FBA 247 Süd-Marokko Fähre

FBA 247 Süd-Marokko Fähre

Der Süden Marokkos

– Ein orientalischer Traum –

Marokko, ein einzigartiges Land, das alle Sinne betört.

Nicht nur die Gesänge und Trommeln der Berber, die Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler, verbunden mit den Aromen orientalischer Gerichte, werden diesen Aufenthalt unvergesslich machen, sondern auch die eindrucksvollen Landschaften des Hohen Atlas, des Antiatlas und dem fruchtbaren Draa-Tal mit seinen unzähligen Dattelpalmen.

Es werden Wanderungen inmitten der bizarren Bergwelt und der Sandwüste unternommen und der Besuch einer Auswahl an bedeutenden historischen Bauten und Grabungsstätten stehen auf dem Programm. In den Städten tauchen wir in eine Welt des islamischen Mittelalters ein und erleben an anderer Stelle, wie in Marrakesch, das quirlige Treiben des Markt- und Geschäftslebens. Ein erlebenswertes, friedliches und gastfreundliches Land.

Die Ruhe und Stille der Wüste ist einzigartig und wenn die Nacht anbricht, werden die Sterne im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Himmelszelt, unter dem wir uns geborgen fühlen.

 

Achtung: Es sind alle Plätze belegt!

Ausführliche Beschreibung (Start Karlsruhe und Fährfahrt) FBA 247

Der Süden Marokkos       FBA 247

– Ein orientalischer Traum –

16. Oktober – 14. November 2026     30 Tage  / 2.150,- €

 

Reiseverlauf

Wir treffen uns in Karlsruhe, um mit dem Dachzeltbus die Reise nach Marokko anzutreten. Nach einer Tagesfahrt durch die schöne Schweiz erreichen wir abends unseren Campingplatz in Italien. Am nächsten Tag begeben wir uns in Genua auf die Fähre um die zwei tägige Schiffspassage nach Marokko anzutreten. Eine kleine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer, sonnig, warm und entspannend. Da wir unsere Einreiseformalitäten während der Schiffspassage erledigen können, haben wir nach Ankunft in Tanger-med genügend Zeit um direkt nach Casablanca auf den dortigen Campingplatz zu fahren.

Einige Mitreisende, die aus Zeitmangel mit dem Flugzeug anreisen stoßen dann in Casablanca dazu. Der nächste Vormittag ist für die Sehenswürdigkeiten von Casablanca reserviert. Besonders die Hasan II Moschee mit der 210 Meter hohen Minarett sollten wir uns genauer ansehen.

An der Atlantikküste entlang erreichen wir bald die sehenswerte Hafenstadt El Jadida. Die Portugiesische Altstadt wurde 2004 zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann sie inklusive Meerblick auf der alten Befestigungsanlage umrunden. Die Geschäftsviertel werden in der arabischen Welt Souk genannt. Ein Souk ist vorwiegend Marktplatz für Handwerk und Kleinhandel. Hier können in den engen Straßen Stoffe, Keramik, kunstvolle Lampen und vieles mehr begutachtet werden. Hier erhalten wir einen ersten echten Eindruck der marokkanischen Lebensart bevor wir weiter in den Süden, nach Essaouira fahren.

Essaouira, die „Blaue Perle des Atlantiks“, gehört ebenfalls dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Die Stadt mit ihren 85.000 Einwohnern ist nicht klein, aber überschaubar. Strand, Hafen und Medina, die Altstadt, liegen eng beieinander. Auf dem Platz zwischen Meer und der Medina kann man bei einem erfrischenden marokkanischen Pfefferminztee das pralle Leben beobachten. Auch hier wird die Medina, von einer mächtigen Mauer umgeben, von der der Sonnenuntergang wunderbar zu betrachten ist.

Auf dem Weg Richtung Süden fahren wir durch das Arganiengebiet. Arganien, aus denen das wertvolle Arganöl gewonnen wird, wachsen inzwischen nur noch im Südwesten Marokkos. Arganien sind so eine Rarität, dass sogar Ziegen in die Bäume klettern, um sich mit Zweigen, Blätter und Früchten zu beköstigen.

Später können wir am endlosen Sandstrand von Agadir baden und erleben noch einmal eine europäisch anmutende Touristenstadt, bevor es in die Einsamkeit des Antiatlas geht.

Für die Fahrt durch den Antiatlas, eine der eindrucksvollsten Landschaften Marokkos, nehmen wir uns drei Tage Zeit. Hier genießen wir die einmalige Landschaft mit schroffen Bergen, Dörfern, die wie Vogelnester an den Hängen kleben und Terrassen-Anbau mit Mandel – und Olivenbäumen. Die Oase Tafraoute, der Hauptort des Ammelntals, wird dann der Ausgangspunkt für Wanderungen in einer grandiosen Bergwelt mit bizarr geformten Felsen und ab und zu auftauchenden rostrot getünchten Wohnhäusern. Wir verlassen Tafraoute und haben noch einmal einen herrlichen Panoramablick auf die weite Bergwelt des Antiatlas, bevor wir in Serpentinen auf die Ebene von Tiznit gelangen. Entlang der algerischen Grenze fahren wir Richtung Osten. Wir besuchen die Oase Amtoudi, über der der Agadir Id-Aissa, der älteste Agadir Marokkos, thront und baden in den Kaskaden von Tissint.

Nach der Fahrt durch eine weite, fast vegetationslose Landschaft erreichen wir das fruchtbare Draa-Tal mit seinen dicht an dicht stehenden Dattelpalmen, blühenden Lorbeerbäumen und braun – grau oder beigefarbenen Bergen. Sie erheben sich aus gelb – brauner Erde. Ebenso wie die ländlichen kleinen Festungen – Ksours – die traditionell als Speicher oder Wohnbauten dienen.

In Agdz machen wir das, was der Name bedeutet: „Rast“ und campieren. Vielleicht ergibt sich hier die Möglichkeit ein vorgeheiztes Hammam zu besuchen.

Nun unternehmen wir einen Abstecher durch das Draa-Tal nach Mhamid. Mhamid ist die letzte Oase im Tal. Ein besonderes Highlight dieser Süd-Marokko Tour. Von hier aus können wir einen Kamelritt (fakultativ) in die Einsamkeit der Wüste wagen, bevor uns eine organisierte Tour mit Fahrzeugen und ortskundigen Fahrern durch ein menschenleeres Gebiet zu einem Biwak bringt. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel und wir übernachten in einem Beduinenzelt in den Dünen am Erg Chegaga. Dort erleben wir die Stille und Weite der Wüste und nach einem Abendessen bei Kerzenlicht klingt der Tag mit traditioneller Musik aus. Wir erleben die Nacht unter dem Sternenhimmel, wie er eindrucksvoller kaum sein kann. Wenn dann die Sonne wieder ihr Farbenspiel auf den Sanddünen eröffnet können unsere Sinne diese Schönheit kaum aufnehmen. Nach einem Frühstück bringen die Jeeps uns zurück zu unserem Dachzeltbus und wir fahren durch das Draa-Tal mit jeweiligen Zwischenstopps in Zagora und Agdz weiter nach Quarzazate.

