Kalabrien

Italiens Stiefelspitze

Italien Stiefelspitze, die Region Kalabrien hat seine Ursprünglichkeit und Gastfreundlichkeit bis heute erhalten. Von drei Seiten vom Meer umspült besitzt Kalabrien 800 km Küstenlinie mit paradiesischen Stränden und ein zu 90 Prozent hügeliges bis gebirgiges Hinterland (teilweise mit über 2000 m hohen Gebirgszügen), das touristisch noch kaum erschlossen ist. Dort, wo Oliven, Wein und Zitrusfrüchte wachsen, beeindruckt das grüne Bergland. Üppige Kastanien-, Buchen- und Tannenwälder, Schluchten und mit Seen bedeckte Hochplateaus laden zum Wandern ein. Aber auch Bergdörfer und Küstenstädte mit ihrer antiken Vergangenheit, Kastellen und Kathedralen wollen entdeckt werden.

 

Ausführliche Beschreibung

Kalabrien     FBB 254  

Italiens Stiefelspitz

29. April – 14. Mai 2020      16 Tage / 1.110,- €

 

Reiseverlauf

 

Wir fliegen von München direkt nach Neapel. Dort werden wir mit dem Dachzeltbus in Empfang genommen und fahren zur Übernachtung nach Pompei. Gleich am nächsten Morgen fahren wir auf den Vesuv. Eine leichte Wanderung führt uns vom Parkplatz zum Kraterrand auf 1157 m. Von hier oben hat man einen herrlichen Rundblick.

Am Nachmittag wollen wir die Ausgrabungsstätte von Pompeji besichtigen. Diese, im Jahre 79 beim Ausbruch des Vesuvs verschüttete Stadt ist durch Konservierung unter Vulkanasche die am besten erhaltene Ruinenstadt der Antike und für Archäologen eine wahre Fundgrube. Wir verbringen eine weitere Nacht in Pompei, bevor wir uns Richtung Süden zum Küstenort San Marco di Castellabate aufmachen. Hier können wir eine wunderschöne, 9 km lange, als leicht eingestufte Küstenwanderung rund um das Cap der Sirenen machen. Am Ende, in Obligato Marina wartet unser Dachzeltbus auf die Wanderer und wir fahren weiter nach Scalea in Kalabrien. Hier können wir den Tag am Strand ausklingen lassen oder die durchaus sehenswerte Altstadt aufsuchen.

Am nächsten Tag fahren wir quer über die Schuhspitze und durch den Pollino- Nationalpark nach Salicetti. Unser erster Stopp ist bei Grotta del Romito. Hier wurden 1961 menschliche Skelette und eine Höhlenzeichnung aus der Altsteinzeit, die einen urzeitlichen Ochsen darstellt, entdeckt.

Nach der Besichtigung der Grotte fahren wir weiter nach Morano Calabro. Dieser Ort ist eine bilderbuchreife, architektonische Augenweide. Auf einem kegelförmigen, mit Häusern und engen Gassen bebauten Hügel thront eine liebevoll restaurierte Burg aus dem frühen Mittelalter. Viele Künstler haben sich hier angesiedelt und den Ort wiederbelebt.

In Salicetti, am Golfo di Taranto angekommen übernachten wir nur wenige Meter vom Strand entfernt. Hier werden wir zwei Nächte verbringen, denn am nächsten Tag wollen wir eine Rundfahrt durch die Berge machen.

Zuerst fahren wir in das Bergdorf Cívita. Hier beginnt eine traumhafte Rundwanderung durch das Dorf und anschließend über die Teufelsbrücke in die Raganello Schlucht hinab. Wer möchte, kann ein Stück mit Wasserschuhen im Fluss wandern oder auf der anderen Seite der Teufelsbrücke den Rückweg nach Cívita antreten, um den Rundweg am Ausgangspunkt zu schließen.

Nach unsere Mittagsstärkung fahren wir weiter nach Altomonte. Diese, als Schmuckstück bezeichnete kalabrische Kleinstadt wollen wir uns genauer betrachten, bevor wir zurück an die Küste, nach Salicetti fahren.

Am nächsten Morgen fahren wir die Küste entlang zu Hafenstadt Crotone. Sehenswert ist hier vor allem das Castello Carlo V, das die Altstadt beschützt und zum Meer abschirmt. Aber auch ein Besuch der Altstadt selbst und des Marktes lohnt sich. In Punta Alice werden wir dann die Nacht verbringen, bevor wir wieder quer über das Land an die gegenüberliegende Küste fahren.

