Schweden – Lappland – Åland
17.06. – 03.07.2027 / 17 Tage
Von der Ostsee zum Polarkreis
Schweden ist ein ideales Reiseziel für Naturliebhaber und unser Dachzeltbus bestens dafür geeignet.
Die überwiegende Zeit der Reise werden wir in Lappland verbringen. Hier erwarten uns schöne Wanderwege entlang von Flüssen und durch die karge Landschaft des Fjells, aber auch Kanufahrten und unvergessliche Abende am Lagerfeuer.
Auf unserem Weg werden wir auch die Kultur des Landes anschauen. Die überaus sehenswerte Stadt Stockholm und die autonome Region Åland steht auch auf unserem Programm.
Ausführliche Beschreibung FBB 352
Schweden – Lappland – Åland FBB 352
Von der Ostsee zum Polarkreis
17. Juni – 03. Juli 2027 17 Tage / 1.360,- €
Reiseverlauf
Unsere Tour startet in Hamburg. Nachdem wir unser Gepäck verstaut und einen bequemen Platz im Dachzeltbus gefunden haben, machen wir uns auf den Weg die Schönheit von Schweden näher kennenzulernen. Unsere diesjährige Strecke soll über Fehmarn mit Fähre nach Rødby und über die Öresundbrücke nach Malmö sein. Dort angekommen werden wir unser erstes Nachtlager aufschlagen, uns näher kennenlernen und den Reiseverlauf zu besprechen. Je nach Zeitplan bleibt auch noch die Gelegenheit ein Stadtbummel zu unternehmen.
Unser Zwischenstopp in Värnamo nutzen wir um die Highlights der Umgebung anzuschauen. Die Region ist geprägt von riesigen Nationalparks mit dem größten Feuchtgebiet Schwedens. Der nahe liegende Store Mosse Nationalpark eignet sich hervorragend für eine Wanderung.
Der nächste Höhepunkt ist dann die Hauptstadt Stockholm, die mit ihrem weltoffenen Flair zum Bummeln und Besichtigen einlädt. Diese Kulturhaupstadt Schwedens werden wir nutzen, um die Kunstschätze in den Museen und Palästen zu bewundern und in der jungen Kneipenszene das Leben der Stadt genießen.Für den Stadtaufenthalt nehmen wir uns zwei Tage Zeit, bevor wir uns dann mit der Fähre durch die Schären in die autonome Region Åland begeben. Es wird dort schwedisch gesprochen und die Kultur der fast 30.000 Bewohner ist auch so geprägt. Es zählt aber völkerrechtlich zu Finnland. In Mariehamn ist das Seefahrermuseum empfehlenswert, wozu auch der Frachtsegler Pommern im Westhafen gehört. Es ist das Schwesterschiff der Passat, die in Travemünde liegt. Auf Järso spazieren wir auf Wanderpfade durch Naturreservate und wer möchte leiht sich bereits ein Rad in Mariehamn und macht von dort eine Panorama-Fahrt mit wundervollen Aussichten auf den Schärengarten. Auf der Hauptinsel sollten wir das Festungsgelände von Bomarsund und dem nahe gelegenem Schloss Kastelholm auch einen Besuch abstatten, bevor es am nächsten Tag über einen Besuch des Fischerdorf Käringsund, weiter zur nächsten Fähre nach Eckerö geht. Nach einer zweistündigen Fährüberfahrt mit zollfreien Einkaufsmöglichkeiten landen wir in Grisslehamn (Schweden) und steuern zügig unser nächstes Nachtlager an.
Nach einer etwas längeren Tagesstrecke erreichen wir am späten Nachmittag den Nationalpark Skuleskogen. Unterwegs, zwischen Härnösand und Örnsköldsvik kommen wir zum Weltnaturerbe Höga Kusten (Hohe Küste) ein Küstengebiet, dass zur Kvarken-Region gehört. Eine länderübergreifende Welterbestätte, die Schärenküste – Kvarken-Archipel heißt. Während der letzten Eiszeit war Skandinavien mit etwa 3 km dicken Eismassen bedeckt und drückte durch sein Gewicht das Land nieder. Nach der Eisschmelze begannen sich die Landmassen wieder zu erheben. Hier in Höga Kusten fand die höchste isostatische Bodenerhebung der Welt mit 285 Metern statt. Das geologische Phänomen der Bodenerhebung im Kvarkengebiet hat sich in den letzten Jahren deutlich verlangsamt und beträgt derzeit noch ca. 8 mm jährlich. Unterwegs besuchen wir die beliebte Stadt Härnösand, wandern an der Küste Höga Kusten und am Folgetag eine weitere 10 km lange Wanderung im NP-Skuleskogen. Typisch für den Nationalpark sind die Klippen aus rötlichem Nordingrå-Granit, die von der Landhebung geprägte Küste und dem Nadelwald im Grenzgebiet. Auch ist erwähnenswert, dass hier der höchste Küstenstrich Schwedens mit fantastischem Ausblick liegt und auf der Wanderung an vielen Bäumen eine eher seltene Bartflechte wie Lametta herunterhängt.
