Zentralasien

– Kasachstan – Kirgisistan – Usbekistan –

Eine Abenteuer-, Aktiv- und Pilotreise durch weite Steppen, artenreichen Nationalparks und magischen Seenlandschaften in Kasachstan. Dort wird viel Gewicht auf den Erhalt der zahlreichen Naturreservate mit ihrer einmaligen Flora und Fauna gelegt. Ein Land, dass vielfach unberührt, abwechslungsreich und wunderschön ist.

Kirgisistan ist wohl der landschaftlich schönste Teil der gesamten Reise, denn hier begegnen uns malerische Gebirgsansichten mit schroffen Canyons, Bergsteppen, Wüsten und dem zweitgrößten Gebirgssee der Welt.

Hochburgen der islamischen Architektur der „Goldenen Epoche“ beeindrucken uns schwerpunktmäßig in Usbekistan.

Auf der gesamten Reise begegnen uns sehr gastfreundschaftliche Menschen, die neugierig mit uns in Kontakt kommen wollen und wir probieren ebenso neugierig deren lecker zubereiteten Spezialitäten. In den größeren Städten erkunden wir dann deren kulturellen Errungenschaften vor und nach dem Zerfall der Sowjetunion.

Ausführliche Beschreibung

Zentralasien                                                              FBC 313  /  24 Tage

Kasachstan – Kirgisistan – Usbekistan                                  

27. Sep. – 20. Okt. 2022                                                                                              2.470,- € (bei 10-12 Teilnehmern) / 2.970,- € (bei 6 Teilnehmern)

 

Reisebeschreibung

Kasachstan

Der Airport in Nur-Sultan (Hauptstadt Kasachstans-vormals Astana) soll unser Startpunkt dieser besonderen Reise sein.

Die Hauptstadt ist erst 1997 von Almaty (Alma-Ata) aufgrund der dortigen Erdbebengefahr in den nördlichen Teil des Landes inmitten der kasachischen Steppe verlegt worden. Sie hat ca. 1,2 Millionen Einwohner, liegt am Ufer des Flusses Ischim und ist 2019 nach dem vorherigen amtierenden Präsidenten Nursultan Nasarbajew benannt worden.

Nachdem wir uns näher bekannt gemacht und nochmals genauer über den Reiseverlauf gesprochen haben, verbringen wir dort unsere erste Nacht. Wir fangen am nächsten Tag gleich mit einer Stadtbesichtigung an und wollen uns die besonderen Sehenswürdigkeiten anschauen. Hierzu zählen z.B. die Gebäude und Bauten wie Khan Shatyr – ein riesiges transparentes Zelt als Einkaufszentrum, den Bajterek-Turm – eine Bauidee des alten Präsidenten, den Unabhängigkeitspalast sowie die Nur-Astana-Moschee und die Hazret-Sultan-Moschee.

Am Folgetag gehts dann schon auf Tour durch die riesige karge, gebirgige Steppenregion, eines der dünnsten besiedelten Gebiete Kasachstans Richtung Bektau-Ata (ein Bergmassiv). Nach ca. 250 km „Erlebnis Steppe“ kommt die Bergarbeiterstadt Karaganda und etwas abseits ein Denkmal des Schreckens. Es ist in Dolinka das Arbeitslager Karlag, ein Teil des Gulag-Systems, das auch Solschenizyn in seinem Roman „Archipel Gulag“ eindringlich beschrieb. Hier wurden zwischen 1930 bis 1959 über 1 Millionen Häftlinge interniert. Im dortigen Museum erfahren wir genug über die dunkle und grausige Geschichte dieser Zeit.

Auf unsere Weiterfahrt werden wir an eines der wenigen Straßencafés stoppen, um uns etwas zu stärken. Die davor parkenden Brummis vermitteln uns eine Empfehlung, da sie ein untrügliches Gespür für solides Essen haben. Die Preise sind meist gut und das Angebot reichlich.

Die Fahrt durch die Steppenlandschaft ist abwechslungsreich und an einigen Stellen atemberaubend schön. Von weiten erkennbar faltet sich dann das wenige Quadratkilometer große Areal des Gebirgsmassivs Bektau Ata auf, wo unser Camp für die Nacht sein soll. In dieser unbeschreiblichen Schönheit mit bizarren Aussichten in den hellen Granitformationen, die wie gestapelte Pfannkuchen aussehen, wollen wir wandern und Höhlen, Wasserfälle, Teiche und kleine Wälder entdecken.

