Süd-Chile

Patagonien bis Santiago de Chile

Eine Reise, wo unsere bisherigen Natureindrücke überboten werden. Täglich werden unsere Sinneswahrnehmungen aufs Neue herausgefordert. Vom Start in Patagonien entlang der Anden bis nach Santiago begegnen wir mächtigen Gletschern wie den Fitz-Roy oder Perito Moreno, Vulkane wie Osorno Llaima oder Villarica und viele Nationalparks wie Isla Magdalena mit 100.000 Pinguinen oder den beeindruckenden Torres del Paine (Türme des blauen Himmels).

Im Gebiet der ehemaligen Mapuche Indianer durchqueren wir ausgedehnte Regenwälder mit den mächtigen Araukarienbäumen und testen den chilenischen Wein. Am Ende der Reise besuchen wir dann die 5 Millionen Metropole Santiago de Chile und das Weltkulturerbe Valparaiso. Auf unserer Chile Tour werden wir vom Reiseexperten Frank Harder begleitet, der uns mit seiner Erfahrung und Sprachkenntnis an die machbaren Höhepunkte der Reise heranführt.

 

 

 

Ausführliche Beschreibung

Süd-Chile     FBF 326

Patagonien bis Santiago de Chile

26. Dezember 2020 – 17. Januar 2021      23 Tage / 4.980,- €

Reiseverlauf

Ausgangspunkt unserer Süd-Chile Tour ist die südlichste Großstadt Punta Arenas im äußersten Süden Chiles, in Patagonien an der Magellanstraße. Gelegen an der wichtigsten Handelsstraße erfuhr die Stadt viele verschiedene kulturelle Einflüsse. Ein großer Anteil der Bevölkerung ist kroatischstämmig.

Wir nehmen uns etwas Zeit um uns in der Stadt umzusehen. Das Schiff Freilichtmuseum mit großen Nachbauten berühmter Schiffe und der schönste Friedhof Südamerikas mit internationalen Innschriften stehen zum Beispiel zur Auswahl. Wer Interesse hat, kann auch einen Tagesausflug mit dem Boot zur Insel Magdalena unternehmen. Im Naturschutzgebiet Los Pingüinos sind im Sommer bis zu 120.000 Pinguine neben Kormoranen und Möwen zu finden. Wenn das Wetter mitspielt macht vielleicht der Kapitän einen Umweg zur Insel Isla Marta, wo Seelöwen und Robben zu beobachten sind.

Im Nationalpark Torres del Paine (Türme des blauen Himmels) wollen wir dem Wahrzeichen, den drei nadelartigen Granitbergen, die bis 2850 m hoch in den Himmel ragen, näherkommen. Wir unternehmen Wanderungen zu schönen Seen, durch die Tundra und durch große Wälder mit Zypressen, Lenga- und Olivillo Bäumen, wobei wir Andenkondore und Guanakos, eine wilde Form der Lamas, beobachten können. Dieser Nationalpark ist ein einzigartiges Naturwunder am Ende der Welt.

Als nächstes verlassen wir Chile und fahren über die Grenze nach Argentinien wo wir uns das nächste Highlight der Superlativen, im Nationalpark Los Glaciares (UNESCO Weltnaturerbe) den Gletscher Perito Moreno ansehen wollen. Als Ausgangsort dient uns El Calafate. Täglich schiebt sich der Gletscher ca. 1,5m nach vorn und wir haben große Chancen das Kalben des Gletschers mitzuerleben.  Der Anblick dieses Kolosses ist einfach fantastisch! Los Glaciares hat aber noch mehr Attraktionen zu bieten und so fahren wir weiter zu dem kleinen Ort El Chaltén. Von hier aus gelangen wir auf unseren Wanderungen zu matt türkisen Gletscherlagunen und können dabei den Fitz Roy, der 3406 Meter in die Höhe ragt und den Cerro Torre (3128 Meter) bewundern. 

Wir fahren in Richtung Norden nicht ohne einen Abstecher zur Höhle der Hände, den Cueva de las Manos zu machen. Inmitten der weiten patagonischen Steppe liegt die Schlucht des Rio Pinturas, in der wir die Höhle mit den bedeutenden Malereien finden, die 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Entstanden sind diese Höhlenmalereien 7.000 bis 1.000 vor unserer Zeitrechnung. Sie wurden in drei Stilgruppen eingeteilt. Auf dem höchsten künstlerischen Niveau sind Jagdszenen von Menschen und Guanakos dargestellt. Doch die bekanntesten Malereien sind die in negativer Form dargestellten Hände. Diese Darstellungsart ist bis heute nur in dieser Schlucht bekannt.

