Korfu
18.04 – 29.04.2027 / 12 Tage
Auf dieser griechischen Insel im Ionischen Meer herrscht ein Klima, das neben Wildblumen auch den Wuchs vieler Orchideenarten fördert und somit ein Paradies für Naturliebhaber ist.
Die zahlreichen Olivenbäume gründen sich auf eine Verordnung aus dem 17. Jahrhundert. Damals stand Korfu unter der Herrschaft Venedigs und diese befahl den Anbau. Noch heute sind 55% der Anbauflächen für Olivenbäume vorgesehen.
Auf die Frage wo es auf der Insel am schönsten ist, muss man mit überall beantworten. Kilometerlange Traumstrände und Buchten, beindruckende Sandsteinklippen und bezaubernde Altstädte, denen die Vergangenheit mit britischen, französischen und venezianischen Einflüssen anzumerken ist.
Und so können wir nicht nur gespannt sein auf das sagenhafte Grün, die fantastischen Aussichtspunkte und die aufregenden Küsten, sondern auch auf den ersten griechischen Salat.
Ausführliche Beschreibung FBA 251
Korfu FBA 251
18. April – 29. April 2027 12 Tage / 1.370,- €
Reiseverlauf
Wir treffen uns bei der Allianz-Arena in München und fahren über Österreich in Richtung Ancona. Auf dem Weg zum Fährhafen werden wir noch unterwegs einen Campingplatz ansteuern und am nächsten Tag die Fähre nach Igoumenitsa in Griechenland nehmen. Nach der Ausschiffung sind es nur wenige Kilometer bis zu unserem Campingplatz. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit am Abend die Füße im Mittelmeer zu baden.
Die Seepassage nach Korfu dauert ca. 2 stündigen und und nach etwas Orientierung fahren wir uns das Achilleion anschauen. Ein Palast den die österreichischen Kaiserin Elisabeth 1890-1892 erbauen ließ und einen wunderschönen Garten beherbergt. Für unsere erste Wanderung starten wir im Süden von Korfu Stadt. Von hier führt uns ein leichter Aufstieg von ca. einer Stunde zum Achilleion. Es ist möglich hier oben ein Museum zu besuchen oder man genießt schlichtweg nur die Aussicht. Am Ende dieses Ausfluges fahren wir noch zur südlichsten Spitze der Insel, um dann auf unseren Campingplatz einzurichten.
Das malerische Fischerdorf Benitses, eines der alten traditionellen Dörfer von Korfu ist für einen Besuch am nächsten Tag vorgesehen, bevor wir zur anderen Seite der Insel fahren. Hier finden wir an der Marathias Beach eine der schönsten Strände der von Korfu.
Korission-See wurde in der Zeit der Venezianer angelegt, um einer zunehmenden Versumpfung des Gebietes entgegen zu wirken. Heute steht er unter Naturschutz, denn zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Schöne Wanderwege und herrliche Strände sind in diesem Naturschutzgebiet zu finden.
In der nordöstlichen Region Korfus besichtigen wir in Kassiopi, eine Felsenruine aus dem 14. Jahrhundert und wir nehmen uns Zeit für die kleine Hafenstadt.
Am Kap Ekaterini, ganz an der Nordspitze, starten wir zu unserer Wanderung nach Roda. Immer am Strand entlang und ohne Geländeschwierigkeiten bieten sich uns auf dieser etwa 2 ½ – stündigen Tour einmalige Ausblicke auf die Küstenlandschaft. Alternativ zum Mittags-Picknick am Bus könnte auch ein Besuch in einer typischen griechischen Taverne anstehen. Nach der Stärkung geht es weiter nach Peroulades. Das Dorf im nordwestlichen Teil der Insel ist berühmt für ihre engen Buchten. Von hier kann man in ca. 1 Stunde zum Kap Drasti wandern.
Entlang der Westküste kommen wir nach Paleokastritsa, wo zwei kleine Halbinseln sechs herrliche Buchten bilden, in denen das Wasser türkis bis smaragdgrün schimmert. Der Name des Ortes bedeutet Alter Burgplatz, denn von hier kann man auf die, aus byzantinischer Zeit stammenden Festung Angelokastro blicken, zu der wir wandern wollen.
Auch ein Besuch des im 12. Jahrhundert gegründete Kloster Panagia Theotokos steht hier auf dem Programm.
Nun fehlt uns noch eine Wanderung im nördlichen Bergland. Über den Panteleimon Pass fahren wir auf 650 m über dem Meeresspiegel in das höchstgelegenen Bergdorf Strinilas. Von hier hat man einen weiten Ausblick über die Insel. Eine mittelschwere Wanderung führt uns in dreieinhalb Stunden in die Bucht Roda. Dort wartet der Dachzeltbus, um uns weiter nach Sidari zu bringen. Kilometerlange Strände und der wohl schönste Küstenabschnitt Korfus mit kleinen Buchten und Felsformationen liegen vor uns.
Bevor wir den Rückweg nach Deutschland antreten, sollten wir uns einen ganzen Tag nehmen, um uns die Hauptstadt der Insel, Kerkyra oder nur Korfu-Stadt genannt, zu erkunden. Wir lassen den Dachzeltbus stehen und schlagen vor, mit einem öffentlichen Bus vom Campingplatz direkt in die romantische Altstadt zu fahren. Sie gibt sich mit ihren kleinen alten Straßen und Plätzen, Höfen und Brunnen recht modern. Auch bietet sich eine Bootsfahrt auf die Mäuseinsel Pontikonissi oder ein letzter Strandtag an.
Die Fähren am nächsten Morgen bringen uns dann wieder zurück nach Igoumenitsa und weiter nach Ancona. Von hier sind es noch ca. 800 km bis nach München, die wir uns in zwei Etappen einteilen, um dann bei der Allianz Arena Abschied nehmen müssen.
Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.
Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.
Unsere Leistungen:
- Rundreise im Dachzeltbus ab/an München
- Fährfahrt: Ancona-Igoumenitsa-Korfu und zurück (inkl. 4-Bett-Kabine)
- Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
- Deutsche Reisebegleitung
Nicht eingeschlossen:
- Kranken- und / oder Reiseversicherungen
- Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 300,- €
- Ausflüge ohne Dachzeltbus
- Gemeinschaftskasse: 300,- € / Person für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren
Mindestteilnehmerzahl: 12
Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:
Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.
Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.
Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.
Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.
Um für unsere Saison 2027 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.
Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.
