, wo dann abends „Leinen los“ ertönen wird. Unsere Fähre wird dann am nächsten Abend, nach über 20 Stunden Seefahrt über die Adria in Igoumenitsa anlegen. Da diese Fährlinien eher später ankommen als geplant, kann es für uns bedeuten einen „Plan B“ für unser Nachlager parat zu haben. Im Normalfall sind es bis zur albanischen Grenze vom Fähranleger noch ca. 50 km was wir eigentlich vor Grenzschließung um 22:00 Uhr schaffen sollten und steuern dort zügig unser Nachlager auf einem Campingplatz an.

Am nächsten Morgen nach Tee und Kaffee machen wir uns gleich auf, die besondere Ruinenstadt Butrint zu besichtigen. Dieser sehenswerte Nationalpark beherbergt teilweise gut erhaltenen Bauten aus griechischen und römischen Zeiten und ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Allgemein ist in Albanien fest zu stellen, dass der Lebensstandard im Süden und an der Adriaküste deutlich höher ist als im restlichen Albanien, was sich auch an der Verkehrsdichte, speziell in diesem Nationalpark, bemerkbar macht. Unser nächstes Ziel wird die besonders sehenswerte Stadt und UNESCO Welterbe Gjirokastra sein. Ein wirklicher Augenschmaus ist die imposante Festung und das quirlige Treiben in der Innenstadt. Die Stadt ist neben Berat einer der ältesten und wichtigsten Kulturzentren in Albanien. Wenn wir in die Stadt kommen, thront hoch oben die Befestigungsanlage und in deren Schatten schmiegt sich das alte Basarviertel. Steile, kopfsteinpflasternde Wege schlängeln sich durch die Altstadt, wo wir herausstechend hübsche Häuser sehen werden und ein großes Angebot an Restaurants mit örtlichen Spezialitäten zur Auswahl haben. Nach einem Aufstieg zur Burg gelangen wir durch einen Torbogen ins Innere, wo uns ein Museum und etliche Artefakte aus längst vergangenen Zeiten erwarten. Im weitläufigen Gelände der Festung ist besonders die traumhafte Aussicht auf die Altstadt und die Flussebene des Drinos erwähnenswert. Wir werden uns ausgiebig in der belebten Innenstadt umschauen und viele interessante albanische Souvenirs und andere Gegenstände entdecken.

Weiter gehts in den in östlichen Zipfel von Albanien, in den Prespa-Nationalpark, ein Gebiet, wo sich nur wenige Touristen aufhalten, was wir an mangelnden Unterkünften und Campingplätzen bemerken werden. Traditionell und wegen der Grenznähe, ist hier die Nordmazedonische Sprache vorherrschend und stellt uns vor einigen fantasievollen Herausforderungen. Auf Grund unserer kulturellen und äußerlichen Andersartigkeit und der langen Isolation Albaniens, begegnen wir hier, wie auch an vielen anderen Orten eine spürbare, neugierige und ehrliche Gastfreundlichkeit – hier merken wir, dass Worte nicht alles sind.

Ungefähr 250 km müssen wir zurücklegen um die  Ortschaft Psarades oberhalb des kleinen Prespasee zu erreichen. Dieses Gebiet ist ein Teil des Prespa Nationalpark ohne Zufahrtmöglichkeit von Albanien. Auf dieser Landzunge zwischen dem kleinen- und großen Prespasee wollen wir eine kleine Bootfahrt unternehmen, um das schlecht erreichbare Küstengebiet mit einigen versteckten Kirchenbauten kennenzulernen – kann gegebenenfalls Mangelns größerer Boote schwierig werden. Danach fahren wir ans Ufer des kleinen Prespasee, zur Insel Agios Achillios. Bei einer kleineren Wanderung werden wir hier Zeugnisse aus zwei Jahrtausenden entdecken.

