Der Süden Marokkos

Ein orientalischer Traum

Marokko, ein einzigartiges Land, das alle Sinne betört.

Nicht nur die Gesänge und Trommeln der Berber, die Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler, verbunden mit den Aromen orientalischer Gerichte, werden diesen Aufenthalt unvergesslich machen, sondern auch die eindrucksvollen Landschaften des Hohen Atlas, des Antiatlas und dem fruchtbaren Draa-Tal mit seinen unzähligen Dattelpalmen.

Es werden Wanderungen inmitten der bizarren Bergwelt und der Sandwüste unternommen und der Besuch einer Auswahl an bedeutenden historischen Bauten und Grabungsstätten stehen auf dem Programm. In den Städten tauchen wir in eine Welt des islamischen Mittelalters ein und erleben an anderer Stelle, wie in Marrakesch, das quirlige Treiben des Markt- und Geschäftslebens. Ein erlebenswertes, friedliches und gastfreundliches Land.

Die Ruhe und Stille der Wüste ist einzigartig und wenn die Nacht anbricht, werden die Sterne im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Himmelszelt, unter dem wir uns geborgen fühlen.

Ausführliche Beschreibung

Der Süden Marokkos       FBB 300

Ein orientalischer Traum

05. Oktober – 25. Oktober 2022     20 Tage  / 1.810,- €

 

Reiseverlauf

Wir treffen uns am Flughafen von Casablanca.  Nachdem wir uns miteinander bekannt gemacht und alle Sachen verstaut haben, machen wir uns auf den Weg zum Campingplatz. Von dort starten wir am nächsten Morgen in die Stadt und wollen uns die dortigen Sehenswürdigkeiten anschauen.

Besonders die Hasan II Moschee mit der 210 Meter hohen Minarett sollten wir uns genauer ansehen.  An der Atlantikküste entlang erreichen wir am nächsten Tag die sehenswerte Hafenstadt Stadt El Jadida. Die portugiesische Altstadt wurde 2004 zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann sie inklusive Meerblick auf der alten Befestigungsanlage umrunden. Die Geschäftsviertel werden in der arabischen Welt Souk genannt. Ein Souk ist vorwiegend Marktplatz für Handwerk und Klein-handel. Hier können in den engen Straßen Stoffe, Keramik, kunstvolle Lampen und vieles mehr begutachtet werden. Das ergibt einen ersten echten Eindruck der marokkanischen Lebensart. Nach unserem Camping brechen wir auf nach Essaouira. Essaouira, die „Blaue Perle des Atlantiks“, gehört ebenfalls dem Weltkulturerbe der UNESCO an.

Die Stadt mit ihren 85.000 Einwohnern ist nicht klein, aber überschaubar. Strand, Hafen und Medina liegen eng beieinander. Auf dem Platz zwischen Meer und der Medina kann man bei einem erfrischenden marokkanischen Pfefferminztee das pralle Leben beobachten. Auch hier wird die Medina, die Altstadt, von einer mächtigen Mauer umgeben, von der der Sonnenuntergang wunderbar zu betrachten ist.

Auf dem Weg Richtung Süden fahren wir durch das Arganiengebiet. Arganien, aus denen das wertvolle Arganöl gewonnen wird, wachsen inzwischen nur noch im Südwesten Marokkos. Arganien sind eine Rarität, dass sogar Ziegen in die Bäume klettern, um sich mit Zweigen, Blätter und Früchten zu beköstigen. Später baden wir am endlosen Sandstrand von Agadir und erleben noch einmal eine europäisch anmutende Touristenstadt, bevor es in die Einsamkeit des Antiatlas geht.

Für die Fahrt durch den Antialtas, eine der eindrucksvollsten Landschaften Marokkos, nehmen wir uns drei Tage Zeit. Hier genießen wir die einmalige Landschaft mit schroffen Bergen, Dörfern, die wie Vogelnester an den Hängen kleben und Terrassen-Anbau mit Mandel – und Olivenbäumen. Die Oase Tafraoute, der Hauptort des Ammelntals, wird dann der Ausgangspunkt für Wanderungen in einer grandiosen Bergwelt mit bizarr geformten Felsen und ab und zu auftauchenden rostrot getünchten Wohnhäusern.

Wir verlassen Tafraoute und haben noch einmal einen herrlichen Panoramablick auf die weite Bergwelt des Antiatlas, bevor wir in Serpentinen auf die Ebene von Tiznit gelangen. Entlang der algerischen Grenze fahren wir Richtung Osten. Wir besuchen die Oase Amtoudi, über der der Agadir Id-Aissa, der älteste Agadir Marokkos, thront und baden in den Kaskaden von Tissint.