Die Wüstenstadt Quarzazate ist eine bekannte Filmstadt mit mehreren Filmstudios. In welcher Umgebung könnten die sogenannten Sandalen-Filme wohl besser gedreht werden?

Auf einer der schönsten Strecken Marokkos überqueren wir den Hohen Atlas und erreichen am Abend Marrakech. Für einige wird Marrakesch der Höhepunkt dieser Reise sein. Die Stadt versprüht wie keine andere in Marokko den Zauber des arabischen Mittelalters. Farbenfrohe Paläste mit duftenden Gärten, Kashbas, alte Moscheen und das quirlige Leben auf dem Djemna al Fna, dem zentralen Marktplatz, reizen unsere Sinne. Auch hier werden im großen Souk, der unbedingt besucht werden muss, von Teppichen bis zu Lederwaren alles Mögliche angeboten. Hier auch „Nein“ sagen zu können, würde den Rücktransport in unserem Dachzeltbus etwas erleichtern.

Wir müssen nun den Rückweg antreten, der über Casablanca führt. Dort angekommen werden wir vielleicht noch einmal an den Strand gehen um den letzten feinen Wüstenstaub bei 20-22 Grad Wassertemperatur abzuwaschen oder einen letzten gemeinsamen Stadtbummel in der Altstadt machen, denn hier wird es Zeit uns von unseren Mitreisenden mit weniger Urlaubszeit am Flughafen zu verabschieden, bevor wir weiter in Richtung Norden fahren.

Wir machen noch einen Stopp in Asilah. Hier wollen wir uns die Altstadt (Madina) anschauen. Sie ist umgeben von ehemals portugiesischen Festungsmauern und Türmen. Den Portugiesen diente Asilah im 15. Jahrhundert als Stützpunkt bei der Suche nach neuen Handelswegen. Von der Befestigungsanlage werden wir die abendliche Stimmung und den Sonnenuntergang entspannt genießen können und von der eindrucksvollen Vielfalt dieses Landes Abschied nehmen.

Der nächste Tag führt uns zum Fährhafen nach Tanger-Med. Hier erwartet uns wieder eine zweitägige Mittelmeer Passage nach Genua.

Nach unserer Ankunft in Italien werden wir mit einem letzten Übernachtungsstopp nach Karlsruhe fahren, wo wir nun nach dieser langen Reise voneinander Abschied nehmen müssen. Mit Sicherheit werden wir noch lange an diese Reise aus Tausendundeine Nacht denken.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus ab Karlsruhe / an Karlsruhe
  • Fähre: Genua / Tanger-Med und zurück (inkl. 4 Bett Kabinen)
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung
  • Organisierte Wüstentour

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und/oder Reiseversicherungen
  • Dachzelt–Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung 300,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 390,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBA 247 Süd-Marokko Fähre - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

11 + 11 =

FBA 248 F Süd-Marokko Flug

FBA 248 F Süd-Marokko Flug

Der Süden Marokkos

– Ein orientalischer Traum –

Marokko, ein einzigartiges Land, das alle Sinne betört.

Nicht nur die Gesänge und Trommeln der Berber, die Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler, verbunden mit den Aromen orientalischer Gerichte, werden diesen Aufenthalt unvergesslich machen, sondern auch die eindrucksvollen Landschaften des Hohen Atlas, des Antiatlas und dem fruchtbaren Draa-Tal mit seinen unzähligen Dattelpalmen.

Es werden Wanderungen inmitten der bizarren Bergwelt und der Sandwüste unternommen und der Besuch einer Auswahl an bedeutenden historischen Bauten und Grabungsstätten stehen auf dem Programm. In den Städten tauchen wir in eine Welt des islamischen Mittelalters ein und erleben an anderer Stelle, wie in Marrakesch, das quirlige Treiben des Markt- und Geschäftslebens. Ein erlebenswertes, friedliches und gastfreundliches Land.

Die Ruhe und Stille der Wüste ist einzigartig und wenn die Nacht anbricht, werden die Sterne im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Himmelszelt, unter dem wir uns geborgen fühlen.

 

Achtung: Es sind alle Plätze belegt!

Ausführliche Beschreibung (Casablanca) FBA 248 F

Der Süden Marokkos       FBA 248 F

– Ein orientalischer Traum –

20. Oktober – 09. November 2026                         20 Tage  / 1.840,- €

 

Reiseverlauf

Wir treffen uns am Flughafen von Casablanca. Nachdem wir uns kurz miteinander bekannt gemacht und alle Sachen verstaut sind, machen wir uns auf den Weg zum Campingplatz. Der nächste Vormittag ist für die Sehenswürdigkeiten von Casablanca reserviert. Besonders die Hasan II Moschee mit der 210 Meter hohen Minarett sollten wir uns genauer ansehen.

An der Atlantikküste entlang erreichen wir bald die sehenswerte Hafenstadt El Jadida. Die Portugiesische Altstadt wurde 2004 zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann sie inklusive Meerblick auf der alten Befestigungsanlage umrunden. Die Geschäftsviertel werden in der arabischen Welt Souk genannt. Ein Souk ist vorwiegend Marktplatz für Handwerk und Kleinhandel. Hier können in den engen Straßen Stoffe, Keramik, kunstvolle Lampen und vieles mehr begutachtet werden. Hier erhalten wir einen ersten echten Eindruck der marokkanischen Lebensart bevor wir weiter in den Süden, nach Essaouira fahren.

Essaouira, die „Blaue Perle des Atlantiks“, gehört ebenfalls dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Die Stadt mit ihren 85.000 Einwohnern ist nicht klein, aber überschaubar. Strand, Hafen und Medina, die Altstadt, liegen eng beieinander. Auf dem Platz zwischen Meer und der Medina kann man bei einem erfrischenden marokkanischen Pfefferminztee das pralle Leben beobachten. Auch hier wird die Medina, von einer mächtigen Mauer umgeben, von der der Sonnenuntergang wunderbar zu betrachten ist.

Auf dem Weg Richtung Süden fahren wir durch das Arganiengebiet. Arganien, aus denen das wertvolle Arganöl gewonnen wird, wachsen inzwischen nur noch im Südwesten Marokkos. Arganien sind so eine Rarität, dass sogar Ziegen in die Bäume klettern, um sich mit Zweigen, Blätter und Früchten zu beköstigen.

Später können wir am endlosen Sandstrand von Agadir baden und erleben noch einmal eine europäisch anmutende Touristenstadt, bevor es in die Einsamkeit des Antiatlas geht.