Am Westufer des Prespasees besuchen wir die Ortschaft Pustek und versuchen mit einer Bootsfahrt die kleine Insel Maligrad anzusteuern. Dort versteckt sich die kleine und sehenswerten Saint Mary Church. Allein die Passstraße nach Pustek ist besonders sehenswert und mindestens am NP-Eingangsschild werden wir ein Fotostopp einlegen. Eine Wanderung in Hanglage mit Blick auf den See und der gegenüberliegenden Uferseite ist hier geplant. Je nach Wanderweg gibt es in Wassernähe einige versteckte und verlassene Kirchen und Höhlen zu entdecken.

Wenn wir gut im Zeitplan sind, steht Korce nun auf unserem Programm, sie gilt als Geburtsort der albanischen Literatur und wird oft als „Wiege der albanischen Kultur“ bezeichnet. Hier stehen die Kathedrale „Auferstehung Christi“ und die Mirahor-Moschee. Auf dem Basar schauen wir uns die hiesigen Angebote an.

Nun wollen wir in südwestlicher Richtung fahren. Entlang des Ohridsees kommen wir ins Landesinnere nach Elbasan und erklärtes Ziel des Tages ist es, unser Nachtlager in Berat aufzuschlagen.

Es ist die „Stadt der tausend Fenster“, was besonders schön vom Flussufer des Osum anzuschauen ist. Und natürlich wollen wir hier auch die Burg besichtigen und danach über Schleichwege bergab in die lebhafte Stadt zu gehen.

Nun kommt das nächste Highlight mit dem wunderschönen Fluss Osum. Entlang dieser spektakulären Osum-Schlucht mit vertikal abfallenden Steilwänden aus Kalk, die Höhen von 70 bis 80 Metern haben, fahren wir mit einigen Stopps zu einer Stelle, wo wir unser Nachtlager aufschlagen werden. Hier, in Nachbarschaft eines kleinen Restaurants finden wir einen gut gelegenen Übernachtungsplatz am Ufer und zwischen den Felsen der Schlucht. Es ist die Gelegenheit am und im Wasser spazieren zu gehen, zu baden und abends ungestört am Lagerfeuer sitzen. Über eine kleine Brücke gelangen wir zur anderen Flussseite um etwas länger wandern zu können.

Eine Weiterfahrt ist für unser Fahrzeug nicht möglich und so müssen wir am nächsten Tag wieder am Flusslauf zurückfahren, um in die Hauptstadt Tirana zu gelangen. Eine wirklich quirlige Stadt mit interessantem Stadtkern, wo wir uns die Märkte oder das Museum „Bunk’Art2“ anschauen können. Es zeigt uns die dunkle Vergangenheit Albaniens (sozialistische Diktatur von 1944-1991) und ist einer von 200.000 heute noch existierenden Bunkern. Albanische Kultur gibt es im historischen Nationalmuseum (viele Ausstellungsstücke der Antike, dem Mittelalter und aus der Zeit der albanischen Unabhängigkeit 1912). Sehr empfehlenswert für alle, die Albanien wirklich verstehen wollen. Den Hausberg Dajti von Tirana müssen wir uns unbedingt anschauen. Eine einmalige Aussicht in schwindelnder Höhe auf die Stadt erwartet uns. Wir haben die Wahl den Aufstieg zu Fuß, oder mit der Seilbahn zu bewältigen. Auf dem Plateau finden wir einige Rundwege und ein Panoramarestaurant.

Der kommende Tag wird sehr kurvenreich sein, um ins Valbona Tal zu gelangen, aber es lohnt sich. In diesem schönen Naturschutzgebiet am Fluss gelegen ist ein Standtag geplant. Je nach Lust und Kondition sind hier kurze und längere Ausflüge mit guter Wegbeschreibung möglich. Die längeren gehen in die Berge und kürzere im Tal am Flusslauf entlang.

