FBB 354 Island Hochland mit den Färöer Inseln

FBB 354 Island Hochland mit den Färöer Inseln

Island

09.07. – 01.08.2027 / 24 Tage

Färöer Inseln, Hochland, Grimsey Inseln und Halbinsel Snæfellsnes

Eine Island-Reise sollte ein Stopp auf den abgelegenen Färöer-Inseln beinhalten. Schon bei der Ankunft mit der Fähre erwartet uns ein gigantisches Naturerlebnis. Die vor uns steil aus dem Meer ragenden Klippen beeindrucken mit ihrem satten Grün. Island selbst ist das Land der Vulkane, der Gletscher, des Großen Geysirs und hat angeblich mehr Wasserfälle als Bewohner.

Wer wilde, raue Natur mag und dazu abenteuerlustig veranlagt ist, hat hinreichend Gründe mit uns auf Tour zu gehen. Das Innere des Landes ist so gut wie nicht besiedelt. Mit unserem Dachzeltbus können wir, je nach Wasserstand der Flüsse, das Hochland durchqueren. Wir campieren am Großen Geysir und anderen beeindruckenden Plätzen, von denen aus wir interessante Wanderungen unternehmen. Mit mittlerer Kondition wird jeder an ihnen teilnehmen können. Die Wanderungen führen uns durch das Hochland, durch die Lavalandschaften, an den Rändern der Vulkane, über Gletscher und über den nördlichen Polarkreis.

Am Ende einer Tour erwartet uns oft ein entspannendes Bad in einer warmen Quelle. Besonders Unternehmungslustige haben noch fakultativ die Möglichkeit ein Island-Pferd zu reiten, eine Whale Watching-, eine Rafting-Tour oder eine geführte Gletschertour zu buchen. Und wie wäre es die isländische Spezialität, den Gammel-Hai zu testen?

Ausführliche Beschreibung FBB 354

Island                         FBA 354

Färöer Inseln, Grimsey Insel, Hochland, Halbinsel Snæfellsnes

09. Juli – 01. August 2027             24 Tage / 2.750,- €

Reiseverlauf

Wir treffen uns um 13 Uhr in Hamburg am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Von dort aus fahren wir mit dem Dachzeltbus, mit einem Übernachtungsstopp bis an die Nordspitze von Dänemark zum Fährhafen von Hirtshals. Auf der Überfahrt mit einer Fähre der Smyril Line schlafen wir unterwegs in 4-Bett-Kabinen. Spät am nächsten Abend erreichen wir die Färöer-Inseln.

Eine Rundreise, verbunden mit Wanderungen, Besichtigungen und das Erlebnis von einmaligen Naturschauspielen, aber auch die Begegnung mit freundlichen, naturverbundenen Menschen, werden diesen dreitägigen Aufenthalt auf den Färöer-Inseln unvergesslich machen.

Von Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer-Inseln, bringt uns anschließend die Fähre über Nacht an die Ostküste Islands, nach Seyðisfjörður. Einen ersten Eindruck von der großartigen Bergwelt Islands erhalten wir auf der Fahrt von Seyðisfjörður nach Egilsstaðir. Entlang kleiner Wasserfälle schlängelt sich die Piste in die Höhe, mit grandiosem Blick auf die farbenfrohe Bergwelt.

Bevor wir die Flugreisenden am Abend  in Egilsstaðir in Empfang nehmen haben wir noch Zeit um den See Lagarfljót zu fahren. Dieser wird unter anderem durch den Hengifoss gespeist wird. Mit 118 Meter ist er der vierthöchste Wasserfall Islands, den wir uns genauer anschauen wollen. Am Abend nehmen wir uns die Zeit unsere neuen Mitreisenden kennenzulernen, kochen gemeinsam und besprechen den weiteren Reiseverlauf.

Unsere erste gemeinsame Fahrt führt uns zu einem Höhepunkt dieser Reise, dem Dettifoss. Er ist der gewaltigste Wasserfall Europas. Auf einer Breite von etwa 100 m stürzen die Wassermassen des Jökulsá á Fjöllum spektakulär über 45 m in die Tiefe. Dieser Fluss hat aber noch weitere sehenswerte Wasserfälle zu bieten, den Selfoss und Hafragilsfoss.

Das nächste Ziel wird die malerische Ásbyrgi-Schlucht sein. Ásbyrgi soll Hauptstadt der Elfen sein. Hier haben sie angeblich ihr kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Das „unsichtbare Volk“ lebt vermutlich am Ende der Schlucht in einem kleinen Laubwald, der auf Island eine Seltenheit darstellt. Auf einer Wanderung unweit der Schlucht sehen wir unvergleichliche Basaltformationen und bekommen einen ersten Eindruck von der hohen vulkanischen Aktivität auf Island.

Entlang der Küste gelangen wir nach Húsavik, die selbsternannte „Walhauptstadt Europas“. Sehr empfehlenswert ist hier der Besuch des Walmuseums bevor eine weitere Besonderheit dieser Reise folgt. Es handelt sich um das Mývatn-Gebiet, das zu den schönsten und interessantesten Gegenden Islands zählt. Hier unternehmen wir Wanderungen über zum Teil noch dampfende Lavafelder und wagen uns auf Vulkane, um einen Blick über den Kraterrand zu werfen. Namensgeber für dieses Gebiet ist der 38 km2 große Mývatn-See, an dem wir seltene Pseudokrater vorfinden, die durch Dampfexplosion über einen Lavastrom entstanden sind.

Auf dem Weg nach Akureyri machen wir einen Stopp an Islands bekanntesten Wasserfall, dem Goðafoss. Hier wurde einer Sage nach, die letzten heidnischen Götterbilder in den Fluten versenkt, nachdem das Christentum als Staatsreligion eingeführt wurde. In Akureyri, die mit ca. 18.000 Einwohnern zu eine der größten Städten Islands zählt, ist besonders die Akureyrarkirkja sehenswert, eine Kirche aus dem Jahre 1940, die man oberhalb der Stadtmitte sehen kann. Eines der Kirchenfenster stellt die Legende des Goðafoss dar.