Für die Fahrt durch den Antiatlas, eine der eindrucksvollsten Landschaften Marokkos, nehmen wir uns drei Tage Zeit. Hier genießen wir die einmalige Landschaft mit schroffen Bergen, Dörfern, die wie Vogelnester an den Hängen kleben und Terrassen-Anbau mit Mandel – und Olivenbäumen. Die Oase Tafraoute, der Hauptort des Ammelntals, wird dann der Ausgangspunkt für Wanderungen in einer grandiosen Bergwelt mit bizarr geformten Felsen und ab und zu auftauchenden rostrot getünchten Wohnhäusern. Wir verlassen Tafraoute und haben noch einmal einen herrlichen Panoramablick auf die weite Bergwelt des Antiatlas, bevor wir in Serpentinen auf die Ebene von Tiznit gelangen. Entlang der algerischen Grenze fahren wir Richtung Osten. Wir besuchen die Oase Amtoudi, über der der Agadir Id-Aissa, der älteste Agadir Marokkos, thront und baden in den Kaskaden von Tissint.

Nach der Fahrt durch eine weite, fast vegetationslose Landschaft erreichen wir das fruchtbare Draa-Tal mit seinen dicht an dicht stehenden Dattelpalmen, blühenden Lorbeerbäumen und braun – grau oder beigefarbenen Bergen. Sie erheben sich aus gelb – brauner Erde. Ebenso wie die ländlichen kleinen Festungen – Ksours – die traditionell als Speicher oder Wohnbauten dienen.

In Agdz machen wir das, was der Name bedeutet: „Rast“ und campieren. Vielleicht ergibt sich hier die Möglichkeit ein vorgeheiztes Hammam zu besuchen.

Nun unternehmen einen Abstecher durch das Draa-Tal nach Mhamid. Mhamid ist die letzte Oase im Tal. Ein besonderes Highlight dieser Süd-Marokko Tour. Von hier aus können wir einen Kamelritt (fakultativ) in die Einsamkeit der Wüste wagen, bevor uns eine organisierte Tour mit Fahrzeugen und ortskundigen Fahrern durch ein menschenleeres Gebiet zu einem Biwak bringt. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel und wir übernachten in einem Beduinenzelt in den Dünen am Erg Chegaga. Dort erleben wir die Stille und Weite der Wüste und nach einem Abendessen bei Kerzenlicht klingt der Tag mit traditioneller Musik aus. Wir erleben die Nacht unter dem Sternenhimmel, wie er eindrucksvoller kaum sein kann. Wenn dann die Sonne wieder ihr Farbenspiel auf den Sanddünen eröffnet können unsere Sinne diese Schönheit kaum aufnehmen. Nach einem Frühstück bringen die Jeeps uns zurück zu unserem Dachzeltbus und wir fahren durch das Draa-Tal mit jeweiligen Zwischenstopps in Zagora und Agdz weiter nach Quarzazate.

Die Wüstenstadt Quarzazate ist eine relativ bekannte Filmstadt mit mehreren Filmstudios. In welcher Umgebung könnten die sogenannten Sandalen-Filme wohl besser gedreht werden?

Auf einer der schönsten Strecken Marokkos überqueren wir den Hohen Atlas und erreichen am Abend Marrakech. Für einige wird Marrakesch der Höhepunkt dieser Reise sein. Die Stadt versprüht wie keine andere in Marokko den Zauber des arabischen Mittelalters. Farbenfrohe Paläste mit duftenden Gärten, Kashbas, alte Moscheen und das quirlige Leben auf dem Djemna al Fna, dem zentralen Marktplatz, reizen unsere Sinne. Auch hier werden im großen Souk, der unbedingt besucht werden muss, von Teppichen bis zu Lederwaren alles Mögliche angeboten. Hier auch „Nein“ sagen zu können, würde den Rücktransport in unserem Dachzeltbus etwas erleichtern.

Wir müssen nun den Rückweg antreten, der über Casablanca führt. Dort angekommen werden wir vielleicht noch einmal an den Strand gehen um den letzten feinen Wüstenstaub bei 20-22 Grad Wassertemperatur abzuwaschen oder einen letzten gemeinsamen Stadtbummel in der Altstadt machen, denn hier wird es Zeit uns von unseren Mitreisenden, die weiter im Dachzeltbus und mit der Fähre zurück fahren, zu verabschieden.

Mit Sicherheit werden wir noch lange an diese Reise aus Tausendundeine Nacht denken.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus ab Casablanca / an Casablanca
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung
  • Organisierte Wüstentour

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und/oder Reiseversicherungen
  • Dachzelt–Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung 300,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 280,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 10

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBA 248 F Süd-Marokko Casablanca - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

7 + 1 =

FBB 348 Sardinien – Die Karibik Europas

FBB 348 Sardinien – Die Karibik Europas

Sardinien

Die Karibik Europas

Sardinien wird die „Karibik Europas“ genannt. Smaragdgrünes Meer mit kleinen versteckten Buchten und kilometerlangen Stränden aus feinstem weißem Sand. Wir besuchen die überwältigenden Naturlandschaften und den Nationalpark Parco del Sulcis mit vielen Wandermöglichkeiten. Häufig begegnen wir im bergigen Landesinneren besonderen Steinruinen, den prähistorischen Turmbauten der Nuraghen. Unsere Rundreise führt uns durch die verschiedenen Regionen der Insel zu ihren kulturellen und landschaftlichen Schönheiten. Natürlich probieren wir auch die sardischen Spezialitäten, wie den Pecorino- Käse und Ichnusa, das sardische Kultbier.

Achtung: Noch 1 freier Platz für weiblichen Teilnehmer nach Sardinien frei!

Ausführliche Beschreibung FBB 348

Sardinien     FBB 348

Die Karibik Europas

17. Oktober – 31. Oktober 2026      15 Tage / 1.390,- €

Reiseverlauf

Unsere Reise im Dachzeltbus beginnt in Karlsruhe.

Über die Schweiz und einen Übernachtungsstopp in Italien, fahren wir mit der Fähre von Livorno nach Olbia. Uns erwartet die zweitgrößte Insel des Mittelmeers mit ihrer 1.850 km lange Küste. Gleich nach der Ankunft  machen wir uns auf den Weg zu unserer Inselerkundung gegen den Uhrzeigersinn.

Auf einer Panoramastraße oberhalb der Küste fahren wir an der „Costa Smeralda“ entlang. Sie ist aus vielen Filmen und für ihre feudalen Anwesen bekannt, aber auch eine fantastische Landschaft mit zerklüfteten Küsten, schroffen Felsen und einigen Sandstränden. Unsere ersten Wander- und Kletterversuche wollen wir dann am Capo d‘ Orso zwischen den verwitterten Granitsteinen unternehmen und dort den Namensgeber, den markanten Felsen „Kap des Bären“ anschauen.

Wir wollen auch Palau erkunden, eine beschauliche Hafenstadt in herrlicher Lage gegenüber der bizarren Felsenszenerie des vorgelagerten Maddalena-Archipels und am Capo Testa finden wir im weiteren Reiseverlauf neben einem sehenswerten Leuchtturm viele beeindruckende und bizarr ausschauende Granitfelsen.