Nun wollen wir zum schönen Skutarisee, um uns Shkodra anzuschauen. Auf eigene Faust geht’s zur Festung Rozafa, von der wir kilometerweit blicken – von Albaniens flacher Landschaft im Süden bis zu den furchterregenden Bergen im Osten. Das Gelände der Burg ist riesig und weitläufig. In der lebendigen Innenstadt sollten wir durch die Fußgängerzone der Rruga Kole Idromeno und Rruga 28 Nentori schlendern und einen schönen Sitzplatz in einem der Bars und Cafés einnehmen. Die 4 km entfernte Ura e Mesit Brücke, eine ottomanische Bogenbrücke mit 15 Bögen und 108 Meter Länge, sowie das zweitwichtigste Wahrzeichen der Stadt, die Ebu Bekr Moschee könnten wir uns auch ansehen.

Der Ausflug nach Shkodra am Skutarisee kann aus Zeitgründen ausfallen.

Bevor wir nach Durres fahren, unsere letzte Station in Albanien, werden wir noch einen Stopp an der Festung von Kruja einlegen. Sie ist für die albanische Nation ein historisches Heiligtum und beherbergt das Skanderberg Museum. Nach kurzer Weiterfahrt sind wir dann schon in Durres, der zweitgrößten Stadt Albaniens, wo das Stadtzentrum klein und sehenswert ist. Bei einem gemütlichen Spaziergang kann man viele der Sehenswürdigkeiten problemlos erreichen, Beispiele sind das Amphitheater und die Überreste der alten Stadtmauer.

Bis zur Fährabfahrt von Durres nach Ancona haben wir noch Gelegenheit letzte Souvenirs für unsere Liebsten zu kaufen und freuen uns dann auf eine kleine Adriaseefahrt Richtung Ancona, um dort am nächsten Morgen anzukommen.

Von dort fahren wir zügig nach Venedig um noch bis in den Abend am Canale Grande und Umgebung zu schlendern. Unser Campingplatz ist glücklicherweise nur ca. 30 Minuten mit der Bahn vom Canale Grande entfernt.

Am nächsten Morgen geht’s dann über Österreich wieder nach München, wo wir am Nachmittag bis 17:00 Uhr ankommen wollen und mit vielen Erlebnissen im Gepäck voneinander Abschied nehmen müssen.

 

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und   erholsame Reise.

  

Unsere Leistungen:

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus – Abfahrt / Ankunft München
  • Fährfahrt: Ancona – Igoumenitsa (inkl.4Bett Kabinen)
  • Fährfahrt: Durres – Ancona (inkl.4Bett Kabinen)
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Dachzeltes: 300,- €
  • Gemeinschaftskasse: 280,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBB 347 Albanien - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

1 + 7 =

FBA 246 Korsika

FBA 246 Korsika

Korsika

Gebirge im Meer

Korsika gilt als die schönste Insel im Mittelmeer, denn sie hat ungewöhnlich viel zu bieten. Sie besticht durch ihre Mischung aus eigenem Lebensstil, schroffen Bergen, üppiger Vegetation und kilometerlangen Sandstränden. Korsikas charmante Altstädte wie Corte, Calvi und Ajaccio laden mit ihren Cafés und Restaurants zum Bummeln ein.

Überwältigende Eindrücke der Insel werden wir auf Wanderungen erleben. Der Blick von einem Berggipfel über die Insel und dabei beide Küsten zu erblicken, raubt einem den Atem. Kristallklare Bergbäche, schöne Buchten und das schon warme Mittelmeer laden zum Baden ein. Diese erlebnisreiche Reise ist eine gelungene Mischung aus Besichtigungen, Wanderungen und Entspannung.

 

Achtung: Es sind alle Plätze belegt!

Ausführliche Beschreibung FBA 246

Korsika                            FBA 246

Gebirge im Meer

20. September – 04. Oktober 2026     15 Tage / 1.290,- €

Reiseverlauf

Unsere Reise startet in Karlsruhe und führt uns durch die Schweiz nach Italien in die ligurische Hauptstadt Genua. Am nächsten Vormittag bringt uns dann die Fähre nach Bastia.

Die Stadt Bastia, ist dank ihres Hafens der wirtschaftliche Motor der Insel. Besonders sehenswert sind die renovierte Zitadelle, der Stadtteil Terra Nova und das belebte und quirlige Stadtzentrum. Der Campingplatz in der Nähe von Bastia liegt direkt am Meer, das uns zu einem ersten Bad oder ausgiebigen Strandspaziergang einlädt.

