Island – Hochland

Feuerspuckendes Island

Island ist das Land der Vulkane, der Gletscher, des Großen Geysirs und hat angeblich mehr Wasserfälle als Bewohner. Wer wilde, raue Natur mag und dazu abenteuerlustig veranlagt ist, hat hinreichend Gründe mit uns auf Tour zu gehen. Das Innere des Landes ist so gut wie nicht besiedelt. Mit unserem Dachzeltbus können wir, je nach Wasserstand der Flüsse, das Hochland durchqueren. Wir campieren am Großen Geysir und anderen beeindruckenden Plätzen, von denen aus wir interessante Wanderungen unternehmen. Mit mittlerer Kondition wird jeder an ihnen teilnehmen können und am Ende einer Tour erwartet uns oft ein entspannendes Bad in einer warmen Quelle. Unternehmungslustigen bleibt auf dieser vielseitigen und spannenden Reise genügend Zeit, um zum Beispiel ein Islandpferd zu reiten, eine Whale Watching-, eine Rafting-Tour oder eine Gletscherwanderung zu wagen.

 

Ausführliche Beschreibung

Feuerspuckendes Island     FBA 170 F

Island mit Hochland

09. Juli – 22. Juli 2020      14 Tage / 1.840,- €

Reiseverlauf

Wir treffen uns in Hamburg bzw. Frankfurt am Flughafen. Nach unserer Landung auf Islands internationalen Flughafen Keflavik bringt uns ein Busshuttle zum 40 Kilometer entfernten nationalen Flughafen von Reykjavik. Auf dieser Fahrt und dem anschließenden Inlandsflug bekommen wir einen ersten Eindruck von der beeindruckenden Insel.

In Egilsstadir wartet schon der Dachzeltbus, der am selben Tag mit der Fähre von den Färöer-Inseln auf Island angekommen ist.

Von Egilsstadir aus fahren auf der Ringstraße Richtung Norden, zum Dettifoss, der gewaltigste Wasserfall Europas. Auf einer Breite von etwa 100 m stürzen die Wassermassen des Jökulsá á Fjöllum spektakulär über 45 m in die Tiefe. Dieser Fluss hat aber noch weitere sehenswerte Wasserfälle zu bieten, den Selfoss und Hafragilsfoss.

Das nächste Ziel wird die malerische Asbyrgi-Schlucht sein. Asbyrgi soll Hauptstadt der Elfen sein. Hier haben sie angeblich ihr kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Das „unsichtbare Volk“ lebt vermutlich am Ende der Schlucht in einem kleinen Laubwald, der auf Island eine Seltenheit darstellt. Auf der Wanderung unweit der Schlucht sehen wir unvergleichliche Basaltformationen und bekommen einen ersten Eindruck von der hohen vulkanischen Aktivität auf Island.

Entlang der Küste gelangen wir nach Húsavik. In der „Walhauptstadt Europas“ gibt es die Gelegenheit zu einer Whale Watching Tour (fakultativ) und empfehlenswert ist der Besuch im Walmuseum.

Im Mývatn-Gebiet, das zu den schönsten und interessantesten Gegenden Islands zählt, unternehmen wir Wanderungen über zum Teil noch dampfenden Lavafeldern und wagen uns auf Vulkane um einen Blick über den Kraterrand zu werfen. Namensgeber für dieses Gebiet ist der 38 km2 große Mývatn-See, an dessen südlichem Ufer wir seltene Pseudokrater vorfinden, die durch Dampfexplosion über einem Lavastrom entstanden sind.

Auf dem Weg nach Akureyri machen wir einen Stopp an Islands bekanntesten Wasserfall, dem Godafoss. Hier wurden einer Sage nach, die letzten heidnischen Götterbilder in den Fluten versenkt, nachdem das Christentum als Staatsreligion eingeführt wurde. In Akureyri, die mit ca. 18.000 Einwohnern zu den größten Städten Islands zählt, ist besonders die Akureyrarkirkja sehenswert, eine Kirche aus dem Jahre 1940, die man oberhalb der Stadtmitte sehen kann. Eines der Kirchenfenster stellt die Legende des Godafoss dar.

Bei Varmahild gelangen wir zur Torfkirche von Vidimyri und besichtigen den Torfhof von Glaumbaer. Hier      verbringen wir zwei Nächte und können tagsüber wandern, auf Islandpferden reiten und/oder uns beim River Rafting etwas abkühlen.