Unsere Weiterfahrt führt uns zum großen Balkash See der von Austrocknung bedroht ist. Der Wasserverlust wird durch die Qapschaghai-Talsperre (wo wir noch entlang fahren werden) und dem zunehmenden Wasserbedarf der zunehmenden Chinesen Bevölkerung am Fluss Ili verursacht. Am Ufer des Sees werden wir unser  Nachtlager aufschlagen und vielleicht noch ein Bad im See wagen.

In Almaty angekommen haben wir noch etwas Zeit für Sightseeing, wie das weltweit zweitgrößte aus Holz gefertigte Bauwerk, die Zenkov Kathedrale (auch Auferstehungskirche genannt), die mitten im Panfil-Park durch ihre einzigartige Größe und Schönheit beeindruckt.

Der nächste Stopp für eine Wanderung und Erkundung ist der Altyn-Emel-Nationalpark. Wir werden dort durch einen Guide begleitet, der uns die außergewöhnlichen Lebensräume von Flora und Fauna zeigt – natürlich sollten dabei die „Singenden Dünen“ nicht fehlen. Dieser Park erfährt aufgrund seiner absoluten Naturbelassenheit einen ganz besonderen Schutz. Zum Nationalpark gelangen wir entlang der bereits erwähnten Qapschaghai-Talsperre mit seinem ca. 110 km langen Stausee. Der Altyn-Emel besteht zu 50% aus Wüstenlandschaft, 30% Fels-Land und 10% aus Gras und Waldgebiet. Wer die „Badlands“ in South Dakota (USA) kennt, hat eine ungefähre Vorstellung von den gestreiften Felsformationen die uns hier begegnen.

Der folgende Charyn-Nationalpark mit seinen berühmten Canyons (Grand Canyon der USA – nur etwas kleiner) soll unsere nächste Station werden. Hier finden wir drei Erkundungsschwerpunkte:

  • Das sogenannte „Tal der Burgen“ Felsen wie riesige Burgen.
  • Gebiet der „versteinerten Fauna vor 300 Millionen Jahren“ Ein Eschenhain mit der asiatischen Reliktpappel.
  • Der „Charyn Canyon“

Danach fahren wir ins Hochgebirge zum Kolsay-Seen-Nationalpark den Kolsay- und Kaindy See besuchen. Eine Augenweide, die Seen sind durch einen Erdrutsch 1911 nach einem starken Erdbeben entstanden. Der Erdrutsch sperrte eine Schlucht wie ein künstlicher Damm und das sich ansammelnde Regenwasser überflutetet die abgestorbenen Fichten Stämme.

Kirgisistan

Nach diesen interessanten Eindrücken verlassen wir Kasachstan und kommen nun über den Beltek-Pass in die kirgisische Stadt Karakol. Nun sind wir im Paradies der Bergliebhaber. Wer schon immer eine Übernachtung in der Jurte oder ein Ausritt mit dem robusten Kirgisenpferd in die beeindruckende Gebirgswelt unternehmen wollte, ist in Kirgisistan goldrichtig.

Je nach Zeitplan können wir noch eine Wanderung im Jergalan-Tal unternehmen oder die Dscheti Ögüz Schlucht (od. Jeti-Oguz) besuchen. Genannt wird diese malerische Bergschlucht mit ihren roten Felsen auch „Sieben Bullen“, eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Kirgisistans.

Nachdem wir in Karakol angekommen sind, legen wir hier einen Standtag ein. Eine Stadtführung und der Yssykköl See (6236 km2 – Bodensee hat 536 km2) laden zum Relaxen ein. Dennoch sollten wir die hölzerne  Dunguan-Moschee die von der Volksgruppe der Dunganen (Muslemische Chinesen) angeblich ohne einen Nagel erbaut haben und die 1895 erbaute Russisch-orthodoxe Kirche besichtigen. Die Atmosphäre dieser Stadt mit fast 70.000 Einwohner ist ruhig und entspannt.