In Dalvik wollen wir etwas Zeit verbringen und können hier einen Reitausflug buchen und/oder an einer Whale-Watching Tour teilnehmen.

Für eine Wanderung über den nördlichen Polarkreis unternehmen wir einen Tagesausflug und fahren mit der Fähre zur Insel Grimsey. Sie liegt direkt über den Breitengrad von 66,5 Grad Nord, wo zwischen dem 12. Juni und 1. Juli keinen Sonnenuntergang gibt. Grimsey mit seinen 100 Einwohnern befindet sich 40 km vom Fest-land und die dortigen Gewässer sind sehr Fischreich. Auf unserer je 3-stündigen Fährfahrt ist es daher nicht ungewöhnlich Wale oder Delfine zu sichten. Auf dem Weg zur Nordspitze können wir Papageientaucher und viele andere Seevögeln beobachten. Der Wanderweg ist 6,5 km lang und führt uns auch zur Skulptur „Orbit et Globus“, einer 3 Meter großen Basaltkugel. Das Wahrzeichen markiert den wandernden Polarkreis und wird jährlich um einige Meter nach Norden gerollt, um dem Polarkreis zu folgen, der sich aufgrund der Achsneigung der Erde, um etwa 14,5 Meter pro Jahr nach Norden verschiebt.

Am nächsten Tag besichtigen wir den Torfhof von Glaumbær bei Varmahlíð. Dieser gut erhaltene Bauernhof ist nach Isländischer Tradition aus Treibholz, Torf und Grassoden errichtet. Da Holz sehr knapp war, war dies bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die typisch ländliche Bauweise.

Nun folgt eine eindrucksvolle Fahrt über die nur für geländegängige Fahrzeuge zugelassene Hochlandpassage Kjalvegur. Die Kjalvegur führt uns in die Nähe der beiden großen Gletscher Langjökull und Hofsjökull, die rechts und links von unserem Weg liegen, und sich jeweils über knapp 1000 km² erstrecken. Unterwegs machen wir einen Halt bei den heißen Quellen von Hveravellir, einem bekannten Thermalgebiet. Aus Natursteinen wurde dort ein kleines Becken gebaut, das uns zu einem wohligen Bad einlädt. Im wärmenden Wasser oder beim Rundgang durch die Schwefelquellen können wir die beiden Gletscher eingehend betrachten.

Unsere Fahrt über das Hochland endet am Gullfoss, für viele der schönste Wasserfall Islands. Kurz dahinter befindet sich ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Dieses wird die Region um Islands „Großer Geysir“ sein.

Unser nächstes Ziel ist das Naturschutzgebiet von Landmannalaugar. Auf der Fahrt dorthin passieren wir mehrere Flüsse, die wir, wenn der Wasserstand nicht zu hoch ist, mit unserem geländegängigen Bus durchfah-ren. Dieses besondere Erlebnis ist auch immer ein beliebtes Fotomotiv. Im Naturschutzgebiet von Landmannalaugar ist ein Bad im warmen Fluss am frühen Morgen ein besonderes Erlebnis. Das Gebiet liegt in der Nähe des Vulkans Hekla im Südwesten der Insel und übt aufgrund der farbigen Berge eine besondere Anziehungskraft aus. Mehrere Wanderwege sind hier verzeichnet.

Die nächste Station wird das Naturschutzgebiet Skaftafell sein, wo wir direkt am größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull übernachten. Neben Wanderungen an einen Gletschersee oder zum Svartifoss, dem „schwarzen Wasserfall“, gibt es hier auch die Möglichkeit an einer geführten Gletscherwanderung teilzunehmen.

Unweit davon, am Jökulsárlón mündet ein Gletscherausläufer auf Meereshöhe in einen See, auf dem die vom Gletscher abgebrochenen Eisberge treiben und über einen kurzen Fluss in den Atlantik gelangen. Dort rollen sie sich in der Brandung oder spülen an den schwarzen Lavastrand (Auch Diamond Beach genannt). Bei diesem einmaligen Schauspiel haben wir die Gelegenheit direkt an die schwimmenden Eisberge zu gelangen, auf denen mit etwas Glück Robben zu entdecken sind.

Über Vik fahren wir zum Skódafoss. Dieser 60 Meter hohe Wasserfall, der durch Stufen erklommen werden kann, diente „Game of Thrones“ als Kulisse.

Ein weiterer bemerkenswerte Wasserfall ist der Seljalandsfoss. Ein rutschiger Pfad führt hinter den Wasservorhang.

 

Danach wollen wir zum historischen und geologisch hoch interessanten Ort Þingvellir. Hier driftet die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte sichtbar auseinander. „Þingvellir“ kann übersetzt werden mit „Plattform der Volksversammlung“ und kennzeichnet den Ort, an dem norwegische Wikinger um das Jahr 930 ein Parlament gründeten. Nach heutigen Erkenntnissen war dies nach der Antike die erste gesetzgebende Stätte weltweit.

Nun wollen wir noch einen Abstecher zur Halbinsel Snæfellsnes unternehmen, an deren Spitze der weit sichtbare und sagenumwobene Vulkankegel Snæfellsjökull thront. Auf diese, kaum bewohnten Halbinsel, könne wir viele Seevögel und am Strand von Ytri-Tunga Seehunde beobachten.

Schließlich erreichen wir Reykjavik am Fuße des 900 m hohen Berges Esja, wo wir noch genügend Zeit für eine Stadtbesichtigung haben, bevor wir uns voneinander verabschieden müssen.

