Süd-Polen

Schlesien, Hohe Tatra und das Riesengebirge

Wer sich mit uns auf die Reise durch Süd-Polen begibt, wird nicht nur von den liebevoll restaurierten Altstädten von Krakau und Breslau begeistert sein.

Südpolen hat historisch, kulturell und landschaftlich eine außerordentliche Vielfalt zu bieten.

Wir besuchen die weltberühmte Schwarze Madonna, steigen in die Tiefe hinab um die ganz aus Salz gehauenen Figuren, Kapellen und Kathedralen des Salzbergwerk Wieliczka zu bestaunen und bei einer Holzfloßfahrt auf der Dunajec lassen wir uns durch das enge Durchbruchtal  staken. Mehrere Wanderungen in der herrlichen Umgebung der Hohen Tatra um Zakopane und im Riesengebirge bis hoch auf die Schneekoppe, stehen auf unserem Programm an die jeder mit normaler Kondition teilnehmen kann.    

 

Ausführliche Beschreibung

Süd Polen     FBA 180

Schlesien, Hohe Tatra und das Riesengebirge

09. Mai – 23. Mai 2021      15 Tage / 960,- €

Reiseverlauf

Unsere Reise mit dem Dachzeltbus beginnt in Berlin. Vom ZOB aus fahren wir direkt nach Wroclaw (Breslau).

Breslau wurde nach der Zerstörung im 2.Weltkrieg  mustergültig wiederaufgebaut und zählt heute zu den schönsten Städten Polens. Rund um den Altstadtkern finden wir viele Sehenswürdigkeiten und spannende Viertel die wir erkunden werden.

Unsere Weiterfahrt bringt uns nach Czestochowa (Tschenstochau). Hier finden wir im schwer befestigten Paulinerkloster auf dem Jasna Góra („Heller Berg“) die weltberühmte Schwarze Madonna. Jährlich pilgern mehrere Millionen Menschen in diesen Wallfahrtsort um sie zu sehen. Im Park für Sakralminiaturen wurde 2014 eine, Guinnessbuch rekordverdächtige, 14 Meter hohe Statue des früheren Papstes Johannes Paul II aufgestellt.

Unbedingt Sehenswert ist Kraków (Krakau), denn Krakau gilt als die schönste Stadt Polens. Diese lebhafte Stadt mit der zweitältesten Universität in Mitteleuropa ist ein großes Kulturzentrum in der viele Künstler und Preisträger leben und arbeiten. Im Jahre 2000 wurde Krakau zur Kulturstadt Europas ernannt und erlangte Weltruhm. Im Mittelalter war    Krakau die Hauptstadt Polens und gilt noch heute als die heimliche Hauptstadt. Weitgehend von der Zerstörung in Kriegszeiten verschont, finden wir noch heute zahlreiche original erhaltene Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen in der Stadt. Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten sind die Marienkirche,  die Tuchhallen, der Krakau Wawel, das jüdische Viertel und der mittelalterliche Marktplatz. Der Krakauer Wawel ist die ehemalige Residenz der Könige von Krakau und gehört genau wie die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir nehmen uns mehr als einen Tag Zeit um diese schöne und interessante Stadt zu erkunden.

Nicht weit von Krakau entfernt befindet sich die Salzmine Wieliczka. Schon im 13.Jahrhundert wurde dieses Salzbergwerk in Betrieb genommen und noch heute wird hier Steinsalz abgebaut. Mittlerweile erstreckt sich das Bergwerk auf neun Ebenen, fast 2400 Kammern und einer Gesamtlänge von 245 Kilometern unter der Erde. Wir werden in die Tiefe hinabfahren um Salzfiguren, unterirdische Seen und die ganz aus Salz geformte, prachtvolle Kapelle  St. Kinga zu bestaunen. Zu Recht befindet sich Wieliczka seit 1978 auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes.