Über die Küstenstraße fahren wir weiter über Porto Torres nach Alghero. Hier wollen wir etwas Zeit verbringen und lassen den Bus auf dem Campingplatz stehen. Unser Platz liegt am Strand, man kann  Fahrräder oder Mopeds mieten und das Zentrum mit der historischen Stadtmauer und seiner kopfsteingepflasterten Altstadt ist nur ca. 1 km entfernt. Die für den Autoverkehr gesperrte Altstadt liegt auf einem Felsvorsprung und beherbergt viele Gebäude im katalanisch-gotischem Stil. Von hier ist auch ein Ausflug zu der Neptuno Grotte möglich.

Nach diesem Erlebnis geht es weiter an die Westküste. Umgeben von Olivenhainen und Weinbergen, vom Meer zwei Kilometer entfernt, befindet sich die Ortschaft Bosa. Durch Bosa fließt in einem breiten Tal der Timo, Wasserspender für die einst dort tätigen Gerber, die auf der linken Uferseite angesiedelt waren. Mit bunt angestrichenen Häusern und dem darüber liegenden Castello Malaspina ist diese Stadt unbedingt sehenswert. An der Mündung des Timo befinden sich schöne Sandstrände und eine Schmalspurbahn, dem „Trenino Verde“, mit dem man einen kleinen Ausflug in die Umgebung unternehmen kann.

Bevor wir nach Oristano kommen, fahren wir zunächst zur Halbinsel Sinis und werden dort zu Fuß zum Capo San Marco gehen. Das Gebiet um die Halbinsel ist als Brutrevier von über 150 verschiedenen Vogelarten bekannt. Nach der Besichtigung der Wehrtürme und des Domes in Oristano laden die vielen Gassen der Altstadt zu einem Streifzug ein- und die vielen Cafés machen vielleicht Lust auf einen Cappuccino.­­­­­­­­­­­­­­­­­

Auf dem Weg in den südlichsten Teil Sardiniens halten wir auf einer schmalen Halbinsel. Hier finden wir die Überreste der antiken Siedlung Nora. Sie wurde im 9. Jahrhundert v. Chr. von Phöniziern gegründet und war ein bedeutender Handelsort. Wenn es windstill ist, gibt das smaragdgrüne Meer preis, was es sich von den Ruinen schon geraubt hat: dann kann man die Umrisse der Überreste unter der Wasseroberfläche erkennen. An der Südspitze werden wir auch eine kurze Wanderung entlang der Küste unternehmen und dabei das Capo Spartivento umrunden. Selbstverständlich darf auch hier der Sprung ins Wasser nicht fehlen.

Von der Hauptstadt Sardiniens, in Cagliari besichtigen wir die historische, auf einem Felsen gelegene, Altstadt Castello. Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf den Golf Cagliari. Bei einem Stadtrundgang sollte man unter anderem die beiden Pisanischen Türme und das Amphitheater aufsuchen.

Von der Stadt ist es nicht weit zu den schönsten Stränden und Buchten der Insel und einer guten Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im Mittelmeer.

Wir wollen weiter, zu einer äußerst spannenden Wanderung in das Innere des Landes, zur Gorropu–Schlucht. Unser Weg führt uns an alten Steineichen entlang und wir steigen in ein ausgewaschenes Flussbett ab, das an seiner engsten Stelle gerade mal vier Meter breit ist. Die uns umgebenden Felswände ragen bis zu 500 m empor und dienen als Niststätten für viele Vogelarten. Die Gorropu-Schlucht ist eine der tiefsten und eindrucksvollsten Schluchten Sardiniens, für die man mit Wanderschuhen ausgerüstet sein sollte.

Der nächste Ort Posara schmiegt sich um einen riesigen Felsklotz und hat einen schönen Aussichtsberg mit einem Turm eines Kastells aus dem 12. Jahrhundert. Nach einer Ortsbesichtigung geht es weiter nach San Teodoro zu unserem letzten Campingplatz. Hier wollen wir den Strand genießen, können Boote mieten und es ist Zeit mal richtig zu relaxen.

Bald ist Olbia in Sichtweite, von wo unsere Fähre nach Livono auf uns wartet. Für die Freunde zu Hause sollten ein paar sardische Spezialitäten im Gepäck sein. Da sollten Pasta (Spaghetti Perlen), sardischer Wein und der geschützte Käse „Fiore sardo“ nicht fehlen.

Die Fähre bringt uns zurück auf das Festland. Mit einem Übernachtungsstopp treten wir die Rückfahrt nach  Karlsruhe an, wo wir uns voneinander verabschieden müssen.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus: ab / an Karlsruhe
  • Fährfahrten: Genua – Olbia / Olbia – Genua (inkl. 4-Bett-Kabinen)
  • Übernachtung in 2-Personen Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Dachzeltes: 250,- €
  • Gemeinschaftskasse: 340,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:

Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.

Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.

Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.

Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.

Um für unsere Saison 2026 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.

Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.

FBB 348 Sardinien - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

6 + 5 =

FBB 337 Georgien / Armenien Land- und Seeweg

FBB 337 Georgien / Armenien Land- und Seeweg

Georgien / Armenien – mit Land- und Seeweg

Eine Erlebnisreise mit atemberaubender Bergkulisse des Kaukasus und Klöster, die aussehen, als wären sie direkt aus dem Fels gemeißelt worden.

Diese Länderkombination mit ihren vielen uralten Klöstern, Kirchen und Ruinen, wovon viele zum UNESCO- Weltkulturerbe zählen, gilt es zu erkunden, aber auch die spektakulären Naturkulissen, in denen wir wandern wollen.

Das quirligen Stadtleben in den Hauptstädte stehen ebenso auf unserem Programm, wie ein Geschmackstest ihrer traditionell hergestellten Weine.

 

Aktuell: Zwei Zelte sind noch frei!

Ausführliche Beschreibung

Georgien / Armenien                                      FBB 337

mit Land- und Seeweg

22. September – 19. Oktober 2025              28 Tage / 2.610,- €

 

Reiseverlauf

Für diese sehr nachhaltige Reiseform können sich Mitreisende entscheiden, die über genügend Zeit verfügen. Da unser Dachzeltbus sowieso ins Zielgebiet gelangen muss, bieten wir die Mitfahrt an.

Von Hamburg aus startend gibt es Zu- und Ausstiegsmöglichkeit in Berlin, Dresden oder Prag.

Wir benötigen 3-4 Tagesreisen zum Fährhafen nach Burgas (Bulgarien) mit anvisierten Übernachtungen in Szeged (Ungarn), Sofia (Bulgarien) und Burgas. Bevor die Fähre am Freitagabend ablegt, haben wir noch Zeit für Burgas und das nahe Umland.

