Andalusien

Nationalparks und maurische Architektur     

Keine andere Region Spaniens verkörpert die landschaftlichen Schönheiten und den kulturellen Reichtum des Landes so wie Andalusien.

Unsere Rundreise führt uns in unterschiedliche Naturräume mit schroffen Gebirgszügen und tiefen Schluchten, endlosen Olivenhainen, weißen Dörfern mit riesigen Kirchen und Burgen die atemberaubend über steile Berghänge thronen.

Es wird uns bewusst, es ist die Idealvorstellung Spaniens die hier Wirklichkeit geworden ist. So erfahren wir dabei auch einiges über die Vorlieben der Andalusier für den Stierkampf, Flamenco oder den Sherry.

Eine Auswahl der grandiosen Bauwerke wie die Alhambra von Granada, aber auch Festungen, Wohnhäuser und ehemaligen Minaretten werden uns den Einfluss der über 700jährigen Epoche arabischer Herrschaft näherbringen.

 

Ausführliche Beschreibung

Andalusien          FBB 267 F

Nationalparks und maurische Architektur

10. April – 17. April 2021     8 Tage / 1.030,- €

Reiseverlauf

Nach der Ankunft in Málaga  fahren wir mit dem Dachzeltbus nach Torremolinos und werden dort das erste Mal unsere Zelte aufklappen. Da sich unser Campingplatz nur 700 m von der Costa del Sol entfernt befindet, bietet sich die Gelegenheit einen ersten Strandbesuch zu machen.

Am nächsten Morgen fahren wir von der Küste ins Hinterland und brechen gleich zu einer Wanderung in der Sierra de las Nieves auf. Dieser Natur Park gehört zum Bergland von Ronda und beherbergt imposante Kalkberge wie den Torrecilla mit 1919m Höhe und den bekanntesten Gipfel Enamorados. Dieses fast 90.000 Hektar große Gebiet darf sich mit dem Titel UNESCO Biophärenreservat schmücken. Unser Weg führt uns durch Hochebenen, Täler, durch eine Schlucht und durch   Igeltannenwälder, die es nur in Marokko und in diesem Naturpark gibt. In diesem Gebiet sind einer der größten Bestände an Steinböcken beheimatet.

Zwischen der Sierra de las Nieves und der Sierra de Grazalema liegt auf einem Plateau eine der ältesten Städte Spaniens, Ronda. Die stets umkämpfte Stadt wurde auch von Römern und Mauren geschätzt, die den Vorteil der Lage für sich gut zu nutzen wussten. Ronda wird durch eine 100 Meter tiefe Schlucht, El Tajo, geteilt, an deren oberen Absatz Häuser wie Balkone über dem Abgrund schweben. Von der Brücke, die die beiden Stadtteile verbindet, hat man einen atemberaubenden Blick in die Schlucht und ins Umland. Islamische Mauern und Stadttore, arabische Bäder bis zu barocken Kathedralen und Plätzen sind eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Auch befindet sich in Ronda eine der ältesten Stierkampfarenen der Welt. Sie wurde im 18. Jahrhundert komplett aus Stein gebaut.

Wir fahren nun weiter in südliche Richtung auf Gibraltar zu. Die an der Südspitze unter britischer       Hoheit stehende Halbinsel mit dem von weitem zu      sehenden „Affenfelsen“ ist unbedingt ein Besuch wert. Wir lassen den Dachzeltbus vor der Grenze stehen und nehmen den Linienbus, um auf den Hauptplatz von Gibraltar zu fahren. Der Ape’s Rock ist von hier aus gut zu erreichen. Man sollte bei der Besteigung und im Umfeld des Felsens immer die nach Futter gierenden Berberaffen im Blick behalten. Bitte nicht füttern!

Am nächsten Morgen werden wir noch einmal an die Küste zurückkehren. Am südlichen Zipfel, kurz vor Tarifa, können wir dort, wo Afrika und Europa sich am Nächsten sind, einen längeren Spaziergang direkt am Strand unternehmen. Wem das Wasser nicht zu kühl ist, wird sicherlich einen Sprung hineinwagen. Bei Tarifa wartet dann der Dachzeltbus auf uns und wir fahren nach Cádiz.

