Portugal und Andalusien

Frühling am Ende der alten Welt

Weiter geht es nicht mehr. Milde Temperaturen, farbenprächtige Natur und alte Kulturen begegnen uns auf dieser Reise in die alte Welt. Während der Norden noch friert, hält in Portugal und Andalusien der Frühling Einzug.

Wir starten mit einem Flug nach Porto. Hier machen wir auf dem Douro, mit einem Glas Portwein, eine Flussfahrt inmitten der ältesten abgegrenzten Weinregion der Welt, die zum UNESCO Weltkultur gehört. Wir besuchen die alten Haupt- und Königstätte Portugals, Guimaraes und Coimbra und selbstverständlich die Hauptstadt Lissabon, in der noch immer die nostalgischen Straßenbahnwaggons durch die engen Gassen rattern.

Wir wollen wandern in Extremadura. Der April ist der ultimative Monat für Vogelbeobachtung. Der Frühling ist mit aller Macht da und die Wildblumen und Orchideen blühen.

Auch Andalusien, an der Südküste Spaniens, ist für seine grandiose Landschaft und alte Kultur bekannt. Die Namen der Städte klingen wie eine Einladung: Malaga, Sevilla, Cordoba und Granada. Auf dieser Reise nehmen wir uns genügend Zeit, um diese traditionsreichen und historisch interessante Orte zu besuchen und einiges über die Vorlieben der Andalusier für Stierkampf, Flamenco und den Sherry zu erfahren.

 

 

Ausführliche Beschreibung

Portugal und Andalusien     FBB 252 F

Frühling am Ende der alten Welt

29. März – 07. April 2020     10 Tage / 1.030,- €

Reiseverlauf

Nach unserer Ankunft und der ersten Bekanntschaft mit dem Dachzeltbus werden wir die Altstadt von Porto besuchen. Die sich an den Uferhängen des Douros ausbreitende Stadt, ist ganz und gar beeindruckend und aus diesem Grund wohl auch zum UNESCO – Weltkulturerbe erkoren.

Wir fahren weiter in die Geburtsstadt Portugals, nach Guimarães. Heinrich von Burgund ernannte 1097 Guimarães zum Zentrum der Grafschaft Portucale, welches sein Sohn Alfonso l Henriques 1139 zur ersten Hauptstadt des Königreiches Portugal ausbaute. Wir nutzen unsere Zeit, um hier einen Rundgang durch das Zentrum zu unternehmen. Die gute Beschilderung des Ortes führt uns zu allen historischen Sehenswürdigkeiten, auch zu dem ehemaligen Palast, der vollkommen rekonstruiert ist.

Im Norden Portugals, zwischen Vila Real und Mondim de Basto, liegt ein kleines Paradies namens Parque Natural do Alvão, in dem wir wandern und übernachten werden.

Am nächsten Tag besuchen wir Coimbra, die zweite Hauptstadt Portugals mit der ältesten Universität des Landes. Die 1537 hier eingerichtete Universität liegt mit einer prachtvollen Bibliothek aus dem 18. Jahrhundert, der Kirche Sé Nova, dem Museum Machado de Castro und einem abwechslungsreichen botanischen Garten an der höchsten Stelle der Stadt. Von dort oben führt eine Treppe mit dem Namen Quebra Costas (übersetzt: „Rückenbrecher“) hinunter in das historische Zentrum, wo wir uns in einem der vielen Cafés oder Bars erfrischen können.