Auf unseren Weg zum Trollforsen kommen wir durch das kleine Städtchen Pitea, hier sind herrlich lange Sandstrände und die, für Schweden bekannte, idyllische Schärenlandschaft zu bewundern. Nun kommen wir zum vielleicht schönsten Platz dieser Tour, zu den Trollforsen. Es sind Stromschnellen in wunderschöner Umgebung. Diese Gegend sollten wir etwas genauer mit unseren Wanderungen erkunden.
Gleich dahinter kommt das beschaulichen Städtchen Jokkmokk. Hier halten wir für ein obligatorisches Fotoshooting mit dem Schild des nördlichen Polarkreises. Hier nutzen wir auch die Gelegenheit, unsere Vorräte und unsere Ausrüstung zu vervollständigen. Am selbigen Tag geht’s für uns noch in den etwas abgelegenen Muddus Nationalpark. Hier wollen wir etwas bleiben um diese Naturlandschaft ausgiebig mit einer Tageswanderung und andere Aktivitäten zu genießen. Diese Region Schwedens ist dünn besiedelt und so erleben wir die einmalige Naturlandschaft Lapplands in vollen Zügen. Der skandinavische Norden ist geprägt von den nur wenige Monate vom Eis befreiten Seen und Bächen. Hier gibt es noch ungezähmte Flüsse mit imposanten Wasserfällen und Stromschnellen. Bei der Tageswanderung im Nationalpark durch die Fjäll Landschaft werden wir die herrlichen Seen und Flüsse mit ihren Wasserfällen erleben. Mit viel Glück können wir eine vorbeiziehenden Rentierherde oder sogar einen Elch beobachten. Die Krönung des Tages wird das Lagerfeuer am Abend sein und bis weit in die Nacht erleben wir die einzigartige Atmosphäre Lapplands.
Die nächsten Stationen auf dem Weg zum Campingplatz in Östersund sind Arvidsjaur für einen Einkaufsstopp. Dann wollen wir eine der größten Holzkirche Schwedens besichtigen und eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt nahe Storuman unternehmen. In Östersund können wir das bekannte Freilicht-Museum anschauen, wo handwerkliche Arbeiten aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert vorgeführt werden.
Nun kommen wir zum feuchten Teil der Reise. Auf dem Campingplatz in Mora nutzen wir Kanus um den Fluss und/oder Seen zu erobern. Es sind auch schöne Wanderwege oder auch eine Stadtbesichtigung empfehlenswert. Allerdings bietet sind Göteborg mehr für einen Stadtbummel an. Es wird die letzte Station auf dieser Reise sein und wir planen für diese zweitgrößte Stadt Schwedens einen vollen Tag, zur freien Verfügung, ein.
Am nächsten Abend besteigen wir in Göteborg die Nachfähre nach Kiel, wo wir ausgeruht nach Hamburg fahren. Ohne Verspätungen und Pannen sind wir dann vor 12 Uhr in Hamburg, um Abschied zu nehmen.
Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.
Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.
Unsere Leistungen:
- Rundreise im Dachzeltbus: Abfahrt / Ankunft Hamburg
- Fährfahrten: Putgarden – Rodby / Stockholm – Åland – Grisslehamn / Göteborg – Kiel (inkl. 4Bett Kabine)
- Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
- Deutsche Reisebegleitung
Nicht eingeschlossen:
- Kranken- und Reiseversicherungen
- Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Dachzeltes: 300,- €
- Ausflüge ohne Dachzeltbus
- Mietkosten wie z.B. Kanuverleih
- Gemeinschaftskasse: 340,- € für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren
Mindestteilnehmerzahl: 12
Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:
Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.
Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.
Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.
Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.
Um für unsere Saison 2027 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.
Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.