Mit Cádiz erwartet uns auf einer vom Atlantik umspülten Landzunge die angeblich älteste Stadt Europas. Phönizier schlugen hier zuerst ihre Zelte auf und gaben dem Ort den Namen Gadir, was übersetzt „Festung“ bedeutet. Im 16. Jahrhundert plünderte Francis Drake die Stadt und bereitete damit die Zerstörung durch die Engländer vor. Seitdem wurde Cádiz, wie man an den Festungsmauern erkennen kann, ein Bollwerk gegen jegliche Art von Eindringlingen. In Cádiz gibt es nicht nur die Kathedrale zu besichtigen, obwohl sie das monumentalste Gebäude der Stadt ist. Kunstinteressierte sollten sich besonders die Heilige Höhle (La Santa Cueva) aus dem 18. Jahrhundert mit Gemälden von Francisco de Goya ansehen. Für die Erkundung der Altstadt nehmen wir uns genügend Zeit, bevor wir auf unseren Campingplatz am Meer aufsuchen.

Unsere Weiterfahrt führt uns ins Landesinnere. Unsere erste Station wir Jerez sein, bekannt als die Heimatstadt des berühmten Sherrys. Jerez hat aber noch mehr als nur den Sherry zu bieten.  Auch lohnt sich eine Besichtigung des Palacio del Virrey Laserna, der von außen eher bescheiden wirkt, sein Reichtum aber im Inneren enthüllt. Jerez de la Frontera ist eben die Stadt des Flamencos, der Pferde und des Sherrys.

Nach dieser kulturellen Fülle fahren wir anschließend wieder in die Natur – ziemlich genau in die Mitte von Andalusien, im Südosten von Córdoba. Im Parque Natural Sierras Subbéticas & UNESCO Global Geopark begeben wir uns zu allererst ins Visitor Center und erfahren eine Menge über die örtlichen besonderen Phänomene. Einige davon sind hier im Park die Kalksteinfelsen und die herausragende Bedeutung von Fossilen-Fundstellen der mesozoischen Ammoniten. Wir begeben uns auf eine Wanderung über die weite Hochebene Las Navas an Wasserfällen und alten Bauernhäusern vorbei und hoffen das Wappentier – den Wanderfalken – beobachten zu können. Auch die typischen Olivenhaine werden wir immer wieder  in dieser „Karst“ Landschaft antreffen. Unter „Karst“ versteht man Landschaftsformen, die durch Kohlensäureverwitterung von Kalkgestein entstehen.

Nach etwa vier Stunden treffen wir wieder auf unseren Dachzeltbus und fahren weiter nach Grenada. Hier werden wir zwei Tage verbringen. Hauptattraktion von Grenada ist die Alhambra. Die Alhambra liegt auf dem Sabika-Hügel von Granada und gilt weltweit als hervorragendes Bauwerk der maurischen Baukunst. Die Anordnung der Gesamtanlage, mit Oberstadt für Adel, Bürger und Handwerker sowie die Zitadelle als Herrschersitz, ist für das Mittelalter typisch. Das Zusammenspiel von Innen- und Außenraum oder die Nasriden-Paläste im Zentrum der Anlage sind bewundernswert. Wer es gern etwas schlichter hat, sollte den Sommerpalast im Osten der Alhambra an den Hängen des Cerro del Sol besichtigen. Die Wahl des Ortes verlieh dem jeweiligen Machthaber eine Aussicht auf ganz Granada und die Flusstäler des Genil und Darro.

Nachdem wir das Highlight der Architektur verlassen haben, werden wir uns in die Sierra Nevada begeben. Nach den Alpen ist die Sierra Nevada das nächsthöchste Gebirge Europas mit dem Mulhacén, der eine Höhe von 3.482 m erreicht. Die Gebirgsflüsse versorgen das gesamte umliegende Land. Wir werden bei einer abwechslungsreichen Wanderung die schneebedeckten Gipfel beobachten können, und währenddessen durch deren Flusstäler laufen.

Auf den Weg zurück nach Malaga lassen wir unsere Reise ausklingen und werden uns am Flughafen von Spanien und voneinander verabschieden müssen.

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Unsere Leistungen:

  • Flüge: Frankfurt  – Málaga / Málaga – Frankfurt (inkl. Flughafengebühren und –steuern) (Andere Flughäfen auf Anfrage)
  • Rundreise im Dachzeltbus ab / an Málaga
  • Besuch der Alhambra
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- / Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Dachzelt – Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung 160,-€
  • Gemeinschaftskasse: 200,- €  (für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren)

 

 

 

Mindestteilnehmerzahl: 12

 

 

 

FBB 267 F Andalusien - Buchung / Reservierung

Zustimmung erforderlich

9 + 15 =