 

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

Unsere Leistungen:

  • Fahrt im Dachzeltbus: ab Hamburg / an Reykjavik
  • Fährfahrt: Hirtshals – Tórshavn,Tórshavn – Seyðisfjörður (inkl. 4-Bett-Kabine)
  • Fähre: Dalvík – Grimsey – Dalvík
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Rückflug: Reykjavik – Deutschland
  • Flughafenshuttle (ca. 35,- €)
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Dachzeltes: 450,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus (wie z.B. Reiten, Whale-Watching, geführte Gletschertour, Thermalbad)
  • Gemeinschaftskasse: 630,- € / Person für Verpflegung, Eintritte und Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2027 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBB 354 Island/Färöer und Hochland - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

3 + 8 =

FBB 355 F Island mit Hochland – Flug

FBB 355 F Island mit Hochland – Flug

Island

15.07. – 01.08.2027 / 18 Tage

Hochland, Grimsey-Insel und Halbinsel Snæfellsnes

Island ist das Land der Vulkane, der Gletscher, des Großen Geysirs und hat angeblich mehr Wasserfälle als Bewohner. Wer wilde, raue Natur mag und dazu abenteuerlustig veranlagt ist, hat hinreichend Gründe mit uns auf Tour zu gehen.

Das Innere des Landes ist so gut wie nicht besiedelt. Mit unserem Dachzeltbus können wir, je nach Wasserstand der Flüsse, das Hochland durchqueren. Wir campieren am Großen Geysir und anderen beeindruckenden Plätzen, von denen aus wir interessante Wanderungen unternehmen. Mit mittlerer Kondition wird jeder an ihnen teilnehmen können. Die Wanderungen führen uns durch das Hochland, durch die Lavalandschaften, an den Rändern der Vulkane, über Gletscher und über den nördlichen Polarkreis. Am Ende einer Tour erwartet uns oft ein entspannendes Bad in einer warmen Quelle.

Besonders Unternehmungslustige haben noch fakultativ die Möglichkeit ein Island-Pferd zu reiten, eine Whale Watching-, eine Rafting-Tour oder eine geführte Gletschertour zu buchen. Und wie wäre es die isländische Spezialität, den Gammel-Hai zu testen?

Ausführliche Beschreibung FBB 355 F

Island                      FBB 355 F

Hochland, Grimsey-Insel und Halbinsel Snæfellsnes

15. Juli – 01. August 2027                  18 Tage / 2.070,- €

Reiseverlauf

Wir treffen uns in Egilsstaðir am Airport, wo der Innlandflieger nach Flugplan um 18:55 Uhr landet.

Hier erwartet euch der Dachzeltbus und die Mitreisenden, die die Fährpassage gewählt haben. Nach einem kurzem „Hallo“ begeben wir uns zum nahe gelegen Campingplatz wo wir uns beim gemeinsamen Abendessen näher kennenlernen werden.

Unsere erste gemeinsame Fahrt führt uns zu einem Höhepunkt dieser Reise, dem Dettifoss. Er ist der gewaltigste Wasserfall Europas. Auf einer Breite von etwa 100 m stürzen die Wassermassen des Jökulsá á Fjöllum spektakulär über 45 m in die Tiefe. Dieser Fluss hat aber noch weitere sehenswerte Wasserfälle zu bieten, den Selfoss und Hafragilsfoss.

Das nächste Ziel wird die malerische Ásbyrgi-Schlucht sein. Ásbyrgi soll Hauptstadt der Elfen sein. Hier haben sie angeblich ihr kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Das „unsichtbare Volk“ lebt vermutlich am Ende der Schlucht in einem kleinen Laubwald, der auf Island eine Seltenheit darstellt. Auf der Wanderung unweit der Schlucht sehen wir unvergleichliche Basaltformationen und bekommen einen ersten Eindruck von der hohen vulkanischen Aktivität auf Island.

Entlang der Küste gelangen wir nach Húsavik, die selbsternannte „Walhauptstadt Europas“. Sehr empfehlenswert ist hier der Besuch des Walmuseums bevor eine weitere Besonderheit dieser Reise folgt. Es handelt sich um das Mývatn-Gebiet, das zu den schönsten und inte-ressantesten Gegenden Islands zählt. Hier unternehmen wir Wanderungen über zum Teil noch dampfende Lavafelder und wagen uns auf Vulkane, um einen Blick über den Kraterrand zu werfen. Namensgeber für dieses Gebiet ist der 38 km2 große Mývatn-See, an dem wir seltene Pseudokrater vorfinden, die durch Dampfexplosion über einen Lavastrom entstanden sind.

Auf dem Weg nach Akureyri machen wir einen Stopp an Islands bekanntesten Wasserfall, dem Goðafoss. Hier wurde einer Sage nach, die letzten heidnischen Götterbilder in den Fluten versenkt, nachdem das Christentum als Staatsreligion eingeführt wurde. In Akureyri, die mit ca. 18.000 Einwohnern zu eine der größten Städten Islands zählt, ist besonders die Akureyrarkirkja sehenswert, eine Kirche aus dem Jahre 1940, die man oberhalb der Stadtmitte sehen kann. Eines der Kirchenfenster stellt die Legende des Goðafoss dar.

In Dalvik wollen wir etwas Zeit verbringen und können hier einen Reitausflug buchen und/oder an einer Whale-Watching Tour teilnehmen. Für eine Wanderung über den nördlichen Polarkreis unternehmen wir einen Tagesausflug und fahren mit der Fähre zur Insel Grimsey. Sie liegt   direkt über den Brei-tengrad von 66,5 Grad Nord, wo zwischen dem 12. Juni und 1. Juli keinen Sonnenuntergang gibt. Grimsey mit seinen 100 Einwohnern befindet sich 40 km vom Festland und die dortigen Gewässer sind sehr Fischreich. Auf unserer je 3-stündigen Fährfahrt ist es daher nicht ungewöhnlich Wale oder Delfine zu sichten. Auf dem Weg zur Nordspitze können wir Papageientaucher und viele andere Seevögeln beobachten. Der Wanderweg ist 6,5 km lang und führt uns auch zur Skulptur „Orbit et Globus“, einer 3 Meter großen Basaltkugel. Das Wahrzeichen markiert den wandernden Polarkreis und wird jährlich um einige Meter nach Norden gerollt, um dem Polarkreis zu folgen, der sich aufgrund der Achsneigung der Erde, um etwa 14,5 Meter pro Jahr nach Norden verschiebt.