Die Überfahrt nach Batumi beträgt ca. 46-50 Stunden. Um 18:00 Uhr können wir einchecken und unsere Kabinenplätze beziehen. Auf dieser Fähre, besser gesagt Frachtschiff, gibt es nur einen Anspruch auf einen Schlafplatz in einer Viererkabine nach Geschlecht getrennt. Erfahrungsgemäß werden die Kabinen aber nur mit zwei Personen belegt. In der Fährpassage sind drei Mahlzeiten am Tag inbegriffen. Es gibt schmackhafte und deftige Kost. Wer dies nicht mag, sollte sich vorher etwas eindecken, denn auf dem Frachtschiff(-Fähre) gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten und besondere Unterhaltungsprogramme. Heißwasser für Tee, Suppe oder Instand-Kaffee soll vorhanden sein. Ankunftszeit ist morgens, doch für die Zollabwicklung müssen wir extra Zeit einplanen. Da unsere Fluggäste aber eher am Nachmittag oder am Abend ankommen, bleibt uns noch etwas Zeit um Batumi kennenzulernen.

Batumi ist die Hauptstadt von Adscharien und eine Autonome Republik in Georgien. Es ist für uns deutsche Abenteurer ein günstiger Aufenthalt. Ein gutes Essen in Georgien ist für ca. 10,- € zu haben und für 1,- € gibt es hier ein großes Bier. Eine Taxifahrt kostet innerhalb der Hauptstadt ca. 4-10 Lari (unter 4,- €) (allerdings vor Abfahrt den Preis ausmachen!) und mit den typischen Kleinbussen (Marschrutka) kann man für ein paar Euro hundert Kilometer fahren. Am Abend, wenn die Reisegruppe vollständig ist, wollen wir uns zum Kennenlernen alle untereinander Vorstellen und unsere Reiseroute besprechen.

Da wir am Ende unserer Rundreise wieder nach Batumi kommen, machen wir uns gleich am nächsten Morgen nach Bordschomi auf den Weg. Die Stadt ist ein Kurort, mitten im Wald und ist für seine Mineralwasserquellen bekannt. Hier wollen wir uns etwas genauer umsehen. Dieses Quellwasser ist in vielen Ländern so begehrt, dass es mehr als 10 % des georgischen Exportvolumens ausmacht. Wer also unter Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, oder Stoffwechselerkrankungen leidet, ist hier genau richtig. Das Heilwasser ist hier an einigen Stellen kostenlos erhältlich. Es ist ein Hydrogencarbonat-Natrium-Säuerling und wegen seines hohen Fluoridgehalts auch gut zur Vorbeugung gegen Karis einsetzbar. Der nahe gelegenen Bordschomi-Charagauli-Nationalpark bietet sich für uns an, um vom Besucherzentrum aus eine 1 ½  stündige Wanderung zu unternehmen.

Unsere Weiterfahrt führt uns nach Gori (Geburtsort Stalins) und zur Höhlenstadt Uplisziche (1.Jt v.Ch.), die wir besichtigen wollen. Es handelt sich um einen alten Höhlenstadtkomplex, der in den massiven Sandstein-Südhang des Kwernaki-Gebirges in der Nähe des Dorfes Uplisziche geschnitzt ist. Weiter geht es nach Mzcheta, die Hauptstadt der Region Mzcheta-Mtianeti. Diese Region befindet sich im östlichen Teil Georgiens und ist heute ein religiöses Zentrum des Landes. Besonders sehenswert ist hier die mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale („Lebenspendende Säule“) aus dem (11. Jh.), und das sich in der Nähe befindende Dshwari Kloster (6. Jh.). Beide sind bedeutende UNESCO-Welterbe. Danach fahren wir in den Kaukasus zum Berg Kasbek, auch „Der Berg Christi“ genannt. Hier können wir die Gergeti Kirche „Leibeigene der Dreifaltigkeit“ mit majestätischem Blick auf einen der höchsten Gipfel im Kaukasus erblicken und je nach Straßenbeschaffenheit hochwandern und uns auf dem Weg auch den Gergerti Tower anschauen.

Über Telavi kommen wir zum Alawerdi-Kloster, eine der bekanntesten Kirchen Georgiens. Besonders eindrucksvoll wirkt sie in bestimmten Zeiten gegen den Hintergrund der schneebedeckten Berge (bis 3500 m) des Großen Kaukasus. Unser Weg könnte uns noch im Anschluss zur sehenswerten Wehrkirche und Festung Gremi, die im 15. Jh. von König Lewan I. errichtet wurde führen. Im weiteren Straßenverlauf kommen wir zum Nonnenkloster Bodbe (4. – 8. Jh.), wo die heilige Nino begraben liegt, die das Christentum nach Georgien brachte und als Apostelgleiche betrachtet wird, ein wichtiger Wallfahrtsort der georgisch-orthodoxen Kirche. Unser Nachtlager mit Spaziergang wollen wir in der malerischen Stadt Sighnaghi verbringen.

Für die georgische Hauptstadt Tbilisi (Tiflis) mit über einer Million Einwohnern nehmen wir uns ca. 1½ Tage Zeit. Der Name der Stadt bedeutet „warme Quellen“. An den Nordosthängen des Mtabori (Fluss Kura) sprudelt bis zu 46,5 °C heißes, kohlensäurehaltiges Schwefel-Quellwasser aus der Erde, das seit Jahrhunderten in Badehäusern genutzt wird. Die Zeit für den Stadt-Aufenthalt steht zur freien Verfügung und empfehlenswert ist eine historische Stadtführung mit Seilbahnticket für wenig Geld. Natürlich auch die Altstadt „Kala“ mit engen, Kopfstein gepflasterten Straßen, Botanischer Garten, die Feigenschlucht im Bäderviertel, die Fabriken als Kulturzentrum im Industrial-Stil restauriert und die vielen Kirchen und Kathedralen. Z.B. die Sameba-Kathedrale (Dreifaltigkeits-Kirche), die man vom Liberty Square (Freiheitsplatz) über die hypermoderne Freiheitsbrücke über den Fluss Kura und einen kleinen Hügel erreicht.

Nun geht es weiter und unsere Fahrt führt uns zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo. Hinter der Grenze erwartet uns das waldreichste Gebiet Armeniens. In seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutendste Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Wir folgen der ՛՛Klösterstraße՛՛. Die harmonische Abstimmung der nacheinander errichteten Gebäude ist bestimmt eine architektonische Meisterleistung. Beinahe am Ende der Welt, auf einem Hochplateau in herrlicher Aussicht gelegen, besuchen wir das Kloster Haghpat und vier Kilometer weiter das Kloster Sanahin, beide ein UNESCO – Weltkulturerbe. Danach geht’s in den gut ausgebauten Kurort Dilidschan mit guten Wandermöglichkeiten im Naturschutzgebiet. Etwa 30 Kilometer östlich entfernt wollen wir das ehemalige Kloster Goschavank der Armenisch-Apostolischen Kirche, aus dem 12. bis 13. Jahrhundert besuchen. Das Kloster ist ein aneinander gebauter Komplex. Nur die  Hripsime-Kapelle befindet sich auf dem gegenüberliegenden Hügel. Der Legende nach war Hripsime eine geweihte Jungfrau und Märtyrerin, Verwandt mit dem römischen Kaiser Claudius. Als Nonne erschien ihr die Gottesmutter Maria, die ihr den Weg nach Armenien wies. Sie verweigerte sich den armenischen König Trdat III. und stab durch Enthauptung den Märtyrertod. Durch ihre Standhaftigkeit wurden, der Legende nach, König und Volk zum christlichen Glauben geführt.

