Wales
09. Juni. – 19. Juni 2027 / 11 Tage
– Kleines großes Land –
Man mag das Land auf der Karte neben England für „übersichtlich“ halten, wenn man sich jedoch in Wales bewegt, gewinnt es immer mehr an Weite.
Kaum vorstellbar, dass etwa zwanzig Prozent des Landes zur Nationalparkregion erklärt wurden, dennoch genügend Platz für hunderte von Burgen und Schlösser vorhanden ist.
Wales ist einmalig vielfältig. Unter hohen Bergen finden wir dichte Wälder, klare Seen und kleine Gebirgsbäche die sich schnell zu einem Fluss wandeln um bald darauf mit einem breiten Delta im Meer münden.
An der fast 1200 Kilometer langen Küste finden wir zwischen den malerischen Hafenstädtchen immer wieder feine Sandstrände, die an Cornwall erinnern und felsige Steilküsten, die von Seevögeln wie Papageientaucher, Sturmschwalben und Basstölpel besiedelt sind.
Ausführliche Beschreibung FBA 254
Wales FBA 254
– Kleines großes Land –
09. Juni – 19. Juni 2027 11 Tage / 1.150,- €
Reiseverlauf
Unsere Wales Reise beginnt in Duisburg am Hauptbahnhof. Nachdem wir unser Reisegepäck im Dachzeltbus verstaut haben, fahren wir direkt nach Calais, wo unsere Fähre nach Dover auf uns wartet. Nach dem Übersetzen fahren wir noch ein kleines Teilstück in England, denn unser eigentliches Reiseziel ist Wales.
Wissenswertes gibt es vieles über Wales, denn wer weiß schon, dass die Hauptsportart nicht Fußball, sondern Rugby ist und dass bei Sportveranstaltungen meistens die Waliser Hymne „Hen Wlad Fy Nhadau“ („Altes Land meiner Väter“) gespielt wird. Wie viele Schafe es gibt, wie der längste Ortsname im Guinness Buch der Rekorde heißt, dass Sir George Everest dem höchsten Berg seinen Namen gab, das Tom Jones ein Waliser ist usw. Die Waliser haben ihre kulturelle Eigenständigkeit, Tradition und Sprache bewahrt. Die gälische Sprache ist der englischen gleichgestellt, wie man sofort an vielen Beschriftungen sehen kann.
Unsere Weiterfahrt führt uns nach Stonehenge. Diese weltberühmte 5000 Jahre alte Steinformation aus mythischen Riesenfindlingen wirft immer noch Fragen auf. Neben dem Steinkreis ist aber auch das angeschlossene Besucherzentrum interessant, in dem die uns bekannte Hintergründe zur Entstehung der Formation erläutert werden.
Nun fahren wir nach Cardiff, zur walisischen Hauptstadt. Das Cardiff Castle, dessen Ursprung auf 50 v. Chr. datiert wird, ist ebenso sehenswert, wie das Nationalmuseum von Cardiff, das eine umfangreiche Sammlung von weltbekannten Impressionisten und Postimpressionisten, sowie des Surrealismus aus den Jahren um 1930 ausstellt. Ein ganz außergewöhnliches Gebäude finden wir in der Cardiff Bay. Das Millennium Centre ist eine aus Schiefer und Stahl bestehende Konstruktion mit einer kupferfarbenen Kuppel. Der Spitzname „Gürteltier“ kommt nicht von ungefähr.
Am folgenden Tag haben wir in Tenby die Möglichkeit, eine Wanderung an einem feinen Sandstrand zu unternehmen, den man eher in Südfrankreich als auf der britischen Insel vermuten würde und sehen mit etwas Glück Robben, die sich hier gerne aufhalten. In Haverfordwest besichtigen wir das Schloss aus dem 12. Jahrhundert und werden die Nacht bei St. Davids verbringen. Jahrhunderte lang galt St. Davids als Pilgerort. Hier auf den Klippen soll der Schutzpatron von Wales in einer stürmischen Nacht zur Welt gekommen sein. Schon im 6. Jahrhundert wurde an dieser Stelle ein Kloster gegründet. Die Kathedrale gehört zu den ältesten Anlagen in ganz Großbritannien und wurde angeblich aus Angst vor Plünderern in einer Talsenke erbaut. Nur der Turm blieb für die Umgebung sichtbar. Mit einem kurzen Stopp am Hafen von Fishguard starten wir dort zu einer Wanderung entlang der Küstenlinie, die direkt an unserem Campingplatz endet.