Am nächsten Tag besichtigen wir den Torfhof von Glaumbær bei Varmahlíð. Dieser gut erhaltene Bauernhof ist nach Isländischer Tradition aus Treibholz, Torf und Grassoden errichtet. Da Holz sehr knapp war, war dies bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die typisch ländliche Bauweise.

Nun folgt eine eindrucksvolle Fahrt über die nur für geländegängige Fahrzeuge zugelassene Hochlandpassa-ge Kjalvegur. Die Kjalvegur führt uns in die Nähe der beiden großen Gletscher Langjökull und Hofsjökull, die rechts und links von unserem Weg liegen, und sich jeweils über knapp 1000 km² erstrecken. Unterwegs machen wir einen Halt bei den heißen Quellen von Hveravellir, einem bekannten Thermalgebiet. Aus Natursteinen wurde dort ein kleines Becken gebaut, das uns zu einem wohligen Bad einlädt. Im wärmenden Wasser oder beim Rundgang durch die Schwefelquellen können wir die beiden Gletscher eingehend betrachten.

Unsere Fahrt über das Hochland endet am Gullfoss, für viele der schönste Wasserfall Islands. Kurz dahinter befindet sich ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Dieses wird die Region um Islands „Großer Geysir“ sein.

Unser nächstes Ziel ist das Naturschutzgebiet von Landmannalaugar. Auf der Fahrt dorthin passieren wir mehrere Flüsse, die wir, wenn der Wasserstand nicht zu hoch ist, mit unserem geländegängigen Bus durchfahren. Dieses besondere Erlebnis ist auch immer ein       beliebtes Fotomotiv.

Im Naturschutzgebiet von Landmannalaugar ist ein Bad im warmen Fluss am frühen Morgen ein besonderes Erlebnis. Das Gebiet liegt in der Nähe des Vulkans Hekla im Südwesten der Insel und übt aufgrund der farbigen Berge eine besondere Anziehungskraft aus. Mehrere Wanderwege sind hier verzeichnet.

Die nächste Station wird das Naturschutzgebiet Skaftafell sein, wo wir direkt am größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull übernachten. Neben Wanderungen an einen Gletschersee oder zum Svartifoss, dem „schwarzen Wasserfall“, gibt es hier auch die Möglichkeit an einer geführten Gletscherwanderung teilzunehmen.

Unweit davon, am Jökulsárlón mündet ein Gletscherausläufer auf Meereshöhe in einen See, auf dem die vom Gletscher abgebrochenen Eisberge treiben und über einen kurzen Fluss in den Atlantik gelangen. Dort rollen sie sich in der Brandung oder spülen an den schwarzen Lavastrand. (Auch Diamond Beach genannt.) Bei diesem einmaligen Schauspiel haben wir die Gelegenheit direkt an die schwimmenden Eisberge zu gelangen, auf denen mit etwas Glück Robben zu entdecken sind.

Über Vik fahren wir zum Skódafoss. Dieser 60 Meter hohe Wasserfall, der durch Stufen erklommen werden kann, diente Game of Thrones als Kulisse. Ein weiterer bemerkenswerte Wasserfall ist der Seljalandsfoss. Ein rutschiger Pfad führt hinter den Wasservorhang.

Danach fahren wir zum historischen und geologisch hoch interessanten Ort Þingvellir. Hier driftet die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte sichtbar auseinander. „Þingvellir“ kann übersetzt werden mit „Plattform der Volksversammlung“ und kennzeichnet den Ort, an dem norwegische Wikinger um das Jahr 930 ein Parlament gründeten. Nach heutigen Erkenntnissen war dies nach der Antike die erste gesetzgebende Stätte weltweit.

Nun wollen wir noch einen Abstecher zur Halbinsel Snæfellsnes unternehmen, an deren Spitze der weit sichtbare und sagenumwobene Vulkankegel Snæfellsjökull thront. Auf diese kaum bewohnten Halbinsel könne wir viele Seevögel und am Strand von Ytri-Tunga Seehunde beobachten.

Schließlich erreichen wir Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt, am Fuße des 900 m hohen Berges Esja, wo wir noch genügend Zeit für eine Stadtbesichtigung haben, bevor wir uns voneinander verabschieden müssen.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Fahrt im Dachzeltbus: ab Egilsstaðir / an Reykjavik
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Fährfahrt: Dalvík – Grimsey – Dalvík
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Flüge: Deutschland – Egilsstaðir / Reykjavik – Deutschland
  • 2 x Flughafenshuttle (je ca. 35,- €)
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 450,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus (wie z.B. Reiten, Whale-Watching, geführte Gletschertour, Thermalbad)
  • Gemeinschaftskasse: 530,- € / Person für Verpflegung und Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2027 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBB 355 F Island mit Hochland - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

11 + 5 =

FBA 257 Dänische Südsee

FBA 257 Dänische Südsee

Dänische Südsee mit Møn und Kopenhagen

17.07. – 25.07.2027 / 9 Tage

Der Name „Dänische Südsee“ wurde von Seglern vergeben und bezeichnet einen Teil der Ostsee südlich des Großen und Kleinen Belts. Es zählt zu einem der schönsten Segelreviere der Welt. Die Inselwelt, bestehend aus mehr als 50 kleinen und großen Inseln, hat aber auch für Landratten so einiges zu bieten.