Von Coimbra machen wir uns auf den Weg nach Lissabon. Die geschichtsträchtige Hauptstadt Portugals mit einstigem Weltruhm erlebte 1755 nach einem gewaltigen Erdbeben, dass die Stadt zum größten Teil zerstörte, den wirtschaftlichen Niedergang. Die Stadt entwickelte sich schon vor der Römerzeit aus einem in der Tejo – Bucht gegründeten Handelshafen. Die hohen Ufer führten dazu, dass sich eine Oberstadt, die Barrio Alto, und die Unterstadt Baixa herausbildeten. Daran reihten sich andere Stadtteile, wie beispielsweise das arabische Viertel Alfama. Das lebendige Geschäftsviertel und Zentrum liegt in der wieder aufgebauten Baixa mit einer Fülle von Sehenswürdigkeiten und repräsentativen Gebäuden, währen im Barrio Alto eher die Nacht gefeiert wird. Hier gibt es auch überwiegend die Lokale, in denen man beim Essen einheimischer Spezialitäten den Fado Sängerinnen und -sängern zuhören kann. Der Fado wurde 2011 in die Liste der immateriellen Welterben der UNESCO aufgenommen. Auch wenn man sich in dieser facettenreichen Metropole eher dem Nachtleben hingeben möchte, oder beim Fado dem Saudade (portugiesische Form des Weltschmerzes) verfällt, sollte doch zumindest das Wahrzeichen der Stadt, das Torre Belém und das Hieronymitenkloster besichtigt werden. Beide Bauwerke, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen, wurden im manuelinischem Stil errichtet, eine portugiesische Variante der Spätgotik.

Nachdem wir Lissabon besichtigt haben, fahren wir weiter nach Extremadura, eine Region in Westspanien an der portugiesischen Grenze. Es ist ein abgelegenes Gebiet mit Bergen, Wäldern, Seen und Naturschutzgebieten. Hier haben wir Zeit für Vogelbeobachtung und zum Wandern im Parque Natural de Cornalvo, bevor wir weiter nach Andalusien reisen.

Die Kathedrale von Sevilla muss man gesehen haben! Erbaut in den Jahren 1401 bis 1519 zählt sie zu den größten Kathedralen der Welt und gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO. In der Kathedrale   befindet sich das Grabmal Christoph Kolumbus. Ein überwältigender Blick über die Stadt belohnt den Aufstieg auf den Glockenturm, die Giralda. Aber auch Alcázar, die maurische Palastanlage ist ein Besuch wert.

Unsere Reise führt uns weiter nach Cordoba. Für diese lebendige und vielseitige Stadt nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit. Der Stadtrundgang macht uns bekannt mit der Mezquita – Kathedrale, Plaza de la Corredera, dem Torre de la Calahorra, dem Palacio de Viana und vielem mehr.

Wir fahren weiter nach Grenada. Hier werden wir auch den nächsten Tag verbringen. Unumstritten: Hauptattraktion von Grenada ist die Alhambra. Die Alhambra liegt auf dem Sabikahügel von Grenada und gilt weltweit als hervorragendes Bauwerk der maurischen Baukunst. Die Anordnung der Gesamtanlage, mit Oberstadt für Adel, Bürger und Handwerker sowie die Zitadelle als Herrschersitz, ist für das Mittelalter typisch. Das Zusammenspiel von Innen- und Außenraum oder die Nasriden – Paläste im Zentrum der Anlage sind bewundernswert. Wer es gern etwas schlichter hat, sollte den Sommerpalast im Osten der Alhambra an den Hängen des Cerro del Sol besichtigen. Die Wahl des Ortes verlieh dem jeweiligen Machthaber eine Aussicht auf ganz Grenada und den Flusstälern des Genil und Darro.

Unsere Reise mit dem Dachzeltbus endet am Flughafen von Málaga. Hier müssen wir uns verabschieden und den Rückflug nach Deutschland antreten.

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus: ab Porto / an Málaga
  • Hinflug: Frankfurt – Porto / Rückflug: Málaga – Frankfurt (inkl. Flughafengebühren /-steuern)
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Einzelbelegung eines Doppelzeltes
  • Gemeinschaftskasse: 210,- € (für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren)

Mindestteilnehmerzahl: 12

FBB 252 F Portugal und Andalusien - Buchung / Reservierung

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