Helgoländer Bucht

Von Neuwerk bis zur größten Sandkiste Europas.

Rund um die Elbmündung wollen wir die Helgoländer Bucht mit ihren Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sowie die Insel Neuwerk und Helgoland kennen lernen.

Zuerst fahren wir auf die südliche Seite der Elbe durch das Alte Land, ein traditionsreiches Obstanbaugebiet, dann besuchen wir die mittelalterliche Hansestadt Stade bevor wir an die Elbmündung bei Cuxhaven fahren. Cuxhaven selbst hat schon viel zu bieten und ist für uns ein guter Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen. Von hier aus  starteten auch Wattwanderungen oder Kutschenfahrten nach Neuwerk und auch die Tagesausflüge nach Helgoland. Sonnen, Baden oder sogar Wasserski laufen sind weitere Optionen.

Mit der Elbfähre Wischhafen-Glückstadt setzen wir nach Schleswig-Holstein über.  Auf der nördlichen Seite der Elbe überqueren wir den 54. Nördlichen-Breitengrad, wandern über Deiche und Salzwiesen, gucken Frachtschiffen beim Schleusen zu und finden bei St. Peter Ording die größte Sandkiste Europas. Und wer vermutet schon Holland in Schleswig-Holstein?

Ausführliche Beschreibung

Helgoländer Bucht     FBS 405   

Von Neuwerk bis zur größten Sandkiste Europas.

12. Juli – 19. Juli 2020     8 Tage / 710,- €  (inkl. 16% MwSt.)

Reisebeschreibung

Wir treffen wir uns um 11 Uhr in Hamburg am Zentral Omnibusbahnhof, der sich in unmittelbarer Nähe vom Hauptbahnhof befindet.

Mit dem Dachzeltbus fahren wir zuerst auf die südliche Seite der Elbe. Dort befindet sich das Alte Land, Deutschlands größtes zusammenhängende Obstanbaugebiet mit langer Tradition. Schon die Einfahrtstore zu den reich verzierten Höfen zwischen den Obstplantagen sind ein Augenschmaus. In Jork, der heimlichen kleinen Hauptstadt des Alten Landes nutzen wir im Obstparadies die Gelegenheit uns für die nächsten Tage mit Obst einzudecken.

Die kleine Hansestadt Stade (auf Plattdeutsch Stood genannt) ist immer ein Besuch wert! Das historische Zentrum mit seinen Fachwerkhäusern und Hansehafen wird von der Schwinge und einem Buggraben umschlossen. Wir nehmen uns genügend Zeit, um diese kleine Stadt zu erkunden und ihr Flair einzufangen.

Nicht weit von hier liegt eine Wasserskianlage. Wer dieses Vergnügen ausprobieren möchte (fakultativ) hat nun die Gelegenheit dazu. Wer nicht ganz so mutig ist, kann dem Spektakel bei einem kühlen Getränk zusehen.

Unser nächstes Ziel soll Cuxhaven an der Elbmündung sein. Hier wollen wir für die nächsten vier Tage und Nächte unsere Zelte aufschlagen.

Für unsere geplante Wattwanderung  ist eine gute Vorbereitung angesagt und dafür besuchen wir das Wattenmeer-Besucherzentrum-Cuxhaven. Hier wir uns das UNESCO-Weltnaturerbe näher erklärt und uns einige Verhaltensmaßnahmen für unsere Wattwanderung erklärt. Je nach Gezeitenkalender und Wetterlage wollen wir dann von Sahlenburg aus eine 10 km lange Wattwanderung nach Neuwerk, Hamburgs Nordseeinsel, unternehmen. Wer nicht laufen möchte der kann fakultativ mit in einem von Pferden gezogenen Wattwagen fahren, oder von Cuxhaven aus das Fährschiff nehmen.