So erkunden wir einige der Inseln und lassen uns von der dänischen Tradition und Lebensweis, die auch als Hygge beschrieben wir, anstecken.

Die Kreidefelsen von Møn, eine 6 km lange Kalksteinwand wird uns ebenso beeindrucken wie die Hauptstadt Kopenhagen und das harte Leben der Wikinger, was wir in Roskilde nachempfinden wollen.

Ausführliche Beschreibung

Dänische Südsee           FBA 257

mit Kopenhagen

17. Juli – 25. Juli 2027                                                    9 Tage / 720,- €      Sonderaktion 2027: Preisermäßigung für Kinser und Jugendliche

Reiseverlauf

Am Samstagmorgen treffen wir uns um 10 Uhr am ZOB-Hamburg. Nachdem wir uns miteinander bekannt gemacht haben und alle Taschen und Schlafsäcke verstaut sind, fahren wir über Flensburg nach Dänemark. Unser erstes Ziel ist Sønderborg. Sønderborg ist eine durch den Als Sund, eine acht Kilometer und 250 Meter breite Meeresstraße, zweigeteilte Stadt an der Flensburger Förde. Der größte Teil der Stadt inklusive der Altstadt, befindet sich auf der Insel Als. Nicht zu übersehen ist das malerisch gelegene Schloss Sonderburg (Sønderborg Slot). Es wurde im 12. Jahrhundert, direkt am Wasser, an der Einfahrt zum Als Sund erbaut. Ein Besuch des Schlossmuseums ist empfehlenswert. Das berühmte dänische Hygge findet man in der Altstadt mit den verwinkelten Gassen und bunten Häusern sowie im malerischen Hafen mit seinen historischen Schiffen und Yachten. Die gemütlichen Cafés an der Hafenpromenade laden zum Verweilen ein. Auf der anderen Seite des Als Sund befindet sich die durchaus interessante Dybbøl-Mølle und ihr Museum. Diese alte Windmühle wurde bis 1990 betrieben. 1864 wurde sie gleichzeitig zu einem der wichtigsten nationalen Symbole Dänemarks.

Unsere erste Übernachtung verbringen wir auf Als. Nach dem Frühstück bleibt noch Zeit für einen Strandspaziergang, bevor wir mit der Fähre in 55 Minuten von Fynshav nach Søby auf Æro übersetzen. Wir fahren nach Ærøskøbing Sogn, in den historischen Hauptort der kleinen Insel. Ein Stadtbummel über Pflastersteine sowie der Besuch des Buddel- und Modellschiffmuseum, die Flanske-Peters Sammlung sind zu empfehlen. Wer möchte, kann auch auf die nördlich von Ærøskøbing gelegene Landzunge, nach Urehoved laufen. (hin und zurück ca. 6 km), oder zum Sonnenuntergang an die Südseite der Insel nach Voderup Klint, eine 33 Meter hohe Steilküste. (ein Weg ca. 7 km).

Da die Dänische Südsee viele Inseln umfasst, steht gleich am nächsten Morgen wieder eine Fährfahrt auf dem Programm. Diesmal bringt uns die Fähre (Fahrzeit 50 Minuten) von Marstal nach Rudkøbing Havn auf Langeland. Der Name der Insel sagt schon alles, Langeland ist 5 x so lang wie breit. Ein besonderer Garten erwartet uns in Tranekær auf Langeland. Diese medizinisch-botanische Parkanlage beherbergt Nordeuropas größte Heilpflanzensammlung. In fünf verschiedenen Themengärten kann man mehr als 650 verschiedene Heilpflanzen entdecken. In Bøstrup, ein wenig außerhalb der Stadt zwischen Feldern und nahe am Strand, haben wir die Möglichkeit, die Gegend mal ganz anders zu erkunden. Hier gibt es nämlich die Segway Langeland Station. Das Segway-Fahren ist für jeden möglich. Vor Beginn erhält man ein paar Anweisungen, Tipps und Tricks und dann steht der Erkundungstour nichts mehr im Wege. Keine Sorge, das Segway fahren ist schnell und einfach erlernt.

Von Spodsbjerg auf Langeland, wo wir auch die Nacht verbracht haben, bringt uns am nächsten Morgen eine weitere Fähre nach Tårs auf Lolland. (Fahrzeit 45 Minuten). Wir fahren über die kleinen Inseln Färø und Bogø nach Møn.  Unser heutiges Ziel sind die Kreidefelsen „Møns Klint“, die berühmten, mehr als 100 Meter hohen und 6 km langen Kreideklippen. Wir parken am GeoCenter Møns Klint. Hier gibt es verschiedene Wandermöglichkeiten. Wer möchte kann bis zum romantischen Liselund Park laufen. In ihm befindet sich ein kleines Lustschloss aus dem 18. Jahrhundert. An den Strand gelangt man über mehrere Treppen. Die berühmteste und längste Treppe Dänemarks ist wohl die Maglevand-Treppe, die über 497 Stufen von der Spitze der Klippen an den Strand führt. Wer möchte, kann sich im GeoCenter Møns Klint über die Geburt Dänemarks informieren und am Strand Fossilien sammeln. Danach stärken wir uns mit einem Eis der besonderen Art: Frisch von Bio-Kühen direkt auf dem Bauernhof.

Eine Brücke verbindet Møn mit Sjælland (Seeland). Über sie fahren wir am nächsten Tag in die dänische Hauptstadt, nach Kopenhagen. Die Stadt kann gut per Fuß oder mit einem gemieteten Fahrrad erkundet werden. In Kopenhagen gibt es viel zu entdecken. Aber auf jeden Fall sollte der kleinen Meerjungfrau ein Besuch abgestattet werden. Wer bis jetzt noch kein original Dänisches Hot Dog gegessen hat, hier findet sich die Gelegenheit. Nicht zu übersehen ist der Tivoli. Ein traditionsreicher Vergnügungspark der 1843 mitten in der Innenstadt eröffnet wurde. Aber auch die alternative Wohnsiedlung Christiania ist ein Besuch wert. Wer hoch hinaus möchte, begibt sich auf den einzigartigen Schneckengang (7 ½ Windungen) und steigt auf die Aussichtsplattform des Runden Turm (Erbaut 1642!). Aus 35 Meter Höhe hat man einen fantastischen Blick über die Dächer von Kopenhagen.

