Südwest-Frankreich

– Mittelalterliches Périgord, das Tal der Dordogne und Lot –   

 

Wer hat nicht schon immer von einer Zeitreise geträumt?

In diesem landschaftlich sehr reizvollen Landstrich tauchen wir in das Mittelalter ein, das uns hier überall mit seinen Burgen, Kirchen und Abteien begegnet. Selbst den kleinen Dörfern sieht man noch immer ihre wehrhafte Vergangenheit an.

Ein weiterer Zeitsprung bringt uns in die Steinzeit, denn das Périgord, ein Gebiet voller Grotten und Höhlen, wurde schon vor über 30.000 Jahren besiedelt. Zeitzeugnisse sind die Höhlenmalereien von Lascaux und Pech Merle sowie das Hochhaus der Steinzeit „Le Roque-St-Christophe“.

Immer wieder tauchen wir ab in die Unterwelt, nehmen uns aber auch Zeit für Wanderungen, Bootstouren oder Kanu-Fahrten (fakultativ) auf der Dordogne.

 

 

 

Ausführliche Beschreibung

Südwest-Frankreich               FBB 297

– Mittelalterliches Périgord, das Tal der Dordogne und Lot –   

10.September – 25. September 2022                           16 Tage / 1.040,- €

 

Reiseverlauf

Die Reise beginnt in Karlsruhe. Über Mulhouse und einer längeren Pause in Dole fahren wir zu unserem ersten Übernachtungsstopp nach Digoin. Wer sich für Mikrobiologie interessiert, kann sich in Dole das Geburtshaus von Louis Pasteur, dem wir nicht nur die Entwicklung vieler Impfstoffe (u.a. gegen Tollwut) sondern besonders das Verfahren der Pasteurisierung verdanken ansehen.

In Digoin übernachten wir direkt an der Loire. Nicht verpassen sollten wir die Kanalbrücke aus dem Jahre 1832, die noch heute als architektonisches Highlight gilt. Die Brücke verbindet den Loire-Seitenkanal mit dem Zentrumskanal und überspannt dabei mit einer Länge von 243 Metern und 11 Brückenbögen die Loire.

Die Weiterfahrt führt uns über Vichy und Ussel nach Argentat ins Dordogne Tal. Wer möchte, kann von der Talsperre aus, immer am Fluss entlang in die Stadt wandern. In Argentat überspannt eine mächtige Steinbrücke den Hafen und ist das Herzstück dieses Städtchens. Von ihr blickt man auf eine pittoreske Kulisse von Türmen und Balkonen beidseitig des Flussufers. Die kleinen Cafés auf der Kaiterrasse laden zu einem Eis oder Café au Lait ein.

Wir übernachten in Beaulieu-sur-Dordogne. In seinem mittelalterlichen Zentrum befinden sich ein prächtiger Marktplatz und hübsche Fachwerkhäuser, sowie die Abteikirche Saint-Pierre, eines der eindrucksvollsten Sakralbauten im Südwesten Frankreichs. Danach fahren wir nach Collonges-la-Rouge. Dieses kleine Dorf mit knapp 500 Einwohnern ist das französische „Rothenburg“ und ein architektonisches Schmuckkästchen aus tiefrotem Sandstein und gehört, genau wie Turenne zu eines der schönsten Dörfern Frankreichs. Turenne ist darum auch unser nächstes Ziel. Auf einem eindrucksvollen Erosionskegel befindet sich eine weitgehend erhaltene Festung aus dem Mittelalter. 

Auch Curemonte, gelegen auf einem Höhenrücken ist ein Besichtigungsstopp wert, bevor wir nach Carennac weiterfahren. Carennac und auch die vorangegangenen Dörfer zählen zu den schönsten Dörfer Frankreichs.

Carennac hat eine bewegte Geschichte, denn es war schon im 5. Jahrhundert, zur gallorömischen Zeit und im frühen Mittelalter besiedelt. In der Zeit des 100-jährigen Krieges wurde es jedoch fast vollständig zerstört und dann im 15. Jahrhundert wieder neu errichtet.

Am nächsten Morgen geht es in die Unterwelt, in die Grotte „ Gouffre de Padirac“. Sie ist die wohl berühmteste Höhe Frankreichs und soll der Sage nach beim Streit mit dem heiligen Martin durch Tritte des wütenden Teufels entstanden sein. Schon am Rand des 33 Meter breiten und 75 Meter tiefen Loches zu stehen, ist ein einmaliges Erlebnis. Uns erwarteten eine unterirdische Flussfahrt und eine Zauberwelt aus zum Teil riesigen, bis 40 m hohen Stalagmiten und bis 4 m dicken Stalaktiten.