Am nächsten Tag werden wir die Ruinen des Cilgerran Castle besichtigen und anschließend zu einer Führung in die stillgelegte Silbermine bei Ponterwyd aufbrechen. Von hier ist es nicht mehr weit bis Aberystwyth, das direkt an der Küste zur Irischen See liegt. In den Gassen der kleinen Stadt kann man schnell den Eindruck gewinnen, die Zeit sei dort irgendwann im Mittelalter stehengeblieben. Hier können wir auch ein erfrischendes Bad im Meer nehmen. Wem das nicht zusagt, der kann – wie schon der Maler William Turner es gemacht hat – den Ausblick von der Burgruine oder vom Constitution Hill auf sich wirken lassen.
Nur wenige Kilometer weiter besticht das Harlech Castle mit seiner imposanten Lage. Inmitten der Stadt Harlech wurde es auf einer 61 Meter hohen, an drei Seiten steil abfallenden Felsklippe gebaut. Früher lag das Castle direkt am Meer und wurde im Notfall von Schiffen aus versorgt. Heute befindet sich das Meer in 1,5 Kilometer Entfernung. Das mächtige Caernarfon Castle, das sich noch heute weitgehend in Takt befindet ist eine der beeindrucktesten Burgen in Wales. Auf der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe zu finden wurde Prinz Charles 1969 auf dem Rasen der Festung zum Prinzen von Wales gekrönt.
Caernarfon dient uns auch als Tor zum Snowdonia Nationalpark. Die kontrastreiche Landschaft des Nationalparks erhält ihren Reiz durch die kahlen Gebirgszüge und die saftig grünen Moosfelder, die Seen und dicht bewaldeten Täler. Inmitten dieser sehenswerten Region liegt der Berg Snowdon mit einer Höhe von 1.085 Metern. Eine Tageswanderung führt uns auf den höchsten Berg von England und Wales. Von Llanberis führt aber auch eine Gipfelbahn hinauf und wer möchte, kann die Wanderung mit einer Zahnradbahnfahrt (fakultativ) kombinieren.
Wenn es unser Zeitplan zulässt, fahren wir für eine weitere Wanderung etwas tiefer in den Snowdonia-Nationalpark. Hier führt z.B. der Miner‘ Track mit Pyg Track Schleife als Rundweg zum Llyn-Llydaw See. 12,3 km 5 Std. bei 700 Höhenmeter. Ein wirklicher Augenschmaus!
Ansonsten kommen wir für eine letzte Nacht an der Nordküste von Wales, um am nächsten Morgen zum Fährhafen nach Hull fahren werden. Dort soll uns am Abend eine 13-stündige Fährfahrt nach Rotterdam bringen.
Wenn alles klappt, werden wir gegen Mittag in Duisburg Abschied nehmen müssen.
Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.
Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.
Unsere Leistungen:
- Rundreise im Dachzeltbus ab / an Duisburg
- Fährfahrt: Calais – Dover
- Fährfahrt: Hull – Rotterdam (inkl. 4-Bett Kabine)
- Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
- Deutsche Reisebegleitung
Nicht eingeschlossen:
- Kranken- und/oder Reiseversicherungen
- Ausflüge ohne Dachzeltbus
- Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Dachzeltes 250,-€
- Gemeinschaftskasse: 290,- € für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren
Mindestteilnehmerzahl: 12
Wichtige Überlegungen vor einer Buchung:
Unsere Reisen sind nicht Barrierefrei, da unsere Dachzelte nur über eine Leiter zu erreichen sind.
Für unsere Gruppenreisen ist ein natürliches Maß an Mitwirkung und Toleranz notwendig.
Unsere Reiseplanung und Durchführung sind nicht von der „Stange“, somit sind Änderungen durch Unvorhergesehenes möglich.
Die Buchung eines Einzelzeltes bei DALTUS-Reisen sind nicht Limitiert und nach ungeschriebenen Regeln entstanden.
Um für unsere Saison 2027 das richtige Lot zu finden, wollen wir es nicht über höhere Preise gestalten, sondern appellieren an den Gemeinschaftssinn und Toleranz.
Wir bitten um Verzicht, wenn Platzbedarf besteht und somit einer weiteren Person die Mitreise ermöglicht wird.