Auch künstlerisch einmalig wird unser nächstes Ziel sein, die Marmorhöhlen (Catedral de Marmol), die wir von Puerto Tranquilo mit dem Boot ansteuern. Der knapp 2 stündige Ausflug auf dem glasklaren, türkis leuchtenden See wird unsere Vorstellung von Formen strapazieren. Wir begeben uns in ein Netzwerk aus Höhlen, Tunneln und Säulen. Es handelt sich zwar nicht um Marmor, doch durch die ständigen Wellen des Gletschersees wurden die Felswände geschliffen und weisen eine Struktur und Farbe auf, die an wunderschönen Marmor erinnert. Auch der Fahrweg dorthin ist atemberaubend, denn wir fahren die Uferstraße entlang, die immer wieder herrliche Ausblicke auf den großen Lago Buenos Aires und Lago Gral Carrera liefert. Am Ende des Sees wird unsere Straße zur berühmten Carretera Austral, eine der schönsten Straßen der Welt.  Zeitlich können wir nur einen kleineren Abschnitt von ca. 250 km auf diesem Teil der Panamericana fahren, denn es gilt als nächstes das Gebiet um Bariloche zu erkunden.

Der 2405 Meter hohe „Cerro Catedral“ lädt uns zum Wandern in einer grünen Berglandschaft ein. In den Sommermonaten befindet sich hier das größte Skigebiet Südamerikas.

Nun kommen wir zu dem wohl schönsten Vulkan Chiles. Der 2652 Meter hohe Osorno mit seiner weißen Gletscherkuppel und an dessen Fuß beeindruckende Wasserfälle und Stromschnellen zu bestaunen sind.

Hier im gleichnamigen Ort können wir die deutschsprachige Zeitung „Condor“ kaufen.

Wir machen einen Abstecher in den Nationalpark Villarrica. Sein gleichnamiger aktiver Vulkan (2.845 m) ist 2015 das letzte Mal ausgebrochen. In dieser vulkanisch geprägten Landschaft finden wir reiche Araukarien- und Lengawäldern vor durch die wir wandern wollen.

Ein Stück weiter auf unserem Weg nach Santiago de Chile befindet sich der nächste Stratovulkan der auf unserer Highlight Liste steht. Auch der Llaima (3.125 m) im Nationalpark „Conguillio“ zählt zu Chiles aktivsten Vulkanen. Im 20. Jahrhundert wurden 23 Ausbrüche gezählt, sein letzter war 2008. Auf unserem weiteren Weg in den Norden machen wir noch einen Stopp im Nationalpark „Laguna del Laja“. Die „Salto del Laja“ bestehen aus vier einzelnen, 30-40 Meter hohen Wasserfällen die wir uns anschauen werden. Der Nationalpark liegt in der Bio Bio Region in Chile. Hier ist die nördliche Grenze des sogenannten „Kleinen Südens“, wie man auch den Naturraum zwischen dem Fluss Rio Bio Bio und Patagonien nennt. Dieses gesamte Gebiet ist stark von Vulkanismus, Seenlandschaften und dem gemäßigten Regenwald geprägt.

Die Hauptstadt mit direkter Umgebung beherbergt ca. 44 Prozent der chilenischen Bevölkerung und wirkt als kulturelles Zentrum wie ein Magnet auf alle Künstler. Viele Museen, Bauwerke, Parks und selbst der Zentralfriedhof auf dem unteranderem auch Salvador Allende beerdigt wurde, ist ein Besuch wert. Unbedingt sollte man das Nationalgericht „Empanada“, eine gefüllte Teigtasche, probieren.

Bevor unsere Süd-Chile Reise zu Ende geht, ist noch ein Abstecher zu den Stränden und Altstadt von Valparaiso vorgesehen. Eine bedeutende Hafenstadt, dessen historischer Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. Und 20. Jahrhundert zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Es ist die Stadt von Salvador Allende (ehemaliger Präsident) oder auch von Pablo Neruda (Nationaldichter). In Santiago wieder angekommen müssen wir nun am letzten Tag bei über 20 Grad Lufttemperatur Abschied nehmen und sagen:

Hasta luego!  „Tschüß“.

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Leistungen:

  • Flüge: Frankfurt – Punta Arenas / Santiago de Chile – Frankfurt (inkl. Flughafengebühr /-steuern)
  • Alle Autotransporte laut Programm
  • Übernachtung in einfachen, ortsüblichen Unterkünften
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Fakultative Ausflüge
  • Verpflegung und Eintrittsgelder (ca. 20,- €/Tag)

Mindestteilnehmerzahl: 5

 

 

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