Auf unserem Weg machen wir einen kleinen Abstecher nach Santa Severina. 326 m hoch, auf einem Kalksteinplateau ankert das alte Städtchen wie ein Schiff aus Stein. Sehenswert ist vor allem die aus dem 13. Jh. stammende Kathedrale Santa Anastasia, aber auch die kleine im 12. Jh. erbaute Kirche Santa Filomena.

Die Altstadt von Cosenza gilt als heimliche Hauptstadt Kalabriens. Für Liebhaber moderner Kunst ist ein Bummel durch die lebhaften Straßen rund um den Corso Mazzini anzuraten. Internationale Künstler haben hier ihre Werke wie in einem Freilichtmuseum zu Schau gestellt.

In Costa Verda werden wir unseren nächsten Stützpunkt einrichten und hier die nächsten zwei Nächte verbringen.

Wer möchte, kann einen Tag am Strand verbringen oder eine kleine Rundreise (ca. 60 km) nach Zungri, Tropea und zum Aussichtspunkt Capo Verticano Ricadi mitmachen. Zungri ist eine Museumsstadt, denn hier befindet sich eine in Tuffstein gehauene Höhlensiedlung aus dem 12.-14.Jh. deren einzelne Räume über verschlungene Treppenwege miteinander verbunden sind. Tropea, eine der wenigen, touristischen Hochburgen Kalabriens wird als Perle des Tyrrhenischen Meeres bezeichnet. Dekorativ auf einem Tuffsteinfelsen thront das Städtchen über dem Meer umgeben von traumhaften, weißen Sandstränden.

Den nächsten Tag fahren wir zum Monte Sant´Elia, einer der schönsten Aussichtspunkte Kalabriens mit Blick aus Sizilien. Wenn wir uns sattgesehen haben, geht die Tour weiter nach Sicilla. Besonders sehenswert ist das Castello Ruffo. Auch hier genießt man eine wundervolle Aussicht.

In Regio Calabria ist ein Besuch des Museo Archelogico Nazionale de Reggio Calabria ein Muss. Anschließend sollte man einen Bummel über die nahe Meerespromenade an der Meerenge von Messina nicht versäumen. Zur Übernachtung fahren wir an die südlichste Spitze Kalabriens, um am nächsten Tag einen Ausflug in den Parco Nationale dell´Aspomante zu unternehmen. Dieses wildromantische Gebirgsregion ist nur wenig erschlossen.

Unbedingt sehenswert ist das liebevoll restaurierte mittelalterliche Städtchen Gerace mit der größten Kathedrale Kalabriens aus dem Jahre 1045. Eine kurvenreiche Straße führt uns durch den Nationalpark zurück an die Costa Verde bei Tropea.

Langsam müssen wir uns von der Region Kalabrien verabschieden und fahren die Küstenstraße hoch bis Scalea. Wir lassen uns Zeit für diese sehenswerte Strecke. Eine letzte Wanderung können wir noch auf dem Weg nach Pompei, im Parco Nazionale Cilento unternehmen. Ein leichter und als abwechslungsreich beschriebener Rundweg führt uns 3 Stunden durch die wilde Calore Schlucht (Gole del Calore).

Auf dem Campingplatz in Pompei lassen wir den Bus stehen und begeben uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Neapel. Einen ganzen Tag nehmen wir uns Zeit für diese quirlige Stadt mit ihrem typischen italienischen Flair.

Am Flughafen von Neapel verabschieden wir ein Teil der Mitreisenden und fahren mit dem Dachzeltbus in Richtung Verona. Am nächsten Tag nehmen wir uns Zeit, um zumindest den Schauplatz von Shakespeares „Romeo und Julia“ sowie die große Arena aus dem 1. Jh. in Verona zu besuchen. Am Gardasee klappen wir ein letztes Mal unsere Zelte auf, bevor wir weiter nach München fahren.

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Unsere Leistungen:

  • Flug: München – Neapel (inkl. Flughafengebühr / -steuer)
  • Rundreise im Dachzeltbus: ab Neapel / an München
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Einzelbelegung eines Doppelzeltes
  • Gemeinschaftskasse: 280,- € (für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren)

Mindestteilnehmerzahl: 12

 

 

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