Von Bastia aus führt unsere Reise zum Cap Corse. Es ist der nördliche Zipfel der Insel, der sogenannte Zeigefinger und die fruchtbarste Region Korsikas. Die Vorfahren der Bewohner des Cap Corse machten sich in den französischen Kolonien verdient und erbauten von diesem Verdienst die „Amerikaner Villen“, die heute noch in Sisco und Canelle zu besichtigen sind. Die Ost- und die Westküste der hügeligen und mit Buschwald bewachsenen Halbinsel unterscheiden sich stark, kleine Fischerorte wechseln sich mit höher gelegenen Dörfern ab und die schönen Strände runden das Bild des grünen Nordens ab. Hier haben wir die Gelegenheit zu einer ersten kleinen Küstenwanderung. Sehenswert auf Korsika sind die Genuesischen Türme, die zur Abwehr von barbarischen Überfällen dienten. Zusammen mit den eckigen Pisanischen Türmen (insgesamt waren es 150 Türme) bildeten sie einen Schutzverband gegen vorwiegend aus Nordafrika kommende Piraten. Auf den Türmen wurden Feuer gezündet, sobald ein feindliches Segel in Sicht war. Für die umliegenden Einwohner bedeutete dieses Signal in das Hinterland zu flüchten.

Auf unserer Küstenwanderung bei Saint Florent wird auch einer dieser Genuesischen Türme und natürlich die herrlichen Traumstrände unser Wanderziel sein. Da wir uns in Saint Florent einen ganzen Tag aufhalten, gibt es noch die Gelegenheit, die Stadt zu besichtigen und einen netten Abend am Hafen des beschaulichen Ortes zu verbringen.

Nächster Höhepunkt unserer Reise ist die Stadt Calvi, die zu den hochgeschätzten und meist besuchten    Städten im Westen der Insel zählt. Dieser Ort teilt sich in eine Ober- und Unterstadt. Ein sechs Kilometer langer Sandstrand grenzt an die Unterstadt mit dem Hafen, Markt und Rathaus. Wenn wir den Ausblick von der Zitadelle genießen wollen, müssen wir in die Oberstadt hinauf.

Unsere nächsten Stationen auf der Insel werden die  beeindruckende Bergwelt der Insel und die schöne Stadt Corte sein. Corte liegt auf einem Hochplateau in 436 Metern Höhe, war kurze Zeit einmal Hauptstadt und in früheren Zeiten hart umkämpft. Davon zeugt noch die Zitadelle, die auf einem Felsensporn gelegen ist und „Adlerhorst“ genannt wird. Von Corte aus brechen wir zu einer Wanderung in die Berge und weiter in die Spelunca Schlucht auf. Diese Gegend zählt mit zu den schönsten und eindrucksvollsten Wanderstrecken der Insel.

In Porto, einer kleinen beschaulichen Stadt am Meer, machen wir Halt, bevor wir auf der Fahrt zum Capo Rosso immer wieder schöne Stopps entlang der Küste einlegen. Die Lage dieser Stadt am Golf von Porto ist fantastisch. Außerdem wächst um Porto herum ein wahrer Wald von Eukalyptusbäumen. Es wundert nicht, dass die Region um den Golf zum Weltkulturerbe gehört.

Eine weitere Wanderung werden wir am Capo Rosso unternehmen, deren Höhepunkt die grandiose Aussicht von einem Genuesischen Turm entlang der Küste ist. Steil abfallende Klippen, an denen wir entlangwandern, prägen das Bild. Der Blick nach links auf den Golf von Girolata und nach rechts auf den Golf von Porto macht die Wanderung zu einem perfekten Erlebnis.

Auf unserer Rundreise besuchen wir nun Ajaccio, eine Stadt, die unbedingt sehenswert ist. Mit ihrer schönen Lage am gleichnamigen Golf hat sie reichhaltige kulturelle Schätze zu bieten. Außerdem erwarten uns in der Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte viele interessante Museen, die über die Geschichte der Insel berichten.