Nach der Fahrt durch eine weite, fast vegetations-lose Landschaft erreichen wir das fruchtbare Draa-Tal mit seinen dicht an dicht stehenden Dattelpalmen, blühenden Lorbeerbäumen und braungrau oder beigefarbenen Bergen. Sie erheben sich aus gelbbrauner Erde. Ebenso wie die länd-lichen kleinen Festungen – Ksours – die traditionell als Speicher oder Wohnbauten dienen.

In Agdz machen wir das, was der Name bedeutet: „Rast“ und campieren. Vielleicht ergibt sich hier die Möglichkeit ein vorgeheiztes Hammam zu besuchen. Von diesem Ort aus unternehmen wir einen Abstecher in südliche Richtung durch das Draa-Tal nach Mhamid.

Mhamid ist die letzte Oase im Tal. Wir starten nun mit Kamelen zu einem ca. dreistündigen Ritt in die Einsamkeit der Wüste. Nach einer Mittagspause

bringt uns eine organisierte Tour mit Fahrzeugen und ortskundigen Fahrern durch ein menschen-leeres Gebiet zu einem Beduinenzelt an die Dünen am Erg Chegaga. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel. Dort erleben wir die Stille und Weite der Wüste und nach einem Abendessen bei Kerzenlicht klingt der Tag mit traditioneller Musik aus. Wir erleben die Nacht unter dem Sternenhimmel, wie er eindrucksvoller kaum sein kann. Wenn dann die Sonne wieder ihr Farbenspiel auf den Sanddünen eröffnet, fahren wir nach dem Frühstück über Zagora zurück nach Mhamid.

Am Nachmittag geht es dann weiter durch das Draa-Tal über Agdz nach Quarzazate. Die Wüstenstadt Quarzazate ist eine relativ bekannte Filmstadt mit mehreren Filmstudios. In welcher Umgebung könnten die sogenannten Sandalen-Filme wohl besser gedreht werden? Auf einer der schönsten Strecken Marokkos überqueren wir den Hohen Atlas und erreichen am Abend Marrakech.

Für einige wird Marrakesch der Höhepunkt dieser Reise sein. Die Stadt versprüht wie keine andere Stadt in Marokko den Zauber des arabischen Mittelalters. Farbenfrohe Paläste mit duftenden Gärten, Kashbas, alte Moscheen und das quirlige Leben auf dem Djemna al Fna reizen unsere Sinne. Auch hier werden im großen Souk, der unbedingt besucht werden muss, von Teppichen bis zu Lederwaren alles Mögliche angeboten. Hier auch „Nein“ sagen zu können, würde den Rücktransport in unserem Dachzeltbus etwas erleichtern.

Wir müssen nun den Rückweg antreten, der uns wieder nach Casablanca führt. Dort angekommen werden wir vielleicht noch einmal an den Strand gehen, um den letzten feinen Wüstenstaub im warmen Meer abzuwaschen oder einen letzten Stadtbummel in der Altstadt zu machen.

Am nächsten Morgen brechen wir nach Asilah auf, um uns die Altstadt (Madina) anzuschauen. Sie ist umgeben von ehemals portugiesischen Festungs-mauern und Türmen. Den Portugiesen diente Asilah im 15. Jahrhundert als Stützpunkt bei der Suche nach neuen Handelswegen. Von der Befestigungs-anlage werden wir die abendliche Stimmung und den Sonnenuntergang entspannt genießen können und von der eindrucksvollen Vielfalt dieses Landes Abschied nehmen.

Der nächste Tag führt uns zum Fährhafen nach Tanger Med, auf die zweitägige Mittelmeerpassage nach Genua. Nach unserer Ankunft in Italien werden wir mit einem Übernachtungsstopp nach Karlsruhe fahren, wo wir nun nach dieser langen Reise voneinander Abschied nehmen müssen. Mit Sicherheit werden wir noch lange an diese Reise aus Tausendundeine Nacht denken.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus Abfahrt / Ankunft Casablanca
  • 2 Tage/Nächte – organisierte Wüstentour
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und/oder Reiseversicherungen
  • Flüge: Casablanca – Deutschland und zurück (ca. 300,- € Stand 09/2021)
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 330,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 240,- € für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 10

FBB 300 Der Süden Marokkos (Flug) - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

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