Nun geht es weiter nach Zakopane. Am Fuß der Hohen Tatra, nahe der slowenischen Grenze, befindet sich die polnische Hauptstadt des Wintersports. Die Hauptattraktion sind die hohen Berge. Im Sommer lässt es sich hier herrlich wandern. Wer keine großen Wanderungen unternehmen möchte und dennoch das schöne Panorama auf das Tatra-Gebirge genießen möchte, fährt mit der Zahnradbahn (fakultativ) auf die 1120 Meter hoch gelegene Bergalm Gubalowka hinauf. Von hier aus gelangt man auf einem Wanderpfad in nur zwei Stunden nach Zakopane zurück. Aber auch eine Wanderung zum größten Bergsee Polens ist lohnenswert. Für fitte Wanderer lohnt sich der Aufstieg auf den 1894 hohen Giewont. Am Gipfelkreuz wird ihre Mühe mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Der Tatra Nationalpark bietet zahlreiche Wanderwege und Zakopane selbst ist auch im Sommer ein belebtes Kulturzentrum, in dem die traditionelle, authentische Volkskultur der Bergbewohner mit der modernen Kunst vereint wird.

Weiter östlich, in der Nähe von Szczawnica wollen wir eine Floßfahrt auf dem Dunajec (kleine Donau) unternehmen. Schon seit dem 19. Jahrhundert wird hier die Floßfahrt auf Baumstämmen angeboten und noch heute wird man traditionsbewusst auf diesen Holzflössen durch majestätische Landschaft gestakt. An bis zu 300 m aufragenden Klippen vorbei, durch das Nadelöhr beim Drei-Kronen-Berges hindurch, sowie durch Wald- und Wiesenlandschaften schlängelt sich der Fluss.

Nun geht es zurück nach Schlesien. Die grüne Zehn-Brückenstadt Opole (Oppeln) liegt an der durch Inseln zweimal gegabelten Oder. Schon im 12. Jahrhundert entwickelte sich die im 9. Jahrhundert gegründete Kastellanei zu einer Stadt. Der Sitz der Stadt- und Landgemeinde ist in Nysa (Neisse).  Neisse wurde im Zweiten Weltkrieg leider stark beschädigt. Wegen seiner Barockarchitektur wird es auch „Schlesisches Rom“ genannt und wichtige Baudenkmäler sind heute wiederaufgebaut worden.

Nicht nur in Jelenia Góra (Hirschberg), sondern überall im Riesengebirge begegnen wir Rübezahl, den Berggeist des Riesengebirges. Er bestraft die Bösen, Habgierigen und diejenigen die ihn verspotten, guten Menschen gegenüber ist er aber freundlich. Schon 1783 wurden die Sagen über seine Taten vom Weimarer Hofmeister zusammengetragen.

Im Riesengebirge finden wir den wohl bekanntesten Berg Polens, die Schneekoppe. Von Karpacz (Krummhübel) aus wollen wir ein paar Wanderungen in dieser sagenumwobenen Gegend unternehmen. Wer möchte steigt hinauf zum Gipfelkreuz der Schneekoppe (wer will mit der Bergbahn). Der Berggipfel der Schneekoppe befindet sich je zur Hälfte auf polnischer und tschechischer Seite. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf das beeindruckende Gebirgspanorama.

Nicht versäumen wollen wir die Besichtigung der bekannten norwegischen Holzstabkirche. Sie wurde im 12. Jahrhundert in Norwegen gebaut. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV kaufte den Norwegern die Kirche ab und 1844 wurde sie feierlich in Krummhübel eingeweiht.

Am letzten Tag unserer erlebnisreichen Reise mit dem Dachzeltbus fahren wir zurück nach Berlin und müssen dort voneinander Abschied nehmen.

 

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Unsere Leistungen:

  • Rundreise im Dachzeltbus ab Berlin / an Berlin
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Dachzelt – Zuschlag für garantierte Alleinbenutzung 220,-€
  • Ausflüge ohne Dachzeltbus
  • Gemeinschaftskasse: 230,- € (für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren)

Mindestteilnehmerzahl: 12

 

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