Nicht weit entfernt von Kopenhagen liegt Roskilde. Hier wollen wir den nächsten Tag verbringen. Die kleine Stadt ist europaweit bekannt durch das jährlich stattfindende große Musikfestival. Aber Roskilde hat noch mehr zu bieten, denn 1962 wurden im Fjord von Roskilde die Reste von fünf Wikingerschiffen entdeckt die jetzt in einem Museum zu bestaunen sind. Hier können wir uns in einem rekonstruierten Wikingerschiff auf den Roskilde Fjord begeben und wie damals die Wikinger segeln und rudern. Bei einer Stadtbesichtigung darf der Besuch des Roskilde Dom, ein UNESCO-Welterbe nicht fehlen. 1000 Jahre dänischer Geschichte sind unter den herrlich ausgeschmückten, himmelwärts strebenden Gewölben und in dunklen Krypten versammelt. Hier sind 40 dänische Könige und Königinnen begraben. Der Dom von Roskilde war die erste gotische Kathedrale in Skandinavien, der aus Ziegelsteinen besteht. Sie wurde 1280 fertig gestellt.

Bei unserer Rundreise durch die Dänische Südsee fahren wir nun über die 13 km lange und 65 Meter hohe Storebælt Brücke. Die Hängebrücke spannt sich über den Großen Belt und verbindet Seeland mit Fünen.

Auf Fünen machen wir unseren letzten Stopp. Wir begeben uns auf eine Landzunge bei Middelfart am Kleinen Belt. Unser Campingplatz lieg direkt am Natur- und Tierschutzgebiet Hindsgavl Dyrehave. Hier leben Rehe, Damm- und Rotwild. Viele Wanderwege führen durch den Naturpark und an der Küste entlang. Aber auch Middelfart selbst ist ein Besuch wert.

Nach einem ausgiebigen letzten gemeinsamen Frühstück am kleinen Belt fahren wir zurück nach Hamburg.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus: ab / an Hamburg
  • Alle Fährfahrten laut Programm
  • Übernachtungen in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

 Nicht eingeschlossen

  • Kranken – und Reiseversicherungen
  • Fakultative Ausflüge und Unternehmungen wie Segway fahren oder Fahrrad mieten
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 250,- €
  • Gemeinschaftskasse: 290,- € für Verpflegung, gemeinsame Eintritte, Campingplätze

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Sonderaktion 2027: Preisermäßigung für Kinder und Jugendliche

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2027 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBA 257 Dänische Südsee - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

15 + 11 =

FBC 347 Bornholm

FBC 347 Bornholm

Bornholm

17.07. – 24.07.2027 / 8 Tage

Dänemarks beliebtestes Ferienziel

Bornholm ist ein mächtiger Granitklotz der mit seiner rauen Klippenküste im Norden und  ausgedehnten Stränden und Sanddünen im Süden fasziniert.

Kleine Fischerdörfer mit frisch geräucherten Delikatessen aus der Ostsee und die malerische Altstadt von Rønne wollen ebenso von uns entdeckt werden, wie die Besonderheit der Spaltentäler und die größte Burgruine nördlich der Alpen „Hammerhus“.

Ein Erlebnis gefüllt mit unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten, Wanderaktivitäten und Ausflug zu den Erbseninsel.

Und besonders angenehm ist es auch, dass es der Wettergott „Petrus“ besonders gut mit Bornholm meint, zumindest im Vergleich zum übrigen Dänemark.

Ausführliche Beschreibung FBC 343

Bornholm                        FBC 347

Dänemarks beliebtestes Ferienziel

17. Juli – 24. Juli 2027                             8 Tage / 990,- €

 

Reiseverlauf

Für diese Reise mit unserem kleinen Dachzeltbus „Clara“ wollen wir um 10 Uhr in Hamburg starten. Ohne große Pausen wollen wir direkt nach Rügen fahren um noch in der Nähe unseres Nachlagers in Prora das Naturerbe-Zentrum-Rügen den Baumwipfelpfad zu erklimmen. Bis zum Gipfel kann ein anstrengender Weg werden, aber der einzigartige Ausblick vom Aussichtsturm auf die Ostsee und den Kleinen Jasmunder Bodden wird unvergessen bleiben. Wer will, kann auch einen Spaziergang am nahe gelegenen 21 km lagen Strand (Prorarer Wiek) unternehmen.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück müssen wir zeitig zur Fähre die um 11:50 ablegen will um uns in knapp 3,5 Stunden zum Hafen in Rönne nach Bornholm bringen wird.  Dort angekommen haben wir Gelegenheit uns am Fuße des Hafens die Nicolaikirche anzuschauen und ein Rundgang gleich hinter der Kirche auf dem Kopfsteinpflaster in den ruhigen Gassen der Altstadt zu unternehmen. Ebenso interessant sind auch die Schwedenhäuser (Spende der Schweden nach 2.Weltkrieg) und der älteste Teil des Hafens „Søndre Bådehavn“ direkt  unterhalb der Kirche.