Weiter geht die Reise in den Süden der Insel. Von Propriane bis Porto-Vecchio zeigt sich Korsika von den unterschiedlichsten Seiten. Zu Füßen des stolzen Sartène, das als korsischste aller korsischen Städte bezeichnet wird, findet sich die berühmte prähistorische Ausgrabungsstätte Filitosa.

Nachdem wir diese besichtigt haben, fahren wir weiter in den äußersten Süden der Insel, in das Land der Korkeichen. Dieser außergewöhnliche Küstenstreifen weist eine erstaunliche, zwischen Himmel und Meer aufgehängte Stadt auf: Bonifacio. Während unseres Aufenthaltes in der auf Kalkstein erbauten Stadt haben wir Zeit, die einmalige Lage am Meer zu genießen. Eine der beeindruckendsten Wanderungen der Reise wird die Wanderung bei Bonifacio entlang der Küste sein, deren Ziel ein herrlicher Ausblick auf die wie an den steilen Felsen klebende Stadt sein wird. Wer Interesse hat, kann auch zu einer Bootstour zu den Grotten unterhalb der Stadt aufbrechen.

Natürlich bleibt auf unserer interessanten Rundreise genug Zeit, die schönen Strände der Insel zu genießen und Abende mit südlichem Flair und herrlichen Sonnenuntergängen zu erleben.

Wir schließen unsere Rundreise in Bastia ab und nehmen die Fähre, die uns am Tage dann nach Livorno bringt. Mit dem Dachzeltbus fahren wir dann mit einer Zwischenübernachtung zurück nach Karlsruhe, wo wir uns voneinander verabschieden müssen.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

  

Unsere Leistungen:

  • Rundreise mit dem kleinen Dachzeltbus „Clara“ Abfahrt / Ankunft Karlsruhe
  • Fährfahrten: Genua – Bastia
  • Fährfahrt: Bastia – Livorno
  • Übernachtungen in 2-Personen-Dachzelten (Separierung durch Stoffwand möglich)
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 300,- € für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 6

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBA 246 Korsik - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

10 + 4 =

FBA 247 Süd-Marokko Fähre

FBA 247 Süd-Marokko Fähre

Der Süden Marokkos

– Ein orientalischer Traum –

Marokko, ein einzigartiges Land, das alle Sinne betört.

Nicht nur die Gesänge und Trommeln der Berber, die Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler, verbunden mit den Aromen orientalischer Gerichte, werden diesen Aufenthalt unvergesslich machen, sondern auch die eindrucksvollen Landschaften des Hohen Atlas, des Antiatlas und dem fruchtbaren Draa-Tal mit seinen unzähligen Dattelpalmen.

Es werden Wanderungen inmitten der bizarren Bergwelt und der Sandwüste unternommen und der Besuch einer Auswahl an bedeutenden historischen Bauten und Grabungsstätten stehen auf dem Programm. In den Städten tauchen wir in eine Welt des islamischen Mittelalters ein und erleben an anderer Stelle, wie in Marrakesch, das quirlige Treiben des Markt- und Geschäftslebens. Ein erlebenswertes, friedliches und gastfreundliches Land.

Die Ruhe und Stille der Wüste ist einzigartig und wenn die Nacht anbricht, werden die Sterne im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Himmelszelt, unter dem wir uns geborgen fühlen.

 

Achtung: Es sind alle Plätze belegt!

Ausführliche Beschreibung (Start Karlsruhe und Fährfahrt) FBA 247

Der Süden Marokkos       FBA 247

– Ein orientalischer Traum –

16. Oktober – 14. November 2026     30 Tage  / 2.150,- €

 

Reiseverlauf

Wir treffen uns in Karlsruhe, um mit dem Dachzeltbus die Reise nach Marokko anzutreten. Nach einer Tagesfahrt durch die schöne Schweiz erreichen wir abends unseren Campingplatz in Italien. Am nächsten Tag begeben wir uns in Genua auf die Fähre um die zwei tägige Schiffspassage nach Marokko anzutreten. Eine kleine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer, sonnig, warm und entspannend. Da wir unsere Einreiseformalitäten während der Schiffspassage erledigen können, haben wir nach Ankunft in Tanger-med genügend Zeit um direkt nach Casablanca auf den dortigen Campingplatz zu fahren.