Am darauffolgenden Tag fahren wir durch die reizvolle Schlucht Amaghu, zum Kloster Norawank aus dem 13. Jahrhundert. Ein schöner Komplex mit drei Kirchen in einzigartiger Lage mit Ausblick über Landschaft und Umgebung. Das Kloster hat eine sehr umfangreiche Geschichte beginnend mit dem 9. Jahrhundert, Bedeutung als Grablege der Orbilan Dynastie und Bischofssitz. Nun nähern wir uns dem Ararat. Direkt vor dem imposanten Ararat erhebt sich das Kloster Chor Virap als Symbol für die Verbreitung des christlichen Glaubens. Wie zuvor bei Hripsime hat die Legende auch hier, durch eine wundersame Heilung des Königs Trdat III ca. 300 n.Chr. den armenischen König und sein Volk zum christlichen Glauben gebracht.

In Jerewan angekommen, wollen wir einen Pausentag einlegen. Hier sollten wir die Zeit nutzen, die im Schatten des biblischen Berges Ararat gelegene armenische Hauptstadt, eine der ältesten Hauptstädte der Welt, zu erobern. Sehenswert sind hier die Monumentalbauten aus der Sowjetära, die große Matenadaran-Bibliothek mit Tausenden antiken Handschriften, das Ararat Museum für Brandy-Liebhaber, die Kaskaden von Jerewan oder das armenische Genozid-Denkmal, was etwas außerhalb der Stadt liegt. Der armenische Rotwein „Tushpa“ ist auch empfehlenswert!

Am nächsten Tag wollen wir einen schönen Ausflug von Jerewan nach Garni unternehmen, wo der Sommersitz der armenischen Könige war und wegen des einzigen im Kaukasus erhalten gebliebenen hellenistischen Tempels (1. Jh.), berühmt ist. Hier können wir eine schöne Wanderung zu den beeindruckenden Basaltsteinformationen der Schlucht Garni unternehmen. Auch das geheimnisvolle, liebevoll verzierte und wunderschön gelegene Kloster Geghard erwartet uns am Ende einer Schlucht. Bei diesem Höhlenkloster handelt es sich um einer der bedeutendsten und schönsten Wallfahrtsstätten Armeniens. Die Kirchen selbst sind zum Teil im Felsen verborgen und nach außen nicht zu sehen.

Nun wollen wir von Jerewan über den Grenzübergang Bavra zur georgischen Stadt Wardsia fahren. Hier haben immer wiederkehrende Angriffe in Georgien eine eigene Art von Baukunst entstehen lassen, eine aus Sandstein ausgemeißelte Festungen und Städte. Ein schöner Ausflug ist in die Höhlenstadt Wardsia, die total in Felsen geschlagen ist. Gut 500 Meter ragt eine Felswand über den Fluss Mtkvari, in der einst über 2.000 Höhlenwohnungen mit Treppen, Galerien und Terrassen verbunden waren. Sehr beeindruckend ist die kunstvoll restaurierte, aus Stein gehauene Kirche mit wunderschönen Fresken. Ebenso schön ist eine Wanderung in der Mtkvari Schlucht.

Mit neuem Schwung schlängeln wir uns an der türkisch – georgischen Grenze entlang und kommen durch viele kleiner Dörfer, Berge und Täler, durch Adscharien in Richtung Schwarzes-Meer nach Batumi. Hierbei bitte diese autonome Region nicht mit Abchasien verwechseln, die auch eine Autonome Republik unter Russischer Protektion ist. Das Land heißt Adscharien, Autonome Republik Georgiens und sucht nach vielen verschiedenen Zugehörigkeiten und Machthabern seinen friedlichen, politischen Weg mit Georgien. Es ist eine Region in Georgien, die einige UNESCO Naturlandschaften, eine besondere Gastfreundschaft und futuristische Architektur in ihrer Hauptstadt Batumi bereithält. Die üppigen Wälder von Adscharien bedecken 60 % der Region und sind einzigartig, da einige von ihnen 20 Millionen Jahre alt sind. Sie sind der einzige Ort auf der Welt, an dem kolchischer Wald – ein feuchter, laubabwerfender Regenwald und Feuchtgebiete koexistieren. Mit etwas Glück bekommen wir etwas vom UNESCO Immateriellen Kulturerbe mit, der besonderen traditionellen Gesangstechnik. Eine Verschmelzung vieler Stimmen, jede mit eigener Melodie. Der georgische Wein mit seiner 8.000-jährigen Tradition muss hier auch getestet werden. Gaumarjos!“ („Prost!“ auf Georgisch).

Zu guter Letzt darf auch die adscharische Küche nicht fehlen, eine einzigartige Mischung aus europäischen und asiatischen Gewürzen, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat. Sie ist für ihre verlockenden Aromen und die Vielfalt ihrer Gerichte bekannt. Das Bekannteste ist Khachapuri, ein schiffsförmiges mit Käse gefülltes und mit Eigelb bestrichenes.

Wir kommen in die Hafenstadt Batumi, sie ist die zweitgrößte Stadt Georgiens und ihr berühmter Boulevard ist über sieben Kilometer lang. In den letzten 10-15 Jahren sind einige Wolkenkratzer mit futuristischer Architektur dazu gekommen. Der Samstag steht zur freien Verfügung und dennoch ist der Botanische Garten, eine überirdische Schönheit, die Altstadt und ein längerer Aufenthalt an der Promenade empfehlenswert. Vielleicht nutzen wir hier in Batumi nochmal gemeinsam ein besonderes Restaurant für unser abendliches Essen zu finden und lassen den letzten Abend auf der Promenade am Schwarzen Meer ausklingen.

Am nächsten Morgen, nach einem kräftigen Frühstück, müssen wir uns dann leider von unseren Fluggästen verabschieden. Wir wünschen einen schönen Flug und mögen die Erlebnisse dieser etwas anderen Rundreise mit dem Dachzeltbus unvergesslich bleiben. Auf alle anderen wartet die Fähre, die „planmäßig“ abends oder nachts nach Burgas ablegt. Unser Schiff wird dasselbe sein wie auf der Hinfahrt und unsere Rückfahrt mit dem Dachzeltbus ist über Nis in Serbien und Budapest in Ungarn geplant. Berlin versuchen wir am Sonntag um ca. 15:00 Uhr zu erreichen, um am selben Tag noch nach Hamburg zu fahren.