Weiter gehts zur „Märchenschlucht“ (Skazka Canyon), ein 5 Kilometer langer, weit verzweigter Canyon mit märchenhaften Felsformationen. Wir unternehmen hier eine Wanderung, um uns von den aus rötlichen Lehmschichten modellierten Gebilde inspirieren zu lassen. Sie erinnern an Turm- und Tierfiguren. Am Südufer entlang des Yssykköl kommen wir am Ende des Tages am kleinen Salzsee Solenoye Ozero an, dessen Salzgehalt hoch genug ist um im Wasser nicht unterzugehen.

Nun wollen wir Anlauf nehmen, um über die Gebirgskette Moldo-Too Richtung der zweitgrößten Stadt Kirgisistans nach Osch zu kommen. Zuvor müssen wir uns aber nochmals vergewissern, ob die Wegstrecke entlang des Songköl See auch wirklich passierbar ist. Trotz unserer geländegängigen Fahrzeuge sind Erdrutsche oder Schneeverwehungen auch für uns ein No-Go. Wenn alles klappt, fahren wir durch die Songköl-Niederung und wollen dort am Ufer versuchen in einem der Yurt-Camps zu übernachten. Der Songköl ist der zweitgrößte Süßwassersee Kirgisistans und nur über zwei Zufahrtswege zu erreichen. Es ist auch für unsere geländegängigen Fahrzeuge eine echte Herausforderung. Nach abendlichem Lagerfeuer und einem kräftigen Frühstück im Jurten-Camp verabschieden wir uns und machen uns auf zur 300.000 Einwohner zählenden Stadt Osch. Sie zählt zum UNESCO-Welterbe und ein wichtiges Ausflugsziel für muslimische Pilger die den Sulmann-Berg – steile Treppen und schmaler Pfad besteigen wollen. Die Stadt ist modern und zum Wohlfühlen. Hier verweilen wir für einen Tag.

Usbekistan

Ausgeruht wollen wir uns nun der Grenze zu Usbekistan nähern und wenn alles planmäßig verläuft, schaffen wir den Weg mit einigen Fotostopps und Pausen bis zum Abend. Usbekistan ist ein sehr junges Land. 2018 lag der Altersdurchschnitt bei unter 29 Jahren (Deutschland bei 46 Jahren), allerdings liegt bei den Deutschen die Lebenserwartung um 9 Jahre höher. Je nach Zeitplan und Grenzabwicklung haben wir auch noch die Option in Marg’ilon einen Stopp einzulegen, um die traditionelle Seidenfabrik Yodgorlik zu besuchen. Sie beschäftigt 2000 Arbeiter und produziert jährlich 250.000 m2 hochwertige Seide.

In Taschkent wollen wir auch einen Standtag einlegen um einige Sehenswürdigkeiten anzuschauen. In der Hauptstadt Usbekistans mit ihren über zwei Millionen Einwohnern kann man noch einen Hauch des orientalischen Flairs genießen. Hier gilt es sich die interessante Gruppierung von Gebäuden anzuschauen, den Khast-Imam-Complex. Die wunderschönen Bauten aus dem 16. Jahrundert sind Islamschule, Moschee, Bibliothek, Grabstätte und Al-Bukhari Institut. Auch sehr sehenswert sind die Metro Station, der Chorsu-Basar in einem türkisen Kuppelbauwerk, der TV Tower und das Hotel Usbekistan.

Nach so viel Stadtluft gehts nun in die Nurata Berge für eine Wanderung in den Forish District (Eski Forish). Bei guten Wetter und wenig Steigung können wir von dort auf den Aydarsee blicken. Der See ist durch Wasserableitung der Schadara-Talsperre entstanden, um 1969 eine Flutkatastrophe zu verhindern. Seitdem wächst der See durch die jährliche Schneeschmelze stetig an. Abends wollen wir am Ufer ein Bad wagen und unser Nachtlager aufschlagen.