Nun folgt eine eindrucksvolle Fahrt über die nur für geländegängige Fahrzeuge zugelassene Hochlandpassage Kjalvegur. Die Kjalvegur führt uns in die Nähe der beiden großen Gletscher Langjökull und Hofsjökull, die rechts und links von unserem Weg liegen, und sich jeweils über knapp 1000 km² erstrecken. Unterwegs machen wir einen Halt bei den heißen Quellen von Hveravellir, einem bekannten Thermalgebiet. Aus Natursteinen wurde dort ein kleines Becken gebaut, das uns zu einem wohligen Bad einlädt. Im wärmenden Wasser oder beim Wandern im Hochland können wir die beiden Gletscher eingehend betrachten. Unsere Fahrt über das Hochland endet am Gullfoss, für viele der schönste Wasserfall Islands.

Der nächste Höhepunkt unserer Reise wir die Region um Islands „Großer Geysir“ sein, bevor wir in das Naturschutzgebiet von Landmannalaugar fahren. Hier brechen wir wieder zu Wanderungen auf. Das Gebiet liegt in der Nähe des Vulkans Hekla im Südwesten der Insel und übt aufgrund der farbigen Berge eine besondere Anziehungskraft aus. Auf der Weiterfahrt an die Südküste Islands passieren wir mehrere Flüsse, die wir, wenn der Wasserstand nicht zu hoch ist, mit unserem geländegängigen Bus durchfahren. Dieses besondere Erlebnis ist auch immer ein beliebtes Fotomotiv.

Die nächste Station wird das Naturschutzgebiet Skaftafell sein, wo wir direkt am größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull übernachten. Neben Wanderungen an einen Gletschersee oder zum Svartifoss, dem „schwarzen Wasserfall“, gibt es hier auch die Möglichkeit an einer geführten Gletscherwanderung oder an einem Rundflug (beides fakultativ) teilzunehmen.

Unweit davon, am Jökulsarlon mündet ein Gletscherausläufer auf Meereshöhe in einen See auf denen die vom Gletscher abgebrochenen Eisberge treiben und über einen kurzen Fluss in den Atlantik gelangen. Dort rollen sie sich in der Brandung oder spülen an den schwarzen Lavastrand. Bei diesem einmaligen Schauspiel haben wir die Gelegenheit per Kajak oder Amphibienfahrzeug (fakultativ) direkt an die schwimmenden Eisberge zu gelangen, auf denen mit etwas Glück Robben zu entdecken sind.

In der Nähe von Vik i Mýrdal, dem südlichsten Ort auf Island, kommen nicht nur Vogelkundler auf ihre Kosten. Direkt an der Küste können wir dort eine große Anzahl von Papageientaucher und Eissturmvögel beobachten.

Am historischen Ort Thingvellir brechen wir zu einer kurzen Wanderung auf, die entlang der auseinanderdriftenden eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatten verläuft. „Thingvellir“ kann übersetzt werden mit „Plattform der Volksversammlung“ und kennzeichnet den Ort, an dem norwegische Wikinger ca. 930 ein Parlament gründeten. Nach heutigen Erkenntnissen war dies nach der Antike die erste gesetzgebende Stätte weltweit.

Schließlich erreichen wir Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt. Am Fuße des 900 m hohen  Berges Esja gibt es noch genügend Zeit für eine Stadtbesichtigung, bevor wir mit dem Flugzeug diese abenteuerliche Inselwelt wieder verlassen müssen.

Programm- und Routenänderungen sind aufgrund von Wetterverhältnissen und/oder örtlichen Gegebenheiten jederzeit möglich.

Unsere Leistungen:

  • Fahrt im Dachzeltbus: ab Egilsstadir / an Reykjavik
  • Übernachtung in 2-Personen-Dachzelten
  • Flüge: wahlweise Hamburg oder Frankfurt – Egilsstadir / Reykjavik – Hamburg bzw. Frankfurt (inkl. Flughafengebühren /-steuern)
  • 2 x Bustransport zwischen Reykjavik und Flughafen Keflavik
  • Deutsche Reisebegleitung

Nicht eingeschlossen:

  • Kranken- und Reiseversicherungen
  • Fakultative Ausflüge und Unternehmungen
  • Einzelbelegung eines Doppelzeltes
  • Gemeinschaftskasse: 330,- € (für Verpflegung, Eintritte, Campingplatzgebühren)

Mindestteilnehmerzahl: 12

 

 

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