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus Abfahrt / Ankunft Hamburg (Zustieg möglich in Berlin, Dresden, Prag)
  • Fährfahrten: Burgas – Batumi – Burgas (ink. Schlafplatz und volle Verpflegung)
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 250,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 250,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren
  • Gemeinschaftskasse Landweg: 160,- € / Person für Verpflegung und Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

FBB 337 Georgien/Armenien-Land- und Seeweg - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

12 + 12 =

FBB 338 F Georgien / Armenien

FBB 338 F Georgien / Armenien

Georgien / Armenien

Eine Erlebnisreise mit atemberaubender Bergkulisse des Kaukasus und Klöster, die aussehen, als wären Sie direkt aus dem Fels gemeißelt worden.

Diese Länderkombination mit ihren vielen uralten Klöstern, Kirchen und Ruinen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, wollen wir uns ansehen und natürlich auch in den spektakulären Naturkulissen wandern.

Das quirlige Stadtleben der Hauptstädte stehen ebenso auf unserem Programm wie ein Geschmackstest ihrer traditionell hergestellten Weine.

 

Aktuell: Zwei Zelte sind noch frei!

Ausführliche Beschreibung

Georgien / Armenien       FBB 338 F

29. September – 12. Oktober 2025                         14 Tage / 1.999,- €

Reiseverlauf

Ankunft unserer Fluggäste in Batumi, der Adscharischen Hauptstadt am Nachmittag und/oder später am Abend. Adscharien ist eine Autonome Republik in Georgien und für uns deutsche Abenteurer ein günstiger Aufenthalt. Ein gutes Essen in Georgien ist für ca. 10,- € zu haben und für 1,- € gibt es hier ein großes Bier. Eine Taxifahrt kostet innerhalb der Hauptstadt ca. 4-10 Lari (unter 4,- €) (allerdings vor Abfahrt den Preis ausmachen!) und mit den typischen Kleinbussen (Marschrutka) kann man für ein paar Euro hundert Kilometer fahren. Am Abend wollen wir uns alle kennenlernen und unsere Reiseroute besprechen.

Da wir am Ende unserer Rundreise nochmal nach Batumi kommen wollen, machen wir uns gleich am nächsten Morgen nach Bordschomi auf den Weg. Die Stadt ist ein Kurort, der total in Wäldern liegt und bekannt für seine Mineralwasserquellen ist – hier wollen wir uns etwas genauer umsehen. Dieses Quellwasser ist in vielen Ländern so begehrt, dass es mehr als 10 % des georgischen Exportvolumens ausmacht. Wer also unter Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, oder Stoffwechselerkrankungen leidet, ist hier genau richtig. Das Heilwasser ist hier an einigen Stellen kostenlos erhältlich. Es ist ein Hydrogencarbonat-Natrium-Säuerling und wegen seines hohen Fluoridgehalts auch gut zur Vorbeugung gegen Karis einsetzbar. Im nahe gelegenen Bordschomi-Charagauli-Nationalpark, vom Besucherzentrum aus, wollen wir dann noch eine 1,5 stündige Wanderung unternehmen. Weiter nach Gori (Geburtsort Stalins) und Besichtigung der Höhlenstadt Uplisziche (1.Jt v.Ch.). Es handelt sich um einen alten Höhlenstadtkomplex, der in den massiven Sandstein-Südhang des Kwernaki-Gebirges in der Nähe des Dorfes Uplisziche geschnitzt ist. Weiter nach Mzcheta, die Hauptstadt der Region Mzcheta-Mtianeti im Osten Georgiens, die heute ein religiöses Zentrum des Landes ist. Hier gilt es, sich mindestens die sehr sehenswerte mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale („Lebenspendende Säule“) aus dem (11. Jh.)ein UNESCO-Welterbe anzuschauen. Ebenso ist in der Nähe auch das Dshwari Kloster (6. Jh.), auch ein Welterbe.

Danach geht es weiter in den Kaukasus , nach Kasbek – „Der Berg Christi“, wo wir die Gergeti Kirche „Leibeigene der Dreifaltigkeit“ mit majestätischem Blick auf einen der höchsten Gipfel im Kaukasus erblicken werden und je nach Straßenbeschaffenheit hochwandern dürfen, was den Vorteil hat, auch den Gergerti Tower anzuschauen.

Über Telavi kommen wir zum Alawerdi-Kloster, eine der bekanntesten Kirchen Georgiens. Besonders eindrucksvoll wirkt sie in bestimmten Zeiten gegen den Hintergrund der schneebedeckten Berge (bis 3500 m) des Großen Kaukasus. Unser Weg könnte uns noch im Anschluss zur Wehrkirche und Festung Gremi, was im 15. Jh. von König Lewan I. errichtet wurde führen, was auch sehr sehenswert ist. Im weiteren Straßenverlauf kommen wir zum Nonnenkloster Bodbe (4. – 8. Jh.), wo die heilige Nino begraben liegt, die das Christentum nach Georgien brachte und als Apostelgleiche betrachtet wird, ein wichtiger Wallfahrtsort der georgisch-orthodoxen Kirche. Unser Nachtlager mit Spaziergang wollen wir in der malerischen Stadt Sighnaghi verbringen.

Nun kommen wir für ca. 1 ½ Tage in die georgische Hauptstadt Tbilisi (Tiflis) mit über einer Million Einwohnern. Der Name der Stadt bedeutet „warme Quellen“. An den Nordosthängen des Mtabori (Fluss Kura) sprudelt bis zu 46,5 °C heißes, kohlensäurehaltiges Schwefel-Quellwasser aus der Erde, das seit Jahrhunderten in Badehäusern genutzt wird. Die Zeit für den Stadt-Aufenthalt steht zur freien Verfügung und empfehlenswert ist eine historische Stadtführung mit Seilbahnticket für wenig Geld. Natürlich auch die Altstadt „Kala“ mit engen, Kopfstein gepflasterten Straßen, Botanischer Garten, die Feigenschlucht im Bäderviertel, die Fabrika als Kulturzentrum im Industrial-Stil restauriert und die vielen Kirchen und Kathedralen. Z.B. die Sameba-Kathedrale  (Dreifaltigkeits-Kirche), die man vom Liberty Square (Freiheitsplatz) über die hypermoderne Freiheitsbrücke über den Fluss Kura und einen kleinen Hügel erreicht.

Es geht weiter und unsere Fahrt führt uns zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo. Hinter der Grenze erwartet uns das Waldreichste Gebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich hier bedeutendste Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Wir folgen der ՛՛Klösterstraße՛՛. Die harmonische Abstimmung der nacheinander errichteten Gebäude ist bestimmt eine architektonische Meisterleistung. Beinahe am Ende der Welt, auf einem Hochplateau in herrlicher Aussicht gelegen, besuchen wir das Kloster Haghpat und vier Kilometer weiter das Kloster Sanahin, beide UNESCO- Weltkulturerbe. Danach geht’s in den gut ausgebauten Kurort Dilidschan mit guten Wandermöglichkeiten im Naturschutzgebiet. Z.B. den moderaten Jukhtak Monastery Loop mit 90 Minuten. Etwa 30 Kilometer östlich entfernt wollen wir noch zum ehemaligen Kloster Goschavank aus dem 12. Bis 13. Jahrhundert. Ein aneinander gebauter Komplex, bis auf die Hripsime-Kapelle. Der Legende nach war Hripsime eine geweihte Jungfrau und Märtyrerin, Verwandt mit dem römischen Kaiser Claudius und als Nonne erschien ihr die Gottesmutter Maria, die ihr den Weg nach Armenien wies. Sie verweigerte sich den armenischen König Trdat III. und stab durch Enthauptung den Märtyrertod. Durch ihre Standhaftigkeit werden, der Legende nach, König und Volk zum christlichen Glauben geführt.