Der nächste Tag soll eine Wanderung in den Ekkodalen (Echo-Tal) im Vordergrund stehen, hier im Almindingen Wald sind die spektakulären Klippen im Crack-Tal die empfehlenswert sind, sie werfen die Geräusche von den Klippenwänden zurück. Natürlich sollte der höchste Berg Bornholms der Rytterknægten (162 Metern) nicht mit seinem Turm fehlen. Zusammen mit dem 22 Meter hohen Turm, der uns über die Baumkronen hinwegschauen lässt, die höchste Erhebung Dänemarks. Je nach Zeitplan können wir uns noch eine Greifvögel Show ansehen, die täglich bis 15:30 stattfinden, oder eine Brauereibesichtigung unternehmen. Etwa 20 Minten vom Turm gilt es auch noch das Spaltental Randkløve Skår zu besuchen, eines der am meisten fotografierten Felsformationen. Dieses Spaltental verläuft im Gegensatz zu den anderen Tälern der Insel von Nordosten nach Südwesten.

Nun wollen wir an die Südspitze. Auf dem Weg dorthin stoppen wir in der Ortschaft Arnager und schauen uns die 200 langen Holzbrücke an, die zum vorgelagerten Hafen führt. Weiter zur Ortschaft Øster Sømarken und dann zur riesigen Dünenlandschaft nach Dueodde. An der Südspitze stehen dann der Leuchturm Dueodde Fyr und sein Vorgänger Dueodde Syd als Leuchtfeuer. Als Schandfleck in dieser schönen Gegend steht dann noch der militärische Lauschturm gegen Osten, der mit 70 Metern der höchste auf Bornholm ist. Die Küstendünen sind bis zu 12 Meter hoch und stehen unter Naturschutz. Der Strand hat schönen weißen Sand und ist fast 20 km lang. Die Wassertemperatur sollten im August noch gute 17 bis knapp 22 °C haben und könnte für ein Bad genau richtig sein. Nach der Strandwanderung haben wir noch Zeit für die Wallanlagen Rispebjerg, die bereits in der Steinzeit genutzt wurden. Dieser Schutzort wurde von der damaligen Bevölkerung als Zufluchtsort und für rituelle Zwecke genutzt. Vom Aussichtsturm verschaffen wir uns einen Überblick. Auf dem Rückweg zum Campingplatz stoppen wir noch an der  Egeby Mølle, die wohl charakteristischste der drei verbliebenen Bockwindmühlen auf Bornholm. Das Baujahr der Mühle ist 1787.

Ins Gebiet der Paradisbakkerne (Paradieshügel), eine hügelige und felsige Lansdchaft, ist auch ein Ziel einer Wanderung. Je nach Kondition stehen Routen von 1-3 Stunden zur Auswahl. Es geht an fast senkrechte Felswände vorbei und die dortigen Hügel ragen bis zu 30-50 Metern hoch über die waldige Umgebung heraus. Unterwegs kommen wir auch noch am Grußstein „Hellig Hågen“ vorbei, es ist ein ca. 2 Meter hoher Bautastein und ist das männliche Gegenstück zur Hellig Kvinde. In der Vergangenheit war es üblich, dass Leute, die an den beiden Steinen vorbeikamen, den Hut zogen und grüßten.

Im Norden der Insel besuchen wir die Burgruine Hammerhus, eines der größten Burgruinenkomplexe nördlich der Alpen. Eine Wanderung um Hammeren steht auf dem Programm. Eine der schönsten und beliebtesten Routen Dänemarks in stark hügeligem Gelände. An der Nordküste befindet sich die Kapelle Salomos (Ruine) und am nördlichsten Punkt kommen wir am Leuchtturm-Hammerodde vorbei. Auf schmalen Pfaden an der Küste sehen wir dann den größten Bornholmer See-Hammersø. Eine örtliche besondere Empfehlung und Highlight ist eine Bootfahrt zu den Grotten bei Hammershavn. Diese Fahrten gibt es schon seit 90 Jahren und einige Skipper sprechen auch deutsch.

Ein weiterer Programmpunkt dieser Bornholm Reise soll auch noch ein Ausflug zu einem kleinen aber feinen Wasserfall sein. Der Stavehøl vandfald ved Kobbeå hat zwar nur 3-4 Meter Gefälle – aber Bornholms schönster Wasserfall. In der Nähe ist der Ort Gudhjem, der als der schönste auf der Insel gilt. Ein Bummel durch die Gassen wir ganz nach unserem Geschmack sein.

Die Stadt ist auch Ausgangspunkt für eine Fährfahrt zu den Erbseninseln, eine Schären-Inselgruppe, wo wir die Hauptinsel Christiansø genauer erkunden wollen. Neben der dominanten Seefestungsanlage und Naturhafen sind hier auch Kegelrobben zu beobachten (besser mit Fernglas).

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

  

Unsere Leistungen

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus „Clara“ Abfahrt / Ankunft Hamburg
  • Fährfahrten: Sassnitz – Rönne – Sassnitz
  • Übernachtungen in 2-Personen-Dachzelten (Separierung durch Stoffwand möglich)
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen

  • Kranken – / Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 280,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Teilnehmerzahl: 6

FBC 347 Bornholm - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

5 + 15 =

FBA 258 Irland

FBA 258 Irland

Irland

26.07. – 08.08.2027 / 14 Tage

Grüne Insel wild und romantisch

Irland, bekannt als „Die grüne Insel“, weckt in uns Sehnsucht nach Natur. Saftige Wiesen, üppig bepflanzte Gärten, weidende Schafe, schroffe Küstenlandschaft und irische Musik. Dieses Bild hat wohl jeder von Irland im Kopf und unsere Reise wird nicht enttäuschen. Es erwarten uns Landschaften, die begeistern oder schlicht inspirierend wirken. Immerhin hat Irland, gemessen an der Einwohnerzahl, den weltweit höchsten Anteil an Literatur-Nobelpreisträgern.

Also: Auf nach Killarney, zu den Cliffs of Moher und Connemara. Dort, wo es sich so gut wandern lässt. Auf zu den Klosteranlagen und Burgen, die uns ins frühe Mittelalter versetzen.

Den Besuch des gemütlichen Dublins mit seinen freundlichen Bewohnern, den vielen Pubs, in denen oft spontane Musiksession stattfinden, heben wir uns zum Schluss auf.

