Island

Mit Askja, Hochland und GrimseyInseln und Seefahrt

Island ist das Land der Vulkane, der Gletscher, des Großen Geysirs und hat angeblich mehr Wasserfälle als Bewohner. Wer wilde, raue Natur mag und dazu abenteuerlustig veranlagt ist, hat hinreichend Gründe mit uns auf Tour zu gehen.

Das Innere des Landes ist so gut wie nicht besiedelt. Mit unserem Dachzeltbus können wir, je nach Wasserstand der Flüsse, das Hochland durchqueren. Wir campieren am Großen Geysir und anderen beeindruckenden Plätzen, von denen aus wir interessante Wanderungen unternehmen. Mit mittlerer Kondition wird jeder an ihnen teilnehmen können. Die Wanderungen führen uns durch das Hochland, durch die Lavalandschaften, an den Rändern der Vulkane, über Gletscher und über den nördlichen Polarkreis. Am Ende einer Tour erwartet uns oft ein entspannendes Bad in einer warmen Quelle.

Besonders Unternehmungslustige haben noch fakultativ die Möglichkeit ein Island-Pferd zu reiten, eine Whale Watching-, eine Rafting-Tour oder eine geführte Gletschertour zu buchen. Und wie wäre es die isländische Spezialität, den Gammel-Hai zu testen?

 

Achtung: Ausgebucht!

Ausführliche Beschreibung

Island                         FBB 324

Mit Askja, Hochland und Grimsey Insel    

04. August – 25. August 2024         22 Tage / 2.490,- €

Reiseverlauf

Wir treffen uns auf dem Campingplatz in Reykjavik, wohin euch der Shuttle vom 40 km entfernten  Internationalen Airport Keflavik bringt. Somit ist die Ankunftszeit für jeden Gast individuell zu bestimmen. Nach eurer Ankunft wollen wir uns dann näher kennenlernen und beim Abendessen den vor uns liegenden Reiseverlauf genauer besprechen.

Den folgenden Tag nehmen wir uns erst einmal Zeit um Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt und ihre Sehenswürdigkeiten zu erkunden, bevor wir unsere Reise über die Insel beginnen.

Unser erstes Ziel ist der historischen und geologisch hoch interessanten Ort Þingvellir. Hier driftet die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte sichtbar auseinander. „Þingvellir“ kann übersetzt werden mit „Plattform der Volksversammlung“ und kennzeichnet den Ort, an dem norwegische Wikinger um das Jahr 930 ein Parlament gründeten. Nach heutigen Erkenntnissen war dies nach der Antike die erste gesetzgebende Stätte weltweit.

Danach fahren wir Richtung Südosten an die Atlantikküste. Hier, in der Nähe von Vik i Mýrdal, dem südlichsten Ort auf Island, kommen nicht nur Vogelkundler auf ihre Kosten. Direkt an der Küste können wir dort eine große Anzahl von Papageientaucher und Eissturmvögel beobachten.

Die nächste Station wird das Naturschutzgebiet Skaftafell sein, wo wir direkt am größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull übernachten. Neben Wanderungen an einen Gletschersee oder zum Svartifoss, dem „schwarzen Wasserfall“, gibt es hier auch die Möglichkeit an einer geführten Gletscherwanderung (fakultativ) teilzunehmen.

Unweit davon, am Jökulsárlón mündet ein Gletscher-ausläufer auf Meereshöhe in einen See, auf dem die vom Gletscher abgebrochenen Eisberge treiben und über einen kurzen Fluss in den Atlantik gelangen. Dort rollen sie sich in der Brandung oder spülen an den schwarzen Lavastrand. In der Gletscherlagune haben wir die Gelegenheit mit einem Amphibienfahrzeug (fakultativ) direkt an die schwimmenden Eisberge zu gelangen, auf denen mit etwas Glück Robben zu entdecken sind.

Unser nächstes Ziel ist das Naturschutzgebiet von Landmannalaugar. Auf der Fahrt dorthin passieren wir mehrere Flüsse, die wir, wenn der Wasserstand nicht zu hoch ist, mit unserem geländegängigen Bus durchfahren. Dieses besondere Erlebnis ist auch immer ein beliebtes Fotomotiv. Im Naturschutzgebiet von Landmannalaugar brechen wir wieder zu Wanderungen auf. Das Gebiet liegt in der Nähe des Vulkans Hekla im Südwesten der Insel und übt aufgrund der farbigen Berge eine besondere Anziehungskraft aus.

Der nächste Höhepunkt unserer Reise wir die Region um Islands „Großer Geysir“ sein, bevor wir den Gullfoss, den wohl schönsten Wasserfall Islands besuchen.

Nun folgt eine eindrucksvolle Fahrt über die nur für geländegängige Fahrzeuge zugelassene Hochlandpassage Kjalvegur. Die Kjalvegur führt uns in die Nähe der beiden großen Gletscher Langjökull und Hofsjökull, die rechts und links von unserem Weg liegen, und sich jeweils über knapp 1000 km² erstrecken. Unterwegs machen wir einen Halt bei den heißen Quellen von Hveravellir, einem bekannten Thermalgebiet. Aus Natursteinen wurde dort ein kleines Becken gebaut, das uns zu einem wohligen Bad einlädt. Im wärmenden Wasser oder beim Wandern durch das Hochland können wir die beiden Gletscher eingehend betrachten. Über diese Hochlandpassage gelangen wir an die Nordseite von Island.