Am nächsten Tag kommen wir nach Samarkand, dem Schnittpunkt der Kulturen und haben noch Zeit, um uns etwas von der atemberaubenden Architektur und den Siab Basar, wohl der älteste Lebensmittelmarkt in Samarkand anzuschauen. Diese Stadt ist UNESCO-Welterbe und zweifellos einer der erstaunlichsten Orte der Welt. So lassen wir uns von der Architektur der „Goldenen Epoch“ den Atem rauben. Es ist die Zeit ab 1370, wo Amir Timur nach überwiegender Experten-Meinung die Stadt von Grund auf neu aufbaute. Im ganzen Land findet man Denkmale, um den Nationalhelden zu ehren. Sein Enkel Ulugh Beg folgte seinem Schaffen und steht hinter vielen der Architektur in Samarkand. Mit Staunen bewundern wir z. B. die Ulugbek Madrese, die Sherdor Madrese oder die Moschee der Bibi-Chanum (Madrese = religiöse Schule). Etwa 50 km von Samarkand liegt die Ortschaft Urgut, wo wir uns den großen Chor-Chinor Garten ansehen wollen. Hier wachsen Plantanen, die über 1000 Jahre alt sind und deren Umfang bis zu 16 Metern betragen. Sollte es nicht gerade Montag oder Dienstag sein, dann ist der dortige Basar mit vielen orientalischen Dingen sehr empfehlenswert.

Im Weltkulturerbe Buxoro, deutsch Buchara, befinden sich allein in der Altstadt 350 Moscheen und 120 Medresen. Der Basar im Wasserbecken des Labi-Hovuz-Komplexes, die Paläste aus 1.001 Nacht, die Poi-Kalon-Anlage mit dem 45 Meter hohen Kalyan-Minarett in der Mitte werden uns endgültig zeigen, dass wir im Bann der Seidenstraße gefangen sind. Es hört nicht auf, denn wir sollten noch unbedingt das Samaniden-Mausoleum, die Chor-Minor-Medrese, die Festung Buchara und den Bolo-Hauz-Komplex gesehen haben.

Unser nächster Stopp ist etwas weiter entfernt, es ist die Stadt Xiva, gelegen in der Oase Choresm, umgeben von den Wüsten Karakum (schwarzer Sand) im Westen und Kilzilkum (roter Sand) im Osten nahe der Grenze zu Turkmenistan. Einst eine Wissenschaftsstadt mit Weltruhm, ist sie nun ein bedeutender Ort mit imposanten historischen Monumenten. Die Altstadt ist von einer mächtigen Stadtmauer umgeben und durch vier Tore zu betreten. Hier kann man stundenlang durch die Straßen mit Steinpflaster spazieren gehen, meisterhafte Schnitzereien auf den Holzkuppeln von der Dschuma-Moschee ansehen oder die Kunya-Ark-Festung mit seiner perfekten Aussichtsplattform besuchen. Auch die schmale Wendeltreppe zur Spitze vom Minarett Islam-Khodsha ist zu besteigen um ein wundererbares Bild der uralten Stadt zu bekommen.

Nach weiteren 180 km kommen wir dann nach Nukus um uns das Sawitzki-Karakalpakstan-Kunstmuseum anzuschauen. Hier ist eine einzigartige Sammlung von Werken zusammengetragen, die von den Künstlern stammen, die während der Herrschaft Stalins zensierten wurden. Die 310.000 Einwohner zählende Stadt hat sonst keine weiteren Sehenswürdigkeiten und so fahren wir dann zum Aralsee, zum ehemaligen Fischerdorf Mujnak. Dort haben wir einen Blick auf einen ehemaligen Hafen mit Schiffen, die verlassen mitten im Sand liegen. Im dortigen Heimatmuseum erfahren wir die ganze Geschichte des Aralsees. Letztendlich ist der Grund der Austrocknung durch Wasserentnahmen der wenigen Zuflüsse verursacht. Eine Rückführung auf den Stand von 1960 halten alle Wissenschaftler für ausge-schlossen, jedoch wird alles getan um die jetzigen Wasserflächen zu erhalten. Zu guter Letzt besuchen wir hier noch eine „Geisterstadt“ und werden dann ein geeignetes Nachtlager ansteuern.

Der folgende Tag ist für Urganch geplant. Hier sticht besonders das Denkmal des großen Mathematikers Muhammad hervor, der die besondere Rolle der Null erkannte und als Vater der Algebra gilt. Der örtliche Basar bietet hier eine Fülle von Waren zu niedrigen Preisen, was für Souvenirs gerade gut gelegen kommt. 50 km nördlich von Urganch sind noch die eindrucksvollen Überreste der Festung Toprak-Kala und Ayaz-Kala zu bewundern, die auch noch anzuschauen sind.