Am darauffolgenden Tag fahren wir durch die reizvolle Schlucht Amaghu, zum Kloster Norawank aus dem 13. Jahrhundert. Ein schöner Komplex mit drei Kirchen in einzigartiger Lage mit Ausblick über Landschaft und Umgebung. Das Kloster hat eine sehr umfangreiche Geschichte beginnend mit dem 9. Jahrhundert, Bedeutung als Grablege der Orbilan Dynastie und Bischofssitz. Nun nähern wir uns dem Ararat. Direkt vor dem imposanten Ararat erhebt sich das Kloster Chor Virap als Symbol für die Verbreitung des christlichen Glaubens. Wie zuvor bei Hripsime hat die Legende auch hier, durch eine wundersame Heilung des Königs Trdat III ca. 300 n.Chr. den armenischen König und sein Volk zum christlichen Glauben gebracht.

In Jerewan angekommen, wollen wir einen Pausentag einlegen. Hier sollten wir die Zeit nutzen, die im Schatten des biblischen Berges Ararat gelegene armenische Hauptstadt, eine der ältesten Hauptstädte der Welt, zu erobern. Sehenswert sind hier die Monumentalbauten aus der Sowjetära, die große Matenadaran-Bibliothek mit Tausenden antiken Handschriften, das Ararat Museum für Brandy-Liebhaber, die Kaskaden von Jerewan oder das armenische Genozid-Denkmal, was etwas außerhalb der Stadt liegt. Der armenische Rotwein „Tushpa“ ist auch empfehlenswert!

Am nächsten Tag wollen wir einen schönen Ausflug von Jerewan nach Garni unternehmen, wo der Sommersitz der armenischen Könige war und wegen des einzigen im Kaukasus erhalten gebliebenen hellenistischen Tempels (1. Jh.), berühmt ist. Hier unternehmen wir eine tolle Wanderung zu den beeindruckenden Basaltsteinformationen der Schlucht Garni. Das Kloster Geghard erwartet uns auch, es scheint geheimnisvoll, liebevoll verziert und wunderschön gelegen. Es ist ein, am Ende einer Schlucht gelegenes, Höhlenkloster, einer der bedeutendsten und schönsten Wallfahrtsstätten Armeniens. Die Kirchen selbst sind zum Teil im Felsen verborgen und nach außen nicht zu sehen.

Nun wollen wir von Jerewan über den Grenzübergang Bavra zur georgischen Stadt Wardsia fahren. Hier haben immer wiederkehrende Angriffe in Georgien eine eigene Art von Baukunst entstehen lassen, eine aus Sandstein ausgemeißelte Festungen und Städte. Ein schöner Ausflug ist in die Höhlenstadt Wardsia, die total in Felsen geschlagen ist. Gut 500 Meter ragt eine Felswand über den Fluss Mtkvari, in der einst über 2.000 Höhlenwohnungen mit Treppen, Galerien und Terrassen verbunden waren. Sehr beeindruckend ist die kunstvoll restaurierte, aus Stein gehauene Kirche mit wunderschönen Fresken. Ebenso schön ist eine Wanderung in der Mtkvari Schlucht.

Mit neuem Schwung schlängeln wir uns an der türkisch – georgischen Grenze entlang und kommen durch viele kleiner Dörfer, Berge und Täler, durch Adscharien in Richtung Schwarzes-Meer nach Batumi. Hierbei bitte diese autonome Region nicht mit Abchasien verwechseln, die auch eine Autonome Republik unter Russischer Protektion ist. Das Land heißt Adscharien, Autonome Republik Georgiens und sucht nach vielen verschiedenen Zugehörigkeiten und Machthabern seinen friedlichen, politischen Weg mit Georgien. Es ist eine Region in Georgien, die einige UNESCO Naturlandschaften, eine besondere Gastfreundschaft und futuristische Architektur in ihrer Hauptstadt Batumi bereithält. Die üppigen Wälder von Adscharien bedecken 60 % der Region und sind einzigartig, da einige von ihnen 20 Millionen Jahre alt sind. Sie sind der einzige Ort auf der Welt, an dem kolchischer Wald – ein feuchter, laubabwerfender Regenwald und Feuchtgebiete koexistieren. Mit etwas Glück bekommen wir etwas vom UNESCO Immateriellen Kulturerbe mit, der besonderen traditionellen Gesangstechnik. Eine Verschmelzung vieler Stimmen, jede mit eigener Melodie. Der georgische Wein mit seiner 8.000 jährigen Tradition muss hier auch getestet werden. Gaumarjos!“ („Prost!“ auf Georgisch). Zu guter Letzt darf auch die adscharische Küche nicht fehlen, eine einzigartige Mischung aus europäischen und asiatischen Gewürzen, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat. Sie ist für ihre verlockenden Aromen und die Vielfalt ihrer Gerichte bekannt. Das Bekannteste ist Khachapuri, ein schiffsförmiges mit Käse gefülltes Brot mit einem Eigelb obenauf.

Wir kommen in die Hafenstadt Batumi, sie ist die zweitgrößte Stadt Georgiens und ihr berühmter Boulevard ist über sieben Kilometer lang. In den letzten 10-15 Jahren sind einige Wolkenkratzer mit futuristischer Architektur dazu gekommen. Der Samstag steht zur freien Verfügung und dennoch ist der Botanische Garten mit überirdischer Schönheit, die Altstadt und längerer Aufenthalt an der Promenade empfehlenswert.

Vielleicht nutzen wir hier in Batumi nochmal gemeinsam ein besonderes Restaurant für unser abendliches Essen zu finden und lassen den letzten Abend auf der Promenade am Schwarzen Meer ausklingen.

Am letzten Morgen nach kräftigem Frühstück müssen wir uns dann leider verabschieden und wünschen unseren Fluggästen einen schönen Flug und unvergessliche Erlebnisse dieser etwas anderen Rundreise mit dem Dachzeltbus. Für alle anderen geht’s auf die Fähre nach Burgas die „planmäßig“ abens nach Burgas ablegt.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

  

Unsere Leistungen

  • Rundreise im Dachzeltbus  Abfahrt / Ankunft Batumi
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelt
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Flüge: Deutschland – Batumi und zurück
  • Kranken – / Reiseversicherungen
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 250,- €
    Ausflüge ohne Dachzeltbus
    Gemeinschaftskasse: 250,- €
    für Verpflegung, Eintritte, Campingplatz

Mindestteilnehmerzahl: 12

FBB 338 F Georgien/Armenien - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

2 + 2 =