Bei Varmahlið befindet sich die Torfkirche von Viðimýri und nicht weit entfernt der gut erhaltene Torfhof von Glaumbær, den wir besichtigen werden. In Varmahlið verbringen wir zwei Nächte und können tagsüber wandern, auf Islandpferden reiten und/oder uns beim River Rafting etwas abkühlen. (beides fakultativ)

Der weitere Weg führt uns nach Akureyri, die mit ca. 18.000 Einwohnern zu den größten Städten Islands zählt. Auffällig in Akureyi ist die Akureyrarkirkja aus dem Jahre 1940, die man oberhalb der Stadtmitte         sehen kann. Eines der Kirchenfenster stellt die Legende des Goðafoss dar. Wir werden uns den bekanntesten Wasserfall auch im Original ansehen, denn im Goðafoss wurden einer Sage nach, die letzten heidnischen Götterbilder in den Fluten versenkt, nachdem das Christentum als Staatsreligion eingeführt wurde.

Für eine Wanderung über den nördlichen Polarkreis unternehmen wir einen Tagesausflug und fahren mit der Fähre zur Insel Grimsey. Sie liegt   direkt über den Breitengrad von 66,5 Grad Nord, wo zwischen dem 12. Juni und 1. Juli keinen Sonnenuntergang gibt. Grimsey mit seinen 100 Einwohnern befindet sich 40 km vom Festland und die dortigen Gewässer sind sehr Fischreich. Auf unserer je 3-stündigen Fährfahrt ist es daher nicht ungewöhnlich Wale zu sichten. Als Wanderung sollten wir den nördlichen Weg zur Nordspitze wählen, wo wir die von Papageientauchern bevorzugte westliche Seite genauso wie die östliche mit den vielen Seevögeln sehen werden. Der Wanderweg ist 6,5 km lang und führt uns auch zur Skulptur „Orbit et Globus“, einer 3 Meter großen Basaltkugel. Das Wahrzeichen wird jährlich um einige Meter nach Norden gerollt, um dem Polarkreis zu folgen, der immer weiter nach Norden wandert.

Auf dem Weg ins Mývatn-Gebiet machen wir einen Stopp an Islands bekanntesten Wasserfall, dem Goðafoss. Seine Geschichte konnten wir schon in Akureyi im Kirchenfenster der Akureyrarkirkja erfahren.

Im Mývatn-Gebiet, das zu den schönsten und interessantesten Gegenden Islands zählt, unternehmen wir Wanderungen über zum Teil noch dampfenden Lavafeldern und wagen uns auf Vulkane um einen Blick über den Kraterrand zu werfen. Namensgeber für dieses Gebiet ist der 38 km2 große Mývatn-See, an dessen südlichem Ufer wir seltene Pseudokrater vor-finden, die durch Dampfexplosion über einen Lavastrom entstanden sind.

An der Nordküste gelangen wir nach Húsavik. In der „Walhauptstadt Europas“ gibt es die Gelegenheit zu    einer Whale Watching Tour (fakultativ). Auch empfehlenswert ist der Besuch des Walmuseums.

Unser nächstes Ziel wird die malerische Asbyrgi-Schlucht sein. Hier sollen Elfen leben, die hier angeblich ihr kulturelles und wirtschaftliches Zentrum haben. Das „unsichtbare Volk“ lebt vermutlich am Ende der Schlucht in einem kleinen Laubwald, der auf Island eine Seltenheit darstellt. Auf der Wanderung unweit der Schlucht sehen wir unvergleichliche Basaltformationen und bekommen einen guten Eindruck von der hohen vulkanischen Aktivität auf Island.

Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist der Dettifoss, der gewaltigste Wasserfall Europas. Auf einer Breite von etwa 100 m stürzen die Wassermassen des Jökulsá á Fjöllum spektakulär über 45 m in die Tiefe. Dieser Fluss hat aber noch weitere sehenswerte Wasserfälle wie den Hafragilsfoss zu bieten.

Nun geht es wieder ins Hochland, denn am nächsten Morgen wollen wir in das Vulkansystem Askja mit seinem gleichnamigen Zentralvulkan fahren. Seine letzte aktive Eruption geschah 1961 und eine neuerliche Auffüllung der Magmakammer in drei Kilometer Tiefe deuten auf eine künftige aktive Phase hin. Bei unserem Ausflug zum Vulkankrater (Caldera) mit Kratersee kommen wir auch am Viti-See vorbei, der mit seinen 20 bis 24 Grad warmen Wasser zum Baden einlädt.

Schließlich erreichen wir Egilsstaðir wo wir uns von den Flugreisenden (FBA323F) verabschieden müssen und fahren weiter zum Fährhafen nach Seyðisfjörður. In Seyðisfjörður begeben wir uns dann auf die Fähre der Smyril Line. Auf ihr verbringen wir die nächsten zwei Tage. Sie bringt uns über die Färöer-Inseln und dicht an den schottischen Hebriden vorbei nach Hirtshals. Gegen Mittag legt die Fähre in Hirtshals an. In Dänemark schlagen wir ein letztes Mal unsere Zelte auf, bevor wir nach Hamburg. Am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) müssen auch wir Abschied voneinander und vom Dachzeltbus nehmen.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Fahrt im Dachzeltbus: ab Reykjavik / an Hamburg
  • Fährfahrt (inkl. 4-Bett-Kabine): Seyðisfjörður – Hirtshals
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Fährfahrt: Dalvík – Grimsey – Dalvík
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Fluge: Deutschland – Reykjavik (ca. 300,- € Stand 07/2023)
  • Flughafenshuttle (ca. 35,- €)
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 400,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus (wie z.B. Reiten, Whale-Watching, geführte Gletschertour, Thermalbad, Rafting)
  • Gemeinschaftskasse: 520,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

– Weitere Varianten 2024 –

FBB 324 Island mit Hochland und Seereise - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

12 + 11 =