Ausführliche Beschreibung

Irland                  FBA 258

Grüne Insel wild und romantisch

26. Juli – 08. August 2027      14 Tage / 1600,- €

Reiseverlauf

Unsere Reise mit dem Dachzeltbus beginnt in Duisburg. Von dort fahren wir direkt nach Dünkirchen in Frankreich um noch am selben Abenden die Fähre zu erreichen. Diese bringt uns in 23 Stunden direkt nach Rosslare in Irland.

Durch die fruchtbaren, sattgrünen Niederungen der Counties Kilkenny und Waterford gelangen wir zu unserem ersten Ziel: Cork. „Marschland“, wie Cork übersetzt heißt, wurde auf einer Insel in dem Fluss Lee gegründet und gilt hier als die heimliche Hauptstadt Irlands. Nach einem Stadtrundgang geht die Reise weiter an die Westküste Irlands.

Wir kommen zu dem Ring of Kerry und dem Lake of Killarney. Von hier aus wandern wir durch das Gap of Dunloe und brechen zu einer Rundfahrt um die Halbinsel Iveragh, d.h. auch einmal um den höchsten Berg Irlands, den Carrauntoohill (1.040 m) auf. Der Weg durch das Gap of Dunloe führt an Bergketten und Schluchten entlang. Es sind die Hinterlassenschaften eiszeitlicher Gletscher. Unterwegs kommt man an einer alten steinernen Bogenbrücke vorbei, die „Wishing bridge“. Wenn Wünsche auf dieser Brücke laut geäußert werden, gehen sie in Erfüllung. Wird behauptet!

Auch die Rundfahrt hat ihre Reize: Die oft als Herb bezeichnete Landschaft wechselt langsam zu fast subtropischer Vegetation und immer wieder gibt es reizvolle Ausblicke auf die stark zergliederte Küste.

Auf dem Weg in den Norden halten wir am Bunratty Castle. Es kann nicht nur das Schloss besichtigt werden, sondern auch ein kleines, mittelalterliches Dorf, das einen guten Einblick in die Lebensbedingungen der Iren seit vielen Jahrhunderten vermittelt. In rekonstruierten Häusern werden den Gästen u. a. alte Handwerksmethoden vorgeführt.

Ein absolutes Highlight sind die Cliffs of Moher. 200 Meter hohe Steilklippen, die senkrecht aus dem Meer schießen! Unten krachen die Wellen, spritzt die Gischt und zwischen den Felsen tummeln sich Tausende von Möwen, Dohlen und Sturmtaucher. Wir wandern von Doolin bis zu den Cliffs und genießen den atemberaubenden Ausblick. Wer möchte, kann auch einen Ausflug von Doolin auf die Aran-Inseln machen und taucht ein in die Abgeschiedenheit eines Archipels, dass erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts elektrifiziert wurde und das letzte Refugium keltischen Brauchtums darstellt.

Entlang der Westküste fahren wir weiter und begegnen dem Burren, eine faszinierende Karstlandschaft mit Spuren steinzeitlicher Besiedelung. Es wirkt wie eine Mondlandschaft, allerdings mit einem erstaunlichen Pflanzenwuchs. Die seltensten und ungewöhnlichsten Blüten können bei einer Wanderung entdeckt werden. Im Übrigen soll Tolkien hier auf die Idee zu „Herr der Ringe“ gekommen sein.

Mit herrlichen Ausblicken auf die Küste kommen wir nach Galway. Die drittgrößte Stadt Irlands glänzt mit einem vorzüglichen Nachtleben. Neben urigen Pubs und modernen Bars gibt es einige Musikkneipen mit irischer Folkmusik. An der sehenswerten Universität kann man noch in fast jedem Fachbereich das Examen in gälischer Sprache absolvieren. Im vielseitigen Galway gibt es eine Menge zu entdecken, auch, dass hier ein Mister Lynch durch sein Morden dem Vorgang einen Namen gab.

Auf unserer Reise entlang der atemberaubenden Westküste kommen wir nach Connemara. Hier erleben wir auf einer Wanderung die sanften grünen Hügel und die herrlichen langen weißen Sandstrände. Wer will, wagt ein Bad im Meer.

Im Hinterland, im Lakeland, besuchen wir in Clonmacnoise, eine der bedeutendsten Klosterruinen Irlands. Die Lage der Ruine oberhalb des Shannons ist reizvoll, macht aber auch klar, dass die Klöster in der Vergangenheit strategisch wichtige Punkte als Standort wählen mussten. In Ballykeeran liegt ein schöner Campingplatz mit Wandermöglichkeit und Bierbrauerei.

Auf unserem Weg nach Osten, besuchen wir Monasterboice, deren steinerne Hochkreuze weltberühmt sind.

Unsere letzte Station in Irland ist die Metropole Dublin. Es gibt hier viel zu sehen und das Kulturangebot der Stadt ist reich. Doch das eigentliche Leben Dublins liegt hinter den Kulissen – etwa bei den spontanen Musiksessions in den vielen Kneipen, beim Guinness im Pub und beim Gespräch mit alteingesessenen Dublinern.

Wir schließen die Runde in Rosslare.  Die Fähre bringt uns zurück nach Dünkirchen und in den 4-Bett-Kabinen können wir uns vom Partylife Dublins erholen. Nach einer 23-24.-stündigen Fährfahrt erreichen wir Dünkirchen und fahren mit dem Dachzeltbus zurück nach Duisburg. Nach dieser wirklich abwechslungsreichen Reise müssen wir uns dort voneinander verabschieden.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

 

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus Abfahrt / Ankunft Duisburg
  • Fährfahrten: Dünkirchen – Rosslare / Rosslare -Dünkirchen (inkl. 4-Bett-Kabine)
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 300,- €
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 350,- €

für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBA 258 Irland - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

10 + 13 =