Irland

Grüne Insel wild und romantisch

Irland, bekannt als „Die grüne Insel“, weckt in uns Sehnsucht nach Natur. Saftige Wiesen, üppig bepflanzte Gärten, weidende Schafe, schroffe Küstenlandschaft und irische Musik. Dieses Bild hat wohl jeder von Irland im Kopf und unsere Reise wird nicht enttäuschen. Es erwarten uns Landschaften, die begeistern oder schlicht inspirierend wirken. Immerhin hat Irland, gemessen an der Einwohnerzahl, den weltweit höchsten Anteil an Literatur-Nobelpreisträgern.

Also: Auf nach Killarney, zu den Cliffs of Moher und Connemara. Dort, wo es sich so gut wandern lässt. Auf zu den Klosteranlagen und Burgen, die uns ins frühe Mittelalter versetzen.

Den Besuch des gemütlichen Dublins mit seinen freundlichen Bewohnern, den vielen Pubs, in denen oft spontane Musiksession stattfinden, heben wir uns zum Schluss auf.

 

 

Ausführliche Beschreibung

Irland      FBB 288

Grüne Insel wild und romantisch

28. Mai – 11. Juni 2022      15 Tage / 1390,- €

Reiseverlauf

Von unserem Treffpunkt in Hamm fahren wir nach Calais, setzen dort mit der Fähre nach Dover über und durchqueren England und Wales. Vom Fährhafen Pembroke geht es schließlich nach Rosslare in Irland.

Durch die fruchtbaren, sattgrünen Niederungen der Counties Kilkenny und Tipperary gelangen wir zu unserem ersten Ziel: Cork. „Marschland“, wie Cork übersetzt heißt, wurde auf einer Insel in dem Fluss Lee gegründet und gilt hier als die heimliche Hauptstadt Irlands. Nach einem Stadtrundgang geht die Reise weiter an die Westküste Irlands.

Wir kommen zu dem Ring of Kerry und dem Lake of Killarney. Von hier aus wandern wir durch das Gap of Dunloe und brechen zu einer Rundfahrt um die Halbinsel Iveragh, d.h. auch einmal um den höchsten Berg Irlands, den Carrauntoohill (1.040 m) auf. Der Weg durch das Gap of Dunloe führt an Bergketten und Schluchten entlang. Es sind die Hinterlassenschaften eiszeitlicher Gletscher. Unterwegs kommt man an einer alten steinernen Bogenbrücke vorbei, die „Wishing bridge“. Wenn Wünsche auf dieser Brücke laut geäußert werden, gehen sie in Erfüllung. Wird behauptet!

Auch die Rundfahrt hat ihre Reize: Die oft als Herb bezeichnete Landschaft wechselt langsam zu fast subtropischer Vegetation und immer wieder gibt es reizvolle Ausblicke auf die stark zergliederte Küste.

Auf dem Weg in den Norden halten wir am Bunratty Castle. Es kann nicht nur das Schloss besichtigt werden, sondern auch ein kleines, mittelalterliches Dorf, das einen guten Einblick in die Lebensbedingungen der Iren seit vielen Jahrhunderten vermittelt. In rekonstruierten Häusern werden den Gästen u. a. alte Handwerksmethoden vorgeführt.

Ein absolutes Highlight sind die Cliffs of Moher. 200  Meter hohe Steilklippen, die senkrecht aus dem Meer schießen! Unten krachen die Wellen, spritzt die Gischt und zwischen den Felsen tummeln sich Tausende von Möwen, Dohlen und Sturmtaucher.

Wir wandern von Doolin bis zu den Cliffs und genießen den atemberaubenden Ausblick. Wer möchte, kann auch einen Ausflug von Doolin auf die Aran-Inseln machen und taucht ein in die Abgeschiedenheit eines Archipels, das erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts elektrifiziert wurde und das letzte Refugium keltischen Brauchtums darstellt.

Entlang der Westküste fahren wir weiter und begegnen dem Burren, eine faszinierende Karstlandschaft mit Spuren steinzeitlicher Besiedelung. Es wirkt wie eine Mondlandschaft, allerdings mit einem erstaunlichen Pflanzenwuchs. Die seltensten und ungewöhnlichsten Blühten können bei einer Wanderung entdeckt werden. Im Übrigen soll Tolkien hier auf die Idee zu „Herr der Ringe“ gekommen sein.

 Mit herrlichen Ausblicken auf die Küste kommen wir nach Galway. Die drittgrößte Stadt Irlands glänzt mit einem vorzüglichen Nachtleben. Neben urigen Pubs und modernen Bars gibt es einige Musikkneipen mit irischer Folkmusik. An der sehenswerten Universität kann man noch in fast jedem Fachbereich das Examen in gälischer Sprache absolvieren. Im vielseitigen Galway gibt es eine Menge zu entdecken, auch, dass hier ein Mister Lynch durch sein Morden dem Vorgang einen Namen gab.

Auf unserer Reise entlang der atemberaubenden Westküste kommen wir nach Connemara. Hier erleben wir auf einer Wanderung die sanften grünen Hügel und die herrlichen langen weißen Sandstrände. Wer will, wagt ein Bad im Meer.

Im Hinterland, im Lakeland, besuchen wir in Clonmacnoise, eine der bedeutendsten Klosterruinen Irlands. Die Lage der Ruine oberhalb des Shannons ist reizvoll, macht aber auch klar, dass die Klöster in der Vergangenheit strategisch wichtige Punkte als Standort wählen mussten.

Auf unserem Weg zurück an die Ostküste, besuchen wir die frühchristlichen Klosteranlagen von Mellifont Abbey und Monasterboice, deren steinerne Hochkreuze weltberühmt sind.

Unsere letzte Station in Irland ist die Metropole Dublin. Es gibt hier viel zu sehen und das Kulturangebot der Stadt ist reich. Doch das eigentliche Leben Dublins liegt hinter den Kulissen, etwa bei den spontanen Musiksessions in den vielen Kneipen, beim Guinness im Pub und beim Gespräch mit alteingesessenen Dublinern.

In Dublin treten wir unsere Rückreise an. Zuerst geht die Reise mit der Fähre von Dublin nach Holyhead und über Nacht mit der Fähre von Hull nach Rotterdam. In 4-Bett-Kabinen können wir uns vom Party-Life Dublins erholen und machen von Rotterdam den letzten Weg mit dem Dachzeltbus nach Duisburg. Nach dieser wirklich abwechslungsreichen Reise müssen wir uns dort voneinander verabschieden.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Das Daltus-Team wünscht Euch eine angenehme und erholsame Reise.

 

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus Abfahrt / Ankunft Duisburg
  • Fährfahrten: Hin: Calais – Dover / Pembroke – Rosslare Zurück: Dublin – Holyhead / Hull – Rotterdam (inkl. 4-Bett-Kabine)
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung eines Doppelzelte: 270,- €
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 310,- €

für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren

 

Mindestteilnehmerzahl: 10