Einige Mitreisende, die aus Zeitmangel mit dem Flugzeug anreisen stoßen dann in Casablanca dazu. Der nächste Vormittag ist für die Sehenswürdigkeiten von Casablanca reserviert. Besonders die Hasan II Moschee mit der 210 Meter hohen Minarett sollten wir uns genauer ansehen.

An der Atlantikküste entlang erreichen wir bald die sehenswerte Hafenstadt El Jadida. Die Portugiesische Altstadt wurde 2004 zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann sie inklusive Meerblick auf der alten Befestigungsanlage umrunden. Die Geschäftsviertel werden in der arabischen Welt Souk genannt. Ein Souk ist vorwiegend Marktplatz für Handwerk und Kleinhandel. Hier können in den engen Straßen Stoffe, Keramik, kunstvolle Lampen und vieles mehr begutachtet werden. Hier erhalten wir einen ersten echten Eindruck der marokkanischen Lebensart bevor wir weiter in den Süden, nach Essaouira fahren.

Essaouira, die „Blaue Perle des Atlantiks“, gehört ebenfalls dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Die Stadt mit ihren 85.000 Einwohnern ist nicht klein, aber überschaubar. Strand, Hafen und Medina, die Altstadt, liegen eng beieinander. Auf dem Platz zwischen Meer und der Medina kann man bei einem erfrischenden marokkanischen Pfefferminztee das pralle Leben beobachten. Auch hier wird die Medina, von einer mächtigen Mauer umgeben, von der der Sonnenuntergang wunderbar zu betrachten ist.

Auf dem Weg Richtung Süden fahren wir durch das Arganiengebiet. Arganien, aus denen das wertvolle Arganöl gewonnen wird, wachsen inzwischen nur noch im Südwesten Marokkos. Arganien sind so eine Rarität, dass sogar Ziegen in die Bäume klettern, um sich mit Zweigen, Blätter und Früchten zu beköstigen.

Später können wir am endlosen Sandstrand von Agadir baden und erleben noch einmal eine europäisch anmutende Touristenstadt, bevor es in die Einsamkeit des Antiatlas geht.

Für die Fahrt durch den Antiatlas, eine der eindrucksvollsten Landschaften Marokkos, nehmen wir uns drei Tage Zeit. Hier genießen wir die einmalige Landschaft mit schroffen Bergen, Dörfern, die wie Vogelnester an den Hängen kleben und Terrassen-Anbau mit Mandel – und Olivenbäumen. Die Oase Tafraoute, der Hauptort des Ammelntals, wird dann der Ausgangspunkt für Wanderungen in einer grandiosen Bergwelt mit bizarr geformten Felsen und ab und zu auftauchenden rostrot getünchten Wohnhäusern. Wir verlassen Tafraoute und haben noch einmal einen herrlichen Panoramablick auf die weite Bergwelt des Antiatlas, bevor wir in Serpentinen auf die Ebene von Tiznit gelangen. Entlang der algerischen Grenze fahren wir Richtung Osten. Wir besuchen die Oase Amtoudi, über der der Agadir Id-Aissa, der älteste Agadir Marokkos, thront und baden in den Kaskaden von Tissint.

Nach der Fahrt durch eine weite, fast vegetationslose Landschaft erreichen wir das fruchtbare Draa-Tal mit seinen dicht an dicht stehenden Dattelpalmen, blühenden Lorbeerbäumen und braun – grau oder beigefarbenen Bergen. Sie erheben sich aus gelb – brauner Erde. Ebenso wie die ländlichen kleinen Festungen – Ksours – die traditionell als Speicher oder Wohnbauten dienen.

In Agdz machen wir das, was der Name bedeutet: „Rast“ und campieren. Vielleicht ergibt sich hier die Möglichkeit ein vorgeheiztes Hammam zu besuchen.