Cuxhaven hat auch ein Maskottchen, den kleinen Matrose Jan Cux. Er wird uns hier in der Stadt überall begegnen. An der Mündung der Elbe finden wir das denkmalgeschützte Wahrzeichen von Cuxhaven. Eine aus Holz bestehende Kugelbarke die den Übergang zur Nordsee markiert. Schon 1703 wurde hier die Kugelbarke als wichtiges Seezeichen errichtet und nach jedem Sturmschaden wiederinstandgesetzt.

Von Cuxhaven wollen wir auch einen Tagesausflug nach Helgoland unternehmen. „Deutschlands einzige Hochseeinsel“ steht auf dem Programm. Seit dem Jahr 1720 besteht Helgoland aus zwei Inseln, denn eine verheerende Sturmflut kappte damals die Verbindung zwischen der 1 km² großen “Hauptinsel” mit seiner imposanten Steilküste, die 61 Meter aus dem Meer ragt, und der vorgelagerten 0,7 km² großen Bade-Düne, auf der sich Seehunde und Kegelrobben tummeln.

Im Zweiten Teil unserer Deutschlandreise setzen wir vom Fährhafen Wischhafen nach Glückstadt über. Glückstadt ist eine besondere Stadt, denn sie wurde 1617 von Christian IV., König von Dänemark und Herzog von Schleswig-Holstein im italienischen Renaissancestiel entworfen und erbaut. Bei Brunsbüttel fahren wir über den Nord-Ostsee-Kanal (bis 1948 Kaiser-Wilhelm-Kanal). Der 100 Kilometer lange Kanal gehört weltweit zu den meist befahrenden künstlichen Wasserstraßen für Seeschiffe. Wir werfen einen Blick auf die Schleuse. Mit etwas Glück sehen wir, wie ein großes Containerschiff geschleust wird. Betrieb ist hier immer, denn jährlich passieren ca. 30.000 Schiffe die Schleusenanlage.

Die nächsten Nächte campieren wir in Friedrichskoog direkt hinterm Deich. Friedrichskoog selbst befinden sich direkt am 54. Nördlichen Breitengrad. Der Markierungsstein befindet sich direkt hinter der Seehundstation, in der verlassene Heuler aufgezogen und verletzte Seehunde und Kegelrobben versorgt werden, bevor sie wieder in die Freiheit entlassen werden. Ein besonderes Küstenschutz-Bauwerk ist hier auch der Trischendamm. Dieser 2200 Meter lange und 3 Meter über Normalhöhennull erbaute Damm führt heute als Wanderweg durch Salzwiesen und Watt hinaus in die Nordsee.

Wir befinden uns in Dithmarschen, dem größten zusammenhängenden Kohlanbaugebiet Europas. Um mehr über den Kohlanbau zu erfahren besuchen wir auf dem Weg nach St. Peter Ording das KOHLosseum. Ein Museum und Bauernmarkt mit Spezialitäten in Wesselburen.

Über das Eidersperrwerk, das das Hinterland vor Sturmfluten der Nordsee schützen soll, fahren wir nach St. Peter Ording, wo wir auch in der Nähe unser Nachtlager aufschlagen werden. Ein weitläufiger Sandstrand mit einer Länge von 12 Kilometern erwartet uns. Aber auch die Breite ist bei Ebbe mit zwei Kilometern sehr beachtlich. Hier finden Strandsegler perfekte Bedingungen. Am letzten Tag fahren wir in die einzige Grachtenstadt Deutschlands, nach Friedrichstadt. Eine Grachtenfahrt und Waffen oder Pfannkuchen essen ist ein Muss in diesem malerischen Holländerstädtchen in Nordfriesland.

Gestärkt vom gesunden Reizklima der Nordsee fahren wir zurück nach Hamburg, wo wir uns voneinander verabschieden müssen.​

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus ab Hamburg / Hamburg
  • Übernachtung in 2-Personen Dachzelten – Einzelbelegung ohne Aufschlag
  • Fährfahrt nach Helgoland und Zurück
  • Grachtenfahrt in Friedrichsstadt
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 150,- € (für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren)

Mindestteilnehmerzahl: 8

FBS 405 Helgoländer Bucht - Buchung / Reservierung

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