Eine erlebnisreiche Reise geht hier nun zu Ende und am Airport sagen wir Xayr oder Ko’rishguncha für „Tschüß“ und „Auf Wiedersehen“.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies eine Pilotreise ist und Änderungen der geplanten Route und der Programmpunkte  möglich sind.

 Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen

  • Rundreise mit dem Dachzeltbus Abfahrt Nur-Sultan / Ankunft Urganch
  • Übernachtung im großen Dachzeltbus – Doppelzelt zur Alleinbenutzung
  • Übernachtung in kleinen Dachzeltbus-Doppelzelt (Separierung durch Stoffwand möglich)
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen

  • Kranken – und Reiseversicherungen
  • Flüge: Deutschland – Nur-Sultan / Urganch-Deutschland (ca. 700,- bis 800,- € Stand 09/2021)
  • Ohne Visakosten: Stand Sep.2021
  • Fotogebühren vor Ort
  • Fakultative Ausflüge
  • Gemeinschaftskasse (350,- €) für Verpflegung, Campingplätze und Eintrittsgelder

 

Teilnehmerzahl: 6  kleiner Dachzeltbus und Hänger

Teilnehmerzahl: 10-max.12  großer Dachzeltbus

Hinfahrt und Rückfahrt

Zentralasien andere Varianten

Um die Zentralasien-Reise mit dem Dachzeltbus durchzuführen zu können, muss unser Fahrzeug dorthin gefahren werden und nach der Reise zurück. Für die Hinfahrt von Hamburg nach Nur-Sultan planen wir 11 Tage. Unser Weg führt uns durchs Baltikum nach Moskau, Kasan und Tscheljabinsk und schließlich je nach Straßenverhältnissen über Omsk und Pawlodar nach Nur-Sultan. Die Rückfahrt von Urganch nach Hamburg kalkulieren wir mit 10 Tage und führt uns über den Grenzübergang Tazhen (Usbekistan) nordwestlich über Kasachstan nach Saratow, Moskau und zurück über das Baltikum.

  • Wer also nicht fliegen möchte, kann mit uns fahren. Auch kann jeder wählen, nur die Hinfahrt oder die Rückfahrt mitzumachen. Aus Gründen der Nachhaltigkeit sind diese Varianten besonders zu empfehlen.
  • Jeder Teilnehmer, der die Anreise oder Abreise mit uns macht, sollte sich im Klaren sein, dass es sich um eine reine Fahrt im Fahrzeug handelt. Es sind keine Programmpunkte vorgesehen. Der Fahrer muss während der An- oder Abreise bestimmen können, wie er pünktlich das Ziel erreichen. Dieser Priorität sind die Fahrzeitunterbrechungen untergeordnet. Es sind natürlich Reservezeiten eingebaut, die durch unvorhergesehene Umstände großzügig oder knapp werden können.
  • Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft können aus einer hierfür angelegten Gemeinschaftskasse beglichen werden. Pro Tag rechnen wir mit ca. 15,- €. Die Unterkunft kann ein einfacher Rastplatz, Hotel oder Campingplatz sein.
  • Es entstehen weitere Kosten für das russische Visum, was wir beantragen und umlegen werden. Die genauen Anforderungen, ob ein reguläres oder Transitvisum benötigt wird, werden wir erst Anfang 2022 klären, da z. Z. noch besondere Regeln für Ein- und Ausreisen auf dem Landweg gelten.
  • Für uns und den Fahrer macht es natürlich einen deutlichen Unterschied, ob er allein oder mit Gästen fährt. Hierfür erwarten wir pro Person eine Aufwandsentschädigung von 15,- € je Tag.
  • Um die Kernreise nicht zu gefährden existiert natürlich noch ein Plan B mit Fährverbindungen über das Schwarze- und Kaspische Meer. Diese Möglichkeit werden wir, wenn nötig, Anfang 2022 genauer planen.

FBC 302.      Termin: 03.04.2022 von Hamburg bis 13.04.2022 Nur-Sultan

FBC 303.      Termin: 08.05.2022 von Urganch bis 17.05.2022 Hamburg

 

FBC 314.      Termin: 16.09.2022 von Hamburg bis 26.09.2022 Nur-Sultan

FBC 315.      Termin: 21.09.2022 von Urganch bis 30.10.2022 Hamburg

FBC 313 Zentralasien Herbst - Buchung / Reservierung

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