Nun unternehmen wir einen Abstecher durch das Draa-Tal nach Mhamid. Mhamid ist die letzte Oase im Tal. Ein besonderes Highlight dieser Süd-Marokko Tour. Von hier aus können wir einen Kamelritt (fakultativ) in die Einsamkeit der Wüste wagen, bevor uns eine organisierte Tour mit Fahrzeugen und ortskundigen Fahrern durch ein menschenleeres Gebiet zu einem Biwak bringt. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel und wir übernachten in einem Beduinenzelt in den Dünen am Erg Chegaga. Dort erleben wir die Stille und Weite der Wüste und nach einem Abendessen bei Kerzenlicht klingt der Tag mit traditioneller Musik aus. Wir erleben die Nacht unter dem Sternenhimmel, wie er eindrucksvoller kaum sein kann. Wenn dann die Sonne wieder ihr Farbenspiel auf den Sanddünen eröffnet können unsere Sinne diese Schönheit kaum aufnehmen. Nach einem Frühstück bringen die Jeeps uns zurück zu unserem Dachzeltbus und wir fahren durch das Draa-Tal mit jeweiligen Zwischenstopps in Zagora und Agdz weiter nach Quarzazate.

Die Wüstenstadt Quarzazate ist eine bekannte Filmstadt mit mehreren Filmstudios. In welcher Umgebung könnten die sogenannten Sandalen-Filme wohl besser gedreht werden?

Auf einer der schönsten Strecken Marokkos überqueren wir den Hohen Atlas und erreichen am Abend Marrakech. Für einige wird Marrakesch der Höhepunkt dieser Reise sein. Die Stadt versprüht wie keine andere in Marokko den Zauber des arabischen Mittelalters. Farbenfrohe Paläste mit duftenden Gärten, Kashbas, alte Moscheen und das quirlige Leben auf dem Djemna al Fna, dem zentralen Marktplatz, reizen unsere Sinne. Auch hier werden im großen Souk, der unbedingt besucht werden muss, von Teppichen bis zu Lederwaren alles Mögliche angeboten. Hier auch „Nein“ sagen zu können, würde den Rücktransport in unserem Dachzeltbus etwas erleichtern.

Wir müssen nun den Rückweg antreten, der über Casablanca führt. Dort angekommen werden wir vielleicht noch einmal an den Strand gehen um den letzten feinen Wüstenstaub bei 20-22 Grad Wassertemperatur abzuwaschen oder einen letzten gemeinsamen Stadtbummel in der Altstadt machen, denn hier wird es Zeit uns von unseren Mitreisenden mit weniger Urlaubszeit am Flughafen zu verabschieden, bevor wir weiter in Richtung Norden fahren.

Wir machen noch einen Stopp in Asilah. Hier wollen wir uns die Altstadt (Madina) anschauen. Sie ist umgeben von ehemals portugiesischen Festungsmauern und Türmen. Den Portugiesen diente Asilah im 15. Jahrhundert als Stützpunkt bei der Suche nach neuen Handelswegen. Von der Befestigungsanlage werden wir die abendliche Stimmung und den Sonnenuntergang entspannt genießen können und von der eindrucksvollen Vielfalt dieses Landes Abschied nehmen.

Der nächste Tag führt uns zum Fährhafen nach Tanger-Med. Hier erwartet uns wieder eine zweitägige Mittelmeer Passage nach Genua.

Nach unserer Ankunft in Italien werden wir mit einem letzten Übernachtungsstopp nach Karlsruhe fahren, wo wir nun nach dieser langen Reise voneinander Abschied nehmen müssen. Mit Sicherheit werden wir noch lange an diese Reise aus Tausendundeine Nacht denken.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus ab Karlsruhe / an Karlsruhe
  • Fähre: Genua / Tanger-Med und zurück (inkl. 4 Bett Kabinen)
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung
  • Organisierte Wüstentour

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und/oder Reiseversicherungen
  • Dachzelt–Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung 300,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 390,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBA 247 Süd-Marokko Fähre - Buchung / Reservierung

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