Nachdem uns der Schlund von Padirac wieder freigegeben hat, besichtigen wir die Burg Saint-Laurent-les-Tours mit Burggarten, schöner Aussicht und das Musée Lurcat.  Der Künstler Jean Lurcat lebte und arbeitet bis 1966 in den Räumen der Bur, in dem heute seine berühmten Wandteppiche ausgestellt sind.

In Saint-Cirq-Lapopie verbringen wir einen ganzen Tag. Dieses mittelalterliche Kleinod thront auf einem Felsen oberhalb der Lot. Neben Stadtbesichtigung kann man Kanu fahren oder direkt am Ufer der Lot bis nach Bourziers wandern.

Aus dem Mittelalter kommend tauchen wir ab in die Steinzeit. Wir besichtigen die Tropfsteinhöhle „Pech Merle“. Ein zwei Kilometer langer Rundweg führt uns vorbei an wundervollen Felsmalereien von Pferden, Wisenten und Mammuts, die vor ca. 20.000 Jahren auf die Felswände aufgetragen wurden.

Unseren Abend verbringen wir bei einem Glas Wein auf der Aussichts-Terrasse mit Blick auf das beleuchtete  Rocamadour. Für Rocamadour, ein bedeutsamer Wallfahrtsort in spektakulärer Lage, nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit.

Durch Steineichenwälder, in denen Trüffel zu finden sind, fahren wir über Gluges zur Stadt der sieben Türme, Martel. Hier fühlen wir uns wieder ins Mittel-alter zurückversetzt. Nach unserer Stadtbesichtigung  und einem kurzen Stopp an der Brücke von Meyronne fahren wir zur Höhle Lacave. Eine kleine Bahn bringt uns in die unterirdische Wunderwelt mit ihren herrlich beleuchteten Spiegelseen und Tropfsteinformationen.

Die nächste Interessante Station ist Souillac, eine lebhafte Kleinstadt mit einer eleganten romanischen Kuppelkirche.

Eine Interessante Abwechslung bietet der Jardins du Manoir d´Eyrignac. Er gehört zu einem der schönsten Gärten Frankreichs und beherbergt eine sehr schöne Sammlung von Pflanzenskulpturen.

Wir übernachten in Rouffillac und wer möchte, hat auch hier die Möglichkeit eine Kanufahrt auf der Dordogne zu unternehmen.

In Sarlat-la-Canéda nehmen wir uns genügend Zeit um durch die denkmalgeschützte, prachtvolle Altstadt zu bummeln. 

Weiter geht es nach La Roque de Gageac, offiziell eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Hier kann man eine schöne Wanderung unternehmen oder sich ein Kanu ausleihen und an Burgen und Schlösser vorbei paddeln.

Bevor wir das Schloss Castelnaud besichtigen, fahren wir nach Domme. Die reizvolle Bastide Domme wird  nicht umsonst „Akropolis des Périgord“ genannt.

In Beynac et Cazenac befindet sich eine weitere, sehenswerte Burg. Direkt an der Dordogne gelegen zieht sich das Örtchen stufenartig um einen Steilfelsen empor. Ein steiler Fußweg führt uns bis zur Burg hinauf, von wo aus man einen atemberaubenden Ausblick über das Tal hat. Wer den steilen Aufstieg scheut, könnte beispielsweise eine Bootstour auf der Dordogne unternehmen. 

Nun begeben wir uns in die Steinzeit. Das Hochhaus der Steinzeit „La Roque-St-Christophe“ befindet sich in einer majestätischen Felswand von 900 Meter Länge und 80 Meter Höhe. Ca. 100 Höhlen, die schon in der Steinzeit bewohnte waren, sind durch Gänge, Stufen und Kanäle verbunden. Noch im 14. Jahrhundert lebten in dieser Siedlung 1.500 Menschen.

Im Museum Le Thot, Espace Cro-Magnon erfahren wir viel über das Leben und die Kunst in der Steinzeit und bereiten uns auf die Besichtigung der wohl berühmtesten Höhlenmalereien der Welt vor. Wir unternehmen eine geführte Tour durch Lascaux II, eine hervorragende Kopie der empfindlichen Originalhöhle, die für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich ist.

In Perigueux, der Hauptstadt des Périgord verabschieden wir uns von dieser eindrucksvollen Gegend Frankreichs.

Auf unserem Rückweg liegt der Vulkanpark mit seinem längst erloschenen Puy de Dóme. Hier erwarten uns  schöne Wandermöglichkeiten mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Vulkankegel.

Ein letzter Einkaufsstopp für französische Delikatessen darf nicht fehlen, bevor wir über Dole zurück nach Karlsruhe fahren.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

 Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

  

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus   Abfahrt / Ankunft Karlsruhe
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

 

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzeltes: 230,- €
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 240,- € für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 10

FBB 297